MSI Radeon HD 7870 Twin Frozr OC im Test
Schnelle HD 7870 mit Zwillings-Kühler
MSI verpasst der Radeon HD 7870 den eigenen Twin-Frozr-Kühler und dreht an der Taktschraube. Was das in den Benchmarks bewirkt, untersuchen wir im Test.
Von
Jan Purrucker
|
Datum:
05.01.2013
MSI verbaut auf seiner Radeon HD 7870 OC den eigenen Twin Frozr-3-Kühler. Von der zweiten Generation unterscheidet sich der durch die neue Form der Lüfterblätter.
MSI setzt sein Twin-Frozr-Kühlerdesign sowohl bei Nvidia-Grafikkarten als auch bei den AMD-Varianten ein. Das 2009 erstmals vorgestellte System aus zwei Lüftern, Heatpipes und großflächigem Kühlkörper kommt auch auf der
MSI Radeon HD 7870 Twin Frozr OC
zum Einsatz. Dadurch soll eine besonders leise und effektive Kühlung der Karte gewährleistet werden. Als weitere Änderung gegenüber dem Referenzdesign von AMD schraubt MSI etwas an der Taktschraube und verpasst dem Grafikchip 1.050 MHz und dem Speicher effektiv 4.900 MHz. Im Vergleich zu den 1.000/4.800 MHz der Standard-HD-7870 ist der Takt also nur geringfügig höher.
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Radeon-Karten im Lauf der Zeit
Die HD 7870 Twin Frozr 3 verfügt über 2,0 GByte Videospeicher, ein 256-Bit-Speicherinteface und beherrscht DirectX 11.1. Ihre Daten überträgt die Karte über die PCI-Express-3.0-Schnittstelle (PCI Express 2.0 funktioniert aber genauso gut) und wird über zwei 6-Pol-Stecker mit Strom versorgt. Im Test nehmen wir auch die Lautstärke und den Stromverbrauch der MSI Radeon HD 7870 Twin Frozr OC unter die Lupe. Hier muss auch der Doppel-Lüfter zeigen was er kann.
Update März 2013: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel Die besten Grafikkarten.
Testsystem
Unser Testsystem besteht aus einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
, 8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir in maximaler Detailstufe sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Twin Frozr 3
Die Lüfterblätter des Twin-Frozr-3-Kühlers erinnern an Flugzeugturbinen.
Twin Frozr 2
Der Twin Frozr II-Kühler nutzt Standardlüfter.
Twin Frozr
In der ersten Generation war der Kühler noch recht schlicht.
Benchmark-Tests
In den Benchmarks liegt die MSI-Karte sogut wie immer auf dem Niveau einer HD 7870 mit Standardtakt und plaziert sich damit vor der
Nvidia Geforce GTX 660
und hinter der
Radeon HD 7950
. Lediglich unter achtfacher Kantenglättung kann sich die MSI Radeon HD 7870 Twin Frozr OC gegenüber der Referenzkarte einen kleinen Vorsprung sichern und arbeitet damit insgesamt einen Prozentpunkt schneller. Für die Spieleperformance macht es dementsprechend keinen Unterschied, ob die Standard-Variante der
Radeon HD 7870
oder das Twin-Frozr-Pendant im Rechner steckt.
Anno 2070 maximale Details