Grafik-Highlights der E3 2013 : Das Konsolen und PC nun auf einer gemeinsamen technischen Basis stehen, wird die grafische Entwicklung deutlich beschleunigen und endlich Physik- und Partikel-Effekten zum Durchbruch verhelfen. Das Konsolen und PC nun auf einer gemeinsamen technischen Basis stehen, wird die grafische Entwicklung deutlich beschleunigen und endlich Physik- und Partikel-Effekten zum Durchbruch verhelfen.

Wie jedes Jahr fand auch 2013 die E3 in Los Angeles statt. Auf der größten Videospielmesse der Welt präsentieren traditionell Entwickler und Publisher ihre neusten Spiele und auch Technik-Demos zu kommenden Grafik-Engines. In diesem Jahr stand die Messe im Zeichen der Next-Generation-Konsolen Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One – und das darf durchaus auch PC-Spieler freuen. Denn die beiden neuen Konsolen schließen endlich technisch zum Computer auf.

Zum Thema » Unreal Engine 4 Partikel & Physik sind das nächste große Ding » Die größten Hardware-Fresser Spiele, die PCs an ihre Grenzen trieben So besitzen beide neuen Konsolen eine DirectX-11.1-Radeon und einen Achtkern-Prozessor von AMD mit der bei PCs üblichen x86-Architektur. Das macht die Konsolen PC-ähnlicher und erlaubt eine viel einfachere Portierung von Titeln auf verschiedene Plattformen – und lässt hoffen, dass in Zukunft neue Spiele endlich die ganze, lange vorhandene Rechenleistung eines Spiele-PCs ausnutzen werden.

Die veröffentlichten Trailer, Screenshots und Gameplay-Videos bestätigen diese Hoffnung. So manch ein Entwickler ließ selbst den versierten PC-Spieler staunen, was mit der neuen Konsolen-Generation grafisch möglich ist. Wir zeigen zehn für uns besonders sehenswerte Spiele der E3 2013.

Battlefield 4 (Multiplattform)

Commander-Modus, größere Squads, langsameres Gameplay, taktisch anspruchsvollere Gefechte, Rückbesinnung auf die Tugenden des großen Battlefield 2 und weg von Call of Duty: Black Ops 2 : Battlefield 4 macht spielerisch einiges anders als der Vorgänger. Nebenbei hat es auch die neue Frostbite Engine 3.0 auch mit an Bord. Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zu Battlefield 3 auch nicht viel getan, was der Erwähnung wert wäre. Zwar wirken die Karten nun lebendiger und detaillierter, da mehr kleine Objekte wie Papier oder Gesteinsbrocken durch die Luft wirbeln, aber sonst sieht die Grafik ähnlich aus wie im bereits äußerst spektakulären Vorgänger. Bis dann zum ersten Mal die Umgebungszerstörung sichtbar wird und uns auffällt: Das sieht auf jeden Fall detaillierter aus als in Battlefield 3, denn nach wie vor können wir zwar nicht wie in Red Faction alles zerstören, was uns vor die Flinte kommt, aber offenbar haben Objekte wie Mauern nun weit mehr Sollbruchstellen als im Vorgänger.

Battlefield 4 lässt die Muskeln spielen: Im Mehrspieler bricht ein kompletter Wolkenkratzer spektakulär in sich zusammen.

Außerdem existieren nun vorgegebene Stellen unter den Straßen, an denen wir tragende Säulen sprengen können, um so das Stück Straße darüber in ein Loch zu verwandeln – eine gute taktische Möglichkeit Panzer zu bekämpfen. Am Ende des Multiplayer-Trailers protzen EA und Dice dann richtig: aber doch mit der neuen Forstbite Engine – und wenn schon dann richtig! Soll heißen: Die komplette Zerstörung, mit anschließendem spektakulärem Einsturz, eines gigantischen Wolkenkratzers – laut Dice keine gescriptete Sequenz, sondern ein das Level dynamisch veränderndes Spielelement!

» Battlefield 4 im Preisvergleich