3D-Grafik im Wandel der Zeit : Explosionen gibt´s nicht nur Shootern. Auch in Echtzeit-Strategiespielen wie World in Conflict rummst es gewaltig. Explosionen gibt´s nicht nur Shootern. Auch in Echtzeit-Strategiespielen wie World in Conflict rummst es gewaltig.

Mit jeder neuen DirectX-Version erhalten Entwickler neue Möglichkeiten, Effekte noch realistischer darzustellen. Explosionen erscheinen dank volumetrischen Rauchs, physikalischer Partikelberechnung, High Dynamic Rage Rendering und physikalisch korrekter Kollisionsabfrage heute realistischer denn je.

Zum Thema » Texturen in Spielen Update September 2016 » Schnee und Eis in Spielen Update August 2016 » Physik in Spielen Update Mai 2016 In den Anfängen der Computerspiele wurden Explosionen noch mittels Bitmaps grob vereinfacht dargestellt. Anfangs erzeugten mehrere aufeinanderfolgende Bilder mit von Flammen, Rauch, fliegenden Trümmern und Lichtblitzen den Eindruck eines explodierenden Gegenstandes. Danach folgten einfache Polygon-Explosionen, deren Kanten deutlich sichtbar sind. Erst seit dem Partikel effizient berechnet werden können, sehen Explosionen nahezu fotorealistisch aus.

In diesem Teil unserer Serie »3D-Grafik im Wandel der Zeit« stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl an Spielen mit Explosionen vor, die uns in Erinnerung geblieben sind. Die Bildergalerien zeigen dabei einzelne Explosionen, aber auch Bilderfolgen. Spektakulär sind hier vor allem die Atomexplosionen. Einige der bisher erschienen Folgen der Serie, beispielsweise zu Texturen oder der Physik finden Sie im Kasten links. Wenn Ihnen noch andere explosive Titel einfallen, die in dieser Liste noch unbedingt dabei sein müssen, lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.

Update 29.09.2016: Wir aktualisieren unsere beliebte Reihe »Grafik im Wandel der Zeit« nach und nach und ergänzen sie um aktuelle Titel. Dieses Mal kommen bei den Explosionen unter anderem Grand Theft Auto 5, The Division und Battlefield 1 hinzu.

Doom (1993)

Der First-Person-Shooter Doom taucht in unserer Serie 3D-Grafik im Wandel der Zeit bereits bei den Texturen auf. Auch bei den Explosionen wollen wir nicht auf den für Ego-Shooter wegweisenden Titel verzichten. Denn das mittlerweile vom Index genommene Spiel hat bereits zerstörbare Objekte, auch wenn sich die auf Fässer beschränken, die bei Beschuss explodieren. Die Explosion wird noch mit einer Abfolge von Bitmaps realisiert. Dabei ergeben lediglich vier bis fünf Bilder die Illusion einer Explosion mit Feuer und einer roten Rauchwolke als Abschluss. Das sieht im neuesten Teil der Reihe, der ebenfalls einfach nur den Namen Doom trägt, natürlich ganz anders aus, vorerst beschränken wir uns hier aber auf den belieben Oldie aus dem Jahr 1993.

Forsaken (1998)

Im ungewöhnlich Ego-Shooter Forsaken von Probe Entertainment ist die Oberfläche der Erde durch eine nukleare Katastrophe zerstört. In der Einzelspieler-Kampagne schießen wir uns durch 16 Levels, in manchen davon unter einem knappen Zeitlimit. Dabei gilt es, immer wieder spawnende Roboter und Drohnen zu erledigen. In einem der ersten Spiele überhaupt konnten Sie sich dabei nicht nur vor, zurück und seitwärts bewegen, sondern mit Hover-Bikes auch nach oben und unten.

Neben der umfangreichen und teils sehr schweren Einzelspieler-Kampagne ist das Spiel auch wegen seines Multiplayers bekannt. In Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag und Flag-Chase sowie Bounty Hunt und Team Bounty Hunt können wir uns mit bis zu 15 Spielern messen. Die hübschen Effekte, ob waberndes Wasser oder bunte Explosionen, liefen damals sogar im Softwaremodus auf einem Pentium 166 ohne hardwareseitige 3D-Beschleunigung mit 30 Bildern pro Sekunde flüssig.

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FreeSpace 2 (1999)

Freespace 2 von Volition, Inc. ist der Nachfolger von Conflict Freespace: The Great War. In der Raumkampfsimulation verkörpern wir einen namenlosen Piloten, der verschiedene Einsätze im Kampf gegen eine feindliche Alien Rasse, die Shivaner, fliegt. Das Spiel überzeugt kurz vor der Jahrtausendwende mit spektakulären Explosionen und bunten Lichteffekten.

Besonders das Zerbersten eines kilometerlangen Schlachtkreuzers, vor dessen Druckwelle man flüchten muss, blieb vielen Spielern in Erinnerung. Die hauseigene Freespace-Engine wurde schon beim Vorgänger eingesetzt, aber nochmals deutlich aufgebohrt. Hinzu kam unter anderem 32-Bit-Unterstützung und bessere Hardwarebeschleunigung, um auch High-End-Systeme des Jahres 1999 auszureizen.

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