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Filesharing - Musikindustrie: P2P und Megaupload sind gar nicht das Problem

Obwohl die Musikindustrie aggressiv gegen illegales Filesharing und Filehoster wie Megaupload vorgeht, liegen die größeren Probleme anscheinend woanders.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 28.07.2012 ; 11:24 Uhr


Filesharing : Früher waren es Kassetten, heute sind es Speichersticks, Speicherkarten, Festplatten oder CDs, mit denen offline Musik getauscht wird. Früher waren es Kassetten, heute sind es Speichersticks, Speicherkarten, Festplatten oder CDs, mit denen offline Musik getauscht wird. Wie aus einer vertraulichen Studie im Auftrag der Recording Industry Association of America (RIAA) hervorgeht, stammen rund 65 Prozent aller »erworbenen« Musikstücke aus »unbezahlten« illegalen Quellen, nur 16 Prozent sind gekaufte CDs und 19 Prozent bezahlte Downloads. Doch bei den illegalen Quellen sind nicht etwa das Filesharing über P2P oder gar Filehoster wie Megaupload die größten Probleme.

Alle Filehoster zusammen machen gerade einmal 4 Prozent aus, P2P kommt auf 15 Prozent. Schlimmer ist für die Musikindustrie jedoch das Brennen und Rippen von Musik für andere, das mit 27 Prozent angegeben wird. Die restlichen 19 Prozent sind das Tauschen von Festplatten.

Berücksichtigt man nur die für die Musikindustrie problematischen »unbezahlten Quellen«, so Torrentfreak, dann mache die offline getauschte Musik über 70 Prozent aus. Diese Daten würden die Argumente für den harten Kampf gegen Filesharing und Filehoster schwächen, daher sei die Studie geheim gehalten und nie veröffentlicht worden. Immerhin gab es offline getauschte Musik schon lange, bevor es die Möglichkeit für Filesharing gab.

Filesharing :

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Avatar Jagson
Jagson
#1 | 28. Jul 2012, 11:30
Oh nein, was tun wir jetzt nur dagegen? Am besten wir installieren jedem PC User einen Trojaner auf dem PC, somit kann man immer kontrollieren was gebrannt wird. Am besten noch ein paar Videokameras ins Haus und in den Straßen ( UK lässt Grüßen ), somit kann man stets kontrollieren was den Freunden usw. überreicht wird
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Avatar Gamma
Gamma
#2 | 28. Jul 2012, 11:31
Ist ja auch sicherer und schneller. Aber da man dagegen nichts machen kann sucht man sich halt andere Ansatzpunkte.
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Avatar Brodig
Brodig
#3 | 28. Jul 2012, 11:31
Wie gerne würde ich der Industrie nun einen Vogel zeigen.
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Avatar Shieky
Shieky
#4 | 28. Jul 2012, 11:32
Bald kommt sicher ein Gesetz das verlangt, kontrolle über Festplatten Tausch :'D
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Avatar Peter Silie
Peter Silie
#5 | 28. Jul 2012, 11:38
Für Festplatten und andere Speichermedien wird eine Urheberrechtsabgabe erhoben. Der Tausch über solche Datenträger ist damit also auch bezahlt.
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Avatar badtaste21
badtaste21
#6 | 28. Jul 2012, 11:38
Ich frage mich immer wie solche Tabellen und Statistiken zustande kommen. Das müssen doch reine Spekulationen sein, wenn wir hier zum großen Teil über Aktionen reden, die keineswegs rückverfolgbar sind. Wenn ich einem Kumpel eine CD leihe und er sich den Inhalt kopiert, dann wird er diesen Vorgang wohl kaum melden.

Das sind alles Dunkelziffern, die man praktisch gar nicht erfassen kann. Tatsächlich könnte das doch alles ganz anders aussehen - die ganze Statistik könnte real nach oben oder unten verschoben sein. Letztendlich sind es doch nur die Verkaufszahlen, die die Musikindustrie erwarten würde und nicht die, die wirklich flöten gehen.

Es würde mich wirklich viel mehr interessieren, wie diese Studie entstanden ist und wie repräsentativ das Ganze tatsächlich ist, als die Studie selbst. Wenn wir von einer Umfrage ausgehen - wieviele der Teilnehmer würden wohl ehrlich antworten ? Gerade bei solchen Fragen. Es ist doch möglich das die Leute eher den Musiktaushcuntereinander zugeben, als Filesharing oder Filhosting.

Wie darf man übrigens "NPD Digital Music Study" verstehen :P ?

Dazu noch das obligatorische "Confidential" (also vertraulich/geheim) am rechten, oberen Rand ? Scheint ja sehr vertraulich zu sein - wenn es veeröffentlicht wird... O.o


edit: Wie hier ja schon richtig geschrieben wurde bezahlt ja jeder für den Kauf von Speichermedien die Abgaben bereits. Auch alle die, die gar nie tauschen. Also dürfte dieses Problem ohnehin bereits bezahlt sein (zumindest ausgehend von Deutschland).
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Avatar Kehool
Kehool
#7 | 28. Jul 2012, 11:39
da die musikindustrie gegen das offline tauschen nur schwerlich vorgehen kann wird man wohl weiter die filehoster und p2p netzwerke bombardieren#

Zitat von Peter Silie:
Für Festplatten und andere Speichermedien wird eine Urheberrechtsabgabe erhoben. Der Tausch über solche Datenträger ist damit also auch bezahlt.


das gilt nur für privatkopien
ich bin mir relativ sicher, dass mit "privatkopie" nicht der gesamte freundeskreis gemeint ist
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Avatar Schleiereule
Schleiereule
#8 | 28. Jul 2012, 11:40
Dafür, dass die Musikindustrie anscheinend selbst weiß, dass illegale Downloads einen Bruchteil ihrer Verluste ausmacht, finde ich den Aufwand, den sie betreiben, stattdessen erstaunlich bemerkenswert :)
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Avatar jan [o]
jan [o]
#9 | 28. Jul 2012, 11:40
was ist denn das für ein schmarn - man nimmt datentransfer über harddrive aus der rechnung raus und meint dann megaupload und p2p "sind gar nicht das problem" ?

ist doch meist so daß ein kollege, ein mitstudent etc dies und jenes saugt und weiter gibt - und er bekommt dafür andere albem, filme etc die dann wieder ein anderer gesaugt hat

würde person eins etwas nicht bei megaupload etc finden und saugen - würden auch die zweite und dritte und vierte person die es von seiner festplatte kopieren nix haben also kann man die 40 % hard drive kopieren nicht untern tisch fallen lassen ;-)
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Avatar Sarnar
Sarnar
#10 | 28. Jul 2012, 11:40
Zitat von Jagson:
Oh nein, was tun wir jetzt nur dagegen? Am besten wir installieren jedem PC User einen Trojaner auf dem PC, somit kann man immer kontrollieren was gebrannt wird. Am besten noch ein paar Videokameras ins Haus und in den Straßen ( UK lässt Grüßen ), somit kann man stets kontrollieren was den Freunden usw. überreicht wird


Ganz ehrlich? Mich haben die Kameras nie gestört. Warum auch?

1. Gewöhnt man sich dran
2. Sollte man sich selbst nicht für zu wichtig nehmen. Es interessiert nämlich absolut niemanden wo du rumrennst.
3. Fällt mir immer mehr auf, dass die deutschen paranoider sind als manch andere. Zumindest im Netz.
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