500-Euro-PC

Unser Einsteigermodell für rund 500 Euro bietet genügend Leistung, um aktuelle Spiele in mittleren bis hohen Details flüssig darzustellen und schont dabei noch den Geldbeutel. Die Kombination aus flotter, energieeffizienter R9 380 und einem Sechskern-Prozessor ist außerdem ausreichend schnell, um auch Multimedia-Aufgaben zügig zu erledigen.

Einsteiger-PC

Die besten Selbstbau-PCs : Prozessor Sockel AM3+
AMD FX 6300

Der AMD FX 6300 ist mit seinen sechs 3,5 GHz schnellen Piledriver-Kernen (organisiert in drei Dual-Core-Modulen mit insgesamt sechs Threads) ein vergleichsweise schneller und günstiger Spieleprozessor, der alle aktuellen Titel problemlos in hohen Details beschleunigt, sofern ihm eine entsprechend leistungsstarke Grafikkarte zur Seite steht. Intel hat in ähnlich niedrigen Preisbereichen primär Dual-Core-Prozessoren mit Hyper-Threading wie den Core i3 4130 (3,4 GHz, Haswell) oder den Core i3 6100 (3,7 GHz, Skylake) zu bieten, die zwar teilweise schneller als der FX 6300 sind, aber aufgrund der geringen Kernzahl aus unserer Sicht nicht ausreichend Zukunftssicherheit bieten.

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Die besten Selbstbau-PCs : Prozessorkühler
beim Prozessor mitgelieferter Kühler

Um etwas mehr Geld für die in Spielen sehr wichtige Grafikkarte übrig zu lassen, verzichten wir bei dem 500 Euro-PC auf einen zusätzlichen Prozessorkühler und setzen stattdessen auf das bei der CPU mitgelieferte Modell. Eine günstige und merklich leisere Alternative ist der Arctic Cooling Freezer A11 für etwa 20 Euro, achten Sie beim Kauf aber darauf, das Modell für den Sockel AM3+ auszuwählen.

» Alternative: Arctic Cooling Freezer A11 ab 20 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Mainboard Sockel AM3(+)
MSI 970A-G43

Das günstige MSI-Board mit dem Sockel AM3(+) überzeugt mit guter Ausstattung, inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie soliden Übertaktungs-Einstellungen im Bios. Dazu ist es mit den FX-Prozessoren mit Bulldozer- beziehungsweise Piledriver-Kern kompatibel und ermöglicht so ein eventuelles späteres Aufrüsten. Dank Crossfire-Support können Sie auch zwei AMD-Grafikkarten verwenden, um die Spieleleistung weiter zu erhöhen.

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Die besten Selbstbau-PCs : Arbeitsspeicher DDR3-1600
Crucial Ballistix Sport XT 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um störende Nachladeruckler zu verhindern und besser für die Zukunft gerüstet zu sein setzen wir aber auch im 500 Euro-PC auf 8,0 GByte. Der Crucial-Speicher ist dabei mit 1.600 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

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Die besten Selbstbau-PCs : Grafikkarte
Sapphire Radeon R9 380 Nitro

Die in diesem Preisbereich interessantesten Kandidaten von Nvidia und AMD sind die GTX 960 sowie die R9 380, von beiden Karten gibt es jeweils Modelle mit 2,0 GByte und mit 4,0 GByte VRAM. Aufgrund der besseren Zukunftssicherheit mit 4,0 GByte statt 2,0 GByte und der etwas höheren Leistung der R9 380 gegenüber der GTX 960 empfehlen wir den Kauf einer AMD-Karte mit 4,0 GByte von AMD. Sie verbraucht allerdings auch mehr Strom als die GTX 960, letztlich geben sich die genannten Modelle von AMD und Nvidia deshalb nicht viel, auch beim Preis.Haben Sie im Budget noch etwas Luft nach oben, können Sie auch zur ungefähr 20 bis 30 Euro teureren R9 380X greifen, die nochmal etwas schneller als die R9 380 und die GTX 960 arbeitet, dafür aber auch etwas mehr Strom verbraucht.

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Die besten Selbstbau-PCs : Festplatte
Western Digital Blue, 1,0 Terabyte

Die Blue-Modelle von Western Digital sind schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Speicherplatz von fast 1.000 GByte sollte den meisten Spielern genügen.

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SSD
keine

Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten zunehmend preiswerter werden: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD. Es sei denn, Sie können auch mit wenig Speicherplatz und einem leichten Aufpreis leben und tauschen die Festplatte gegen die Crucial BX200 mit 240 GByte. Nur ein Modell mit 120 GByte als einzigen Datenspeicher zu verwenden ist dagegen grade für Spieler nur sehr bedingt empfehlenswert.

Die besten Selbstbau-PCs : Gehäuse
BitFenix Neos

Das preiswerte Neos verfügt über einen vorinstallierten 120-Millimeter-Lüfter und kann bis zu sechs Festplatten und Grafikkarten mit bis zu 30 Zentimetern Länge fassen. Die aus Gitterdraht bestehende Front ist mit Staubfiltern ausgestattet und bietet Platz für zwei weitere Lüfter.

» Ab 40 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Netzteil
be Quiet! System Power S7 450 Watt

Das System Power S7 von be Quiet! arbeitet zum fairen Preis sehr energieeffizient und bietet ausreichend Anschlüsse. Die 450 Watt sind dabei mehr als ausreichend für den 500 Euro-PC und bieten auch für späteres Aufrüsten noch etwas Spielraum.

» Ab 55 Euro im Preisvergleich