500-Euro-PC

Unser Einsteigermodell für rund 500 Euro bietet genügend Leistung, um aktuelle Spiele in mittleren bis hohen Details flüssig darzustellen und schont dabei noch den Geldbeutel. Die Kombination aus flotter RX 470 und einem Sechskern-Prozessor ist außerdem ausreichend schnell, um auch Multimedia-Aufgaben zügig zu erledigen.

Einsteiger-PC

Die besten Selbstbau-PCs : Prozessor Sockel AM3+
AMD FX 6300

Der AMD FX 6300 ist mit seinen sechs 3,5 GHz schnellen Piledriver-Kernen (organisiert in drei Dual-Core-Modulen mit insgesamt sechs Threads) ein vergleichsweise schneller und günstiger Spieleprozessor, der alle aktuellen Titel problemlos in hohen Details beschleunigt, sofern ihm eine entsprechend leistungsstarke Grafikkarte zur Seite steht. Intel hat in ähnlich niedrigen Preisbereichen primär Dual-Core-Prozessoren mit Hyper-Threading wie den Core i3 4130 (3,4 GHz, Haswell) oder den Core i3 6100 (3,7 GHz, Skylake) zu bieten, die zwar teilweise schneller als der FX 6300 sind, aber aufgrund der geringen Kernzahl aus unserer Sicht nicht ausreichend Zukunftssicherheit bieten. Gut möglich, dass die neuen AMD- und Intel-Prozessoren, die 2017 erscheinen (Ryzen und Kaby Lake) in einigen Monaten auch im Einsteigersegment für neue Optionen sorgen, vorerst bleibt die Auswahl für Spieler hier aber sehr eingeschränkt.

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Die besten Selbstbau-PCs : Prozessorkühler
beim Prozessor mitgelieferter Kühler

Um etwas mehr Geld für die in Spielen sehr wichtige Grafikkarte übrig zu lassen, verzichten wir bei dem 500 Euro-PC auf einen zusätzlichen Prozessorkühler und setzen stattdessen auf das bei der CPU mitgelieferte Modell. Eine günstige und merklich leisere Alternative ist der Arctic Cooling Freezer A11 für etwa 20 Euro, achten Sie beim Kauf aber darauf, das Modell für den Sockel AM3+ auszuwählen.

» Alternative: Arctic Cooling Freezer A11 ab 20 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Mainboard Sockel AM3(+)
MSI 970A-G43

Das günstige MSI-Board mit dem Sockel AM3(+) überzeugt mit guter Ausstattung, inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie soliden Übertaktungs-Einstellungen im Bios. Dazu ist es mit den FX-Prozessoren mit Bulldozer- beziehungsweise Piledriver-Kern kompatibel und ermöglicht so ein eventuelles späteres Aufrüsten. Dank Crossfire-Support können Sie auch zwei AMD-Grafikkarten verwenden, um die Spieleleistung weiter zu erhöhen. Bedenken Sie allerdings, dass es in der Regel empfehlenswerter ist, eine einzelne schnellere Grafikkarte zu verwenden statt zweier langsamerer Modelle im Crossfire-Verbund.

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Die besten Selbstbau-PCs : Arbeitsspeicher DDR3-1600
Crucial Ballistix Sport XT 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um störende Nachladeruckler zu verhindern und besser für die Zukunft gerüstet zu sein setzen wir aber auch im 500 Euro-PC auf 8,0 GByte. Der Crucial-Speicher ist dabei mit 1.600 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

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Die besten Selbstbau-PCs : Grafikkarte
Zotac Geforce GTX 1050 Ti Mini

Die in diesem Preisbereich interessantesten Kandidaten von Nvidia und AMD sind aktuell die Geforce GTX 1050 Ti sowie die Radeon RX 470 mit jeweils 4,0 GByte VRAM. Die GTX 1050 Ti ist zwar etwas langsamer, aber auch etwas günstiger und energieeffizienter als die RX 470, deshalb haben wir uns beim 500 Euro-PC für dieses Modell entschieden. In Full HD schafft sie auch in aktuellen Titeln und bei hohen Details meist problemlos über 30 fps. Nur in sehr anspruchsvollen Titeln oder für das Erreichen von spürbar flüssigeren 60 fps oder mehr müssen Sie teilweise die Details reduzieren. Eine Grafikkarte mit 8,0 GByte VRAM würde das Budget des 500 Euro-PCs momentan noch sprengen, in Full HD sind 4,0 GByte aber meist noch ausreichend.

» Ab 150 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Festplatte
Western Digital Blue, 1,0 Terabyte

Die Blue-Modelle von Western Digital mit 7.200 Umdrehungen pro Minute sind schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Speicherplatz von fast 1.000 GByte sollte den meisten Spielern auch auf längere Sicht genügen.

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SSD
keine

Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten zunehmend preiswerter werden: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD. Es sei denn, Sie können auch mit wenig Speicherplatz und einem leichten Aufpreis leben und tauschen die Festplatte gegen die Crucial BX200 mit 240 GByte. Nur ein Modell mit 120 GByte als einzigen Datenspeicher zu verwenden ist dagegen grade für Spieler nur sehr bedingt empfehlenswert.

Die besten Selbstbau-PCs : Gehäuse
BitFenix Neos

Das preiswerte Neos verfügt über einen vorinstallierten 120-Millimeter-Lüfter und kann bis zu sechs Festplatten und Grafikkarten mit bis zu 30 Zentimetern Länge fassen. Die aus Gitterdraht bestehende Front ist mit Staubfiltern ausgestattet und bietet Platz für zwei weitere Lüfter.

» Ab 40 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Netzteil
Super Flower Golden Green HX 450 Watt

Das Golden Green HX von Super Flower glänzt mit einer sehr hohen Effizienz, die dem Netzteil eine 80 Plus Gold-Zertifizierung einbringt. Mit 450 Watt liefert es mehr als genug Leistung für den 500 Euro-PC, die Garantie liegt bei fünf Jahren.

» Ab 70 Euro im Preisvergleich