500-Euro-PC

Unser Einsteigermodell für rund 500 Euro bietet genügend Leistung, um aktuelle Spiele in mittleren bis hohen Details flüssig darzustellen und schont dabei noch den Geldbeutel. Die Kombination aus flotter, energieeffizienter GTX 950 und einem Sechskern-Prozessor ist außerdem ausreichend schnell, um auch Multimedia-Aufgaben zügig zu erledigen.

Einsteiger-PC

Die besten Selbstbau-PCs : Prozessor Sockel AM3+
AMD FX 6300

Der AMD FX 6300 ist mit seinen sechs 3,5 GHz schnellen Piledriver-Kernen (organisiert in drei Dual-Core-Modulen mit insgesamt sechs Threads) ein vergleichsweise schneller und günstiger Spieleprozessor, der alle aktuellen Titel problemlos in hohen Details beschleunigt, sofern ihm eine entsprechend leistungsstarke Grafikkarte zur Seite steht. Intel hat in ähnlich niedrigen Preisbereichen primär Dual-Core-Prozessoren mit Hyper-Threading wie den Core i3 4130 (3,4 GHz, Haswell) oder den Core i3 6100 (3,7 GHz, Skylake) zu bieten, die zwar teilweise schneller als der FX 6300 sind, aber aufgrund der geringen Kernzahl aus unserer Sicht nicht ausreichend Zukunftssicherheit bieten.

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Die besten Selbstbau-PCs : Prozessorkühler
beim Prozessor mitgelieferter Kühler

Um etwas mehr Geld für die in Spielen sehr wichtige Grafikkarte übrig zu lassen, verzichten wir bei dem 500 Euro-PC auf einen zusätzlichen Prozessorkühler und setzen stattdessen auf das bei der CPU mitgelieferte Modell. Eine günstige und merklich leisere Alternative ist der Arctic Cooling Freezer A11 für etwa 20 Euro, achten Sie beim Kauf aber darauf, das Modell für den Sockel AM3+ auszuwählen.

» Alternative: Arctic Cooling Freezer A11 ab 20 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Mainboard Sockel AM3(+)
MSI 970A-G43

Das günstige MSI-Board mit dem Sockel AM3(+) überzeugt mit guter Ausstattung, inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie soliden Übertaktungs-Einstellungen im Bios. Dazu ist es mit den FX-Prozessoren mit Bulldozer- beziehungsweise Piledriver-Kern kompatibel und ermöglicht so ein eventuelles späteres Aufrüsten. Dank Crossfire-Support können Sie auch zwei AMD-Grafikkarten verwenden, um die Spieleleistung weiter zu erhöhen.

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Die besten Selbstbau-PCs : Arbeitsspeicher DDR3-1600
Crucial Ballistix Sport XT 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um störende Nachladeruckler zu verhindern und besser für die Zukunft gerüstet zu sein setzen wir aber auch im 500 Euro-PC auf 8,0 GByte. Der Crucial-Speicher ist dabei mit 1.600 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

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Die besten Selbstbau-PCs : Grafikkarte
EVGA Geforce GTX 950 SC

Da AMDs Karten der 200er-Reihe immer schlechter lieferbar sind und die R9 370X hierzulande nicht auf den Markt kommen wird, ist die Auswahl im Einstiegs-Segment mittlerweile recht überschaubar. Wir haben uns unterm Strich für eine stark übertaktete Variante der GTX 950 entschieden, weil sie ähnlich schnell wie eine R9 270X ist und dabei weniger Strom verbraucht. Dass sie nur über 2,0 GByte VRAM verfügt, spielt aufgrund der für höhere Auflösungen als Full HD ohnehin zu geringen Leistung nur eine untergeordnete Rolle.

Können Sie etwas mehr Geld für die Grafikkarte ausgeben und ist Ihnen viel VRAM wichtig, stellt die R9 380 eine sinnvolle Alternative dar, die es auch mit 4,0 GByte VRAM gibt (ab ca. 195 Euro). Sie ist spürbar schneller als die GTX 950 und oft sogar für 1440p flott genug, verbraucht allerdings auch mehr Strom. Wollen Sie dagegen etwas Geld sparen, ist der Griff zu einer R7 370 mit 2,0 GByte VRAM eine gute Wahl, da sie fast genau so schnell wie die GTX 950 ist. Der Aufpreis für eine R7 370 mit 4,0 GByte VRAM lohnt sich aus unserer Sicht nicht, da die Grafikkarte ohnehin maximal für die Full HD Auflösung geeignet ist.

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Die besten Selbstbau-PCs : Festplatte
Western Digital Blue, 1,0 Terabyte

Die Blue-Modelle von Western Digital sind schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Speicherplatz von fast 1.000 GByte sollte den meisten Spielern genügen.

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SSD
keine

Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten zunehmend preiswerter werden: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD. Es sei denn, Sie können auch mit wenig Speicherplatz und einem leichten Aufpreis leben und tauschen die Festplatte gegen die Crucial BX200 mit 240 GByte aus dem 750 Euro-PC aus (65 Euro). Nur ein Modell mit 120 GByte als einzigen Datenspeicher zu verwenden ist dagegen grade für Spieler nur sehr bedingt empfehlenswert.

Die besten Selbstbau-PCs : Gehäuse
BitFenix Neos

Das preiswerte Neos verfügt über einen vorinstallierten 120-Millimeter-Lüfter und kann bis zu sechs Festplatten und Grafikkarten mit bis zu 30 Zentimetern Länge fassen. Die aus Gitterdraht bestehende Front ist mit Staubfiltern ausgestattet und bietet Platz für zwei weitere Lüfter.


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Die besten Selbstbau-PCs : Netzteil
be Quiet! System Power S7 450 Watt

Das System Power S7 von be Quiet! arbeitet zum fairen Preis sehr energieeffizient und bietet ausreichend Anschlüsse. Die 450 Watt sind dabei mehr als ausreichend für den 500 Euro-PC und bieten auch für späteres Aufrüsten noch etwas Spielraum.


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