XFX Radeon HD 7870 Black Edition Double Dissipation im Test
Übertaktete HD 7870 mit Doppellüfter
Die von XFX ab Werk übertaktete Radeon HD 7870 Black Edition Double Dissipation kommt nicht nur mit langem Namen, sondern auch mit leisem Doppel-Lüfter zum Test.
Von
Jan Purrucker
|
Datum:
31.12.2012
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Die
AMD Radeon HD 7870
markiert die Mittelklasse in AMDs Grafikkarten-Portfolio. Auf dieser Basis verbaut XFX einen eigenen Kühler mit Doppel-Lüfter und dreht an der Taktschraube. Die Maßnahmen sollen sowohl die Leistung erhöhen als auch die Temperaturen und den Lärmpegel senken. Das zum Testzeitpunkt 230 Euro teure Ergebnis tauft der Hersteller
XFX Radeon HD 7870 Black Edition Double Dissipation
.
Die XFX-Grafikkarte arbeitet mit Taktraten von 1.050 MHz für den Grafikchip und effektiv 5.000 MHz Speichertakt, eine Standard-HD-7870 läuft mit 1.000/4.800 MHz nur etwas langsamer – die Übertaktung hält sich also in Grenzen. Dem auf der Karte verbauten Grafikchip mit dem Codenamen »Tahiti« stehen 2,0 GByte Videospeicher zur Verfügung. Zusammen mit dem 256 Bit breiten Speicheranbindung gibt es somit genug Platz und Geschwindigkeit für hochauflösende Texturen und maximale Details bei Full-HD-Auflösung.
Bei unserem Test nehmen wir auch das »Double Dissipation« genannte Kühlungssystem unter die Lupe. XFX verbaut das schicke Doppel-Lüfter-Gespann auf vielen seiner AMD-Karten, so auch auf der rund 100 Euro teureren High-End-Karte
XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation
. Neben den Temperaturen und der Lautstärke testen wir ebenfalls den Stromverbrauch der XFX-Karte. Die Double Dissipation muss zeigen, ob sie hier mit bei der hohen Energieeffizienz anderer aktueller Grafikbeschleuniger von AMD und Nvidia mithalten kann.
Update März 2013: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel Die besten Grafikkarten.
Die Double Dissipation ist vornehmlich in Weis und Silber gehalten. Das »Black« im Produktnamen soll auf die Übertaktung hinweisen.
Testsystem
Unsere Testplattform besteht aus einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
mit 8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Max Payne 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir mit maximalen Details sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Benchmark-Tests
Die XFX Radeon HD 7870 Black Edition Double Dissipationarbeitet sehr flott, kaum ein Spiel im Testparcour bereitet ihr Probleme. Der Vorsprung gegenüber dem Referenzmodell ist mit fünf Prozent messbar, in Spielen merken wir von der Mehrleistung aber nichts. Mit einer
Radeon HD 7950
mit Standardtaktliegt die XFX HD 7870 auf Augenhöhe und lässt die 50 Euro günstigere
AMD Radeon HD 7850
mit knapp 17 Prozent hinter sich. Von der Konkurrenz in Form der
Nvidia Geforce GTX 660
kann sich die HD 7870 Double Dissipation deutlich absetzen, bleibt aber zwischen sechs und acht Prozent hinter der teureren
Nvidia Geforce GTX 660 Ti
. Die Leistung reicht aus, um alle getesteten Titel mit einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten und hohen Details flüssig zu spielen (ab 40 fps).
Anno 2070 maximale Details