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3D-Grafik im Wandel der Zeit - Open World in Spielen

Frei erkundbare Spielwelten sind keine Erfindung der jüngsten Videospielgeschichte, und auch manch aktuelles Feature dieser Welten ist weniger neu und innovativ, als es die Publisher behaupten. Wir fassen die zum jeweiligen Zeitpunkt besten Open World-Spiele zusammen.

von Florian Klein, Christoph Liedtke,
08.06.2018 15:30 Uhr

Open World in Spielen - 3D-Grafik im Wandel der Zeit 11:40 Open World in Spielen - 3D-Grafik im Wandel der Zeit

Spiele mit einer Open World laden dazu ein, fernab von Haupt- und Nebenquest die Spielwelt zu erkunden, mit ihr zu interagieren und sich in ihr zu verlieren. Neben unzähligen Mini-Aktivitäten, ist es meist die eigene Abenteuerlust oder auch Kreativität, die uns vom eigentlichen Ziel abbringt und nach etwas unerwartetem Ausschau halten lässt.

Offene Spielwelten funktionieren längst außerhalb von klassischen Rollenspielen, wie es beispielsweise die Spiele-Serien GTA, Just Cause, Forza Horizon und viele mehr verdeutlichen. Neu ist die Open World auch nicht, schon in den frühen Tagen der 3D-Grafik war sie ein Thema und wurde bereits in den 90er-Jahren von Entwickler in Spielen umgesetzt.

In unserer Artikelreihe »3D-Grafik im Wandel der Zeit« stellen wir euch einzelne Elemente in Spielen vor, die bei ihrer Veröffentlichung herausragend und der Konkurrenz deutlich überlegen waren. Die Reihe umfasst neben Wasser in Spielen unter anderem Open-World-Design, Vegetation, Beleuchtung, Texturen und Physik.

The Elder Scrolls 2: Daggerfall (1996)

Wie in allen Elder-Scrolls-Spielen auch heute noch üblich, war auch schon im Jahr 1996 in Daggerfall das Hauptziel von Anfang an klar definiert. In diesem Fall, das Königreich Daggerfall retten, indem wir den umherwandernden Geist des ehemaligen Königs und seine Armee von Untoten endgültig ins Jenseits befördern.

Bevor es aber so weit ist, müssen wir uns durch die Welt von The Elder Scrolls 2 kämpfen, und das kommt einem Marathon gleich: Die bis heute gigantische Spielwelt ist angeblich doppelt so groß wie die Fläche des realen Großbritanniens. Allerdings ist ein sehr großer Teil der offenen Welt zufallsgeneriert, so dass sich viele Elemente der Spielwelt sehr stark ähneln oder unnatürlich wirken.

Trotzdem stellt es nach wie vor eine beachtliche Leistung dar, eine solch große und offene Welt stabil in ein Spiel einzubinden – noch dazu unter Berücksichtigung der damaligen technischen Möglichkeiten. Wer einen Blick auf diesen Klassiker werfen möchte, kann auf der offiziellen Website die Vollversion (Englisch) kostenlos herunterladen. Zusätzlich wird der Emulator DosBox benötigt. Dem Ordner des Spiels liegt eine Installationsanleitung im PDF-Format bei, die allerdings etwas Einarbeitung in die DosBox erfordert.

» The Elder Scrolls 2: Daggerfall kostenlos herunterladen

3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 16 - Open World in The Elder Scrolls 2: Daggerfall ansehen

Outcast (1999)

Der belgische Entwickler Appeal schickt uns 1999 im Action-Adventure Outcast auf den Planeten Adelpha. In der Rolle von Cutter Slade müssen wir eine abgestürzte Raumsonde reparieren, um die Erde vor der Vernichtung zu bewahren, ausgelöst durch Rückkopplungen der Sonde.

Zuvor müssen wir aber drei Wissenschaftler finden und das gestaltet sich schwieriger als gedacht: Outcast ist ein, für damalige Verhältnisse, weitläufiges Open-World-Spiel - und sehr belebt. Um unsere Missionen zu erfüllen und Informationen zu bekommen, müssen wir alle sechs, nicht zufallsgenerierten Areale des Planeten bereisen, mit den Bewohner sprechen, die alle ihrem Tagesablauf nachgehen und die Gegend erkunden.

Zu Streifzügen lädt vor allem die seinerzeit detaillierte Grafik ein, denn die Paradise-Engine präsentiert die Spielwelt durch die Voxel-Technologie wesentlich organischer und mit einer viel höheren Sichtweite als es zu dieser Zeit mit Polygonen möglich gewesen wäre. Bis heute existiert eine aktive Community um diesen Meilenstein der Open-World-Geschichte und im vergangenen Jahr ist mit Outcast: Second Contact eine Neuauflage des Klassikers erschienen.

» Outcast bei GOG herunterladen

3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 16 - Open World in Outcast ansehen

Everquest (1999)

Wer dachte, richtig große, funktionierende und vor allem extrem erfolgreiche Online-Rollenspiele gibt es erst seit World of Warcraft, ist auf dem Holzweg. Das bereits 1999 erschienene Everquest geht 2018 in sein 19. Jahr und erfreut sich nach wie vor einer aktiven Spielerzahl – tatsächlich ist im letzten Jahr bereits die 24. Erweiterung mit dem Titel Ring of Scale erschienen.

Everquest ist jedoch nicht einmal das erste, als MMORPG geltende Spiel: dieser Titel geht an das 1996, ebenfalls schon in 3D-Grafik, veröffentlichte Meridian 59. Allerdings existiert Everquest heute noch und konnte zur Veröffentlichung mit einer der riesigen Spielwelt und hübscher Grafik auf tollem Technikgerüst überzeugen.

Die Spielwelt ist, anders als heute üblich, in mehrere, große Zonen unterteilt. Grund hierfür ist die technische Einschränkung im Jahr 1999, denn im Modemzeitalter gab es noch keine ausgebauten Streaming-Möglichkeiten wie heute. Spieler müssen daher beim Zonen- oder Kontinentenwechsel Ladezeiten hinnehmen.

Offen ist das Spiel trotzdem, denn frei bewegen können wir uns, wie in jedem anderen Rollenspiel und es enthält bereits viele Aspekte moderner Titel: Tag- und Nacht-Zyklus, Raids, PvP-Gefechte, Gilden und viele Klassen und Rassen, um nur einige wichtige Elemente zu nennen.

» Everquest bei Steam herunterladen

3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 16 - Open World in Everquest ansehen

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