3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 9
Explosionen in Spielen
Den Jahreswechsel feiern wir mit den schönsten Explosionen der Computerspielgeschichte und skizzieren die Entwicklung von Pixelhäufchen zu Partikeleffekten. Dabei lassen wir auch die eine oder andere Atombombe hochgehen.
Von
Marc Sehr, Julian Heimpel
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Datum:
30.12.2011
Zum Thema
» 3D-Grafik im Wandel der Zeit
Teil 1: Schatten in Spielen
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Teil 2: Texturen in Spielen
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Teil 3: Vegetation in Spielen
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Teil 4: Wasser in Spielen
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Teil 7: Beleuchtung in Spielen
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Teil 5: Babes in Spielen
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Teil 6: Autos in Spielen
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Teil 8: Polygone in Spielen
Mit jeder neuen DirectX-Version erhalten Entwickler neue Möglichkeiten, Effekte noch realistischer darzustellen. Explosionen erscheinen dank volumetrischen Rauchs, physikalischer Partikelberechnung, High Dynamic Rage Rendering und physikalisch korrekter Kollisionsabfrage heute realistischer denn je. In den Anfängen der Computerspiele wurden Explosionen noch mittels Bitmaps grob vereinfacht dargestellt. Anfangs erzeugten mehrere aufeinanderfolgende Bilder mit von Flammen, Rauch, fliegenden Trümmern und Lichtblitzen den Eindruck eines explodierenden Gegenstandes. Danach folgten einfache Polygon-Explosionen, deren Kanten deutlich sichtbar sind. Erst seit dem Partikel effizient berechnet werden können, sehen Explosionen nahezu fotorealistisch aus.
Im neunten Teil unserer Serie »3D-Grafik im Wandel der Zeit« stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl an Spielen mit Explosionen vor, die uns in Erinnerung geblieben sind. Die Bildergalerien zeigen dabei einzelne Explosionen, aber auch Bilderfolgen. Spektakulär sind hier vor allem die Atombomben-Explosionen. Alle bisher erschienen Folgen der Serie, beispielsweise zu Polygonen , Schatten , Texturen oder Vegetation finden Sie im Kasten links. Wenn Ihnen noch andere Titel einfallen, die unbedingt dabei sein müssen, lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.
Doom (1993)
Der First-Person-Shooter Doom taucht in unserer Serie 3D-Grafik im Wandel der Zeit bereits bei den Texturen auf. Auch bei den Explosionen wollen wir nicht auf den für Ego-Shooter wegweisenden Titel verzichten. Denn das kürzlich vom Index genommene Spiel hat bereits zerstörbare Objekte, auch wenn sich die auf Fässer beschränken, die bei Beschuss explodieren. Die Explosion wird noch mit einer Abfolge von Bitmaps realisiert. Dabei ergeben lediglich vier bis fünf Bilder die Illusion einer Explosion mit Feuer und einer roten Rauchwolke als Abschluss. Das Spiel läuft unter Windows 7 in der DosBox ohne Probleme.
Forsaken (1998)
Im Ego-Shooter Forsaken von Probe Entertainment ist die Oberfläche der Erde durch eine nukleare Katastrophe zerstört. In der Einzelspieler-Kampagne schießen wir uns durch 16 Levels, in manchen davon unter einem knappen Zeitlimit. Dabei gilt es, immer wieder spawnende Roboter und Drohnen zu erledigen. In einem der ersten Spiele überhaupt konnten Sie sich dabei nicht nur vor, zurück und seitwärts bewegen, sondern mit Hover-Bikes auch nach oben und unten. Neben der umfangreichen und teils sehr schweren Einzelspieler-Kampagne ist das Spiel auch wegen seines Multiplayers bekannt. In Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag und Flag-Chase sowie Bounty Hunt und Team Bounty Hunt können wir uns mit bis zu 15 Spielern messen. Die hübschen Effekte, ob waberndes Wasser oder bunte Explosionen, liefen damals sogar im Softwaremodus auf einem Pentium 166 ohne hardwareseitige 3D-Beschleunigung mit 30 Bildern flüssig.