Samsung Galaxy S5

Smartphones   |   Datum: 08.05.2014
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Samsung Galaxy S5 im Test

Wasserfester High-End-Android mit Fitness-Fokus

Samsung scheut sich nicht, abzukucken und macht das Galaxy S5 wasserfest. Dazu kommt absolute High-End-Hardware, allerdings auch ein gewöhnungsbedürftiges Augenmerk auf Fitness- und Lebensberatung.

Von Florian Kaindl |

Datum: 08.05.2014


Samsung Galaxy S5 : Das Samsung Galaxy S5 will sich nicht nur als ein weiteres High-End-Smartphone verstanden wissen, sondern soll als ständiger Begleiter vor allem die Fitness und das Wohlbefinden seines Besitzers steigern – wir finden heraus, ob das stimmt oder einfach nur nervt. Das Samsung Galaxy S5 will sich nicht nur als ein weiteres High-End-Smartphone verstanden wissen, sondern soll als ständiger Begleiter vor allem die Fitness und das Wohlbefinden seines Besitzers steigern – wir finden heraus, ob das stimmt oder einfach nur nervt.

Anfang letzten Jahres kündigte Samsung den Vorgänger des Samsung Galaxy S5 im Test bereits als einen »Life Companion« an, als Begleiter und Berater in allen Lebenslagen. Darauf aufbauend will das Samsung Galaxy S5 nun als optimaler Gefährte für sportliche Aktivitäten und eine gesunde Lebensweise verstanden werden. Für diesen Zweck hat der koreanische Hersteller das rund 600 Euro teure High-End-Modell nicht nur mit allerlei Hardware-Schnickschnack (Stichwort: Pulsmesser) ausgestattet, sondern auch Software vorinstalliert, die das Aufzeichnen von Fitnesseinheiten und Mahlzeiten intuitiv gestalten und dem Benutzer Tipps zur Verbesserung geben soll. Passend zum Bild des aktiven Lifestyles wurde das Galaxy S5 als erstes Smartphone der Reihe staub- und wasserfest verarbeitet.

Zum Thema » Sony Xperia Z1 Compact im Test Kleiner, aber nicht langsamer » Samsung Galaxy S4 im Test 5-Zoll-Android mit Vollausstattung » Apple iPhone 5 im Test Apples neues High-End-Smartphone Neben dem Fitness-Schwerpunkt hat Samsung dem Galaxy S5 im Test die übliche Rundum-Aufwertung verpasst. Außer dem dezent vergrößerten 5,1-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung erwartet Umsteiger ein aktueller und extrem leistungsstarker Prozessor, ein größerer Akku sowie die aktuellste Version des Android-Betriebssystems mit Samsungs hauseigener Oberfläche Touchwiz Nature UX 3.0. Wie gut sich all die neuen Spielereien und Funktionen in ein stimmiges Gesamtkonzept einfügen und für wen sich der Neukauf lohnt, erforschen wir im Test des Galaxy S5.

Hardware

Samsung bleibt Qualcomm treu und verbaut auch im neuesten Flaggschiff ein System-on-a-Chip (»SoC«) der amerikanischen Entwickler. Die vierkernige Krait-400-CPU des Snapdragon 801 taktet im Galaxy S5 mit 2,5 GHz und damit ein wenig schneller als etwa im HTC One M8 mit 2,3 GHz. Überraschend dagegen wirkt die Entscheidung, dem Prozessor »nur« 2,0 GByte Arbeitsspeicher zur Seite zu stellen - bereits das Samsung Galaxy Note 3 arbeitete mit 3,0 GByte. Die Performance beeinträchtigt diese Einsparung aber nicht merklich.

Bemängelten wir im Test zum Galaxy S4 noch (durch ein späteres Update geminderte) Miniruckler und verzögerte Reaktionen beim Öffnen und Schließen von fordernden Apps oder sogar beim einfachen Scrollen durch Menüs, fühlt sich das Arbeiten mit dem Galaxy S5 von Anfang an komfortabler an. Animationen und Übergänge laufen vollkommen flüssig ab und werden auch durch belastende Hintergrundprozesse niemals gestört, auch wenn sich in solchen Situationen die Antwortzeit bei Eingaben um Sekundenbruchteile erhöht.

Samsung Galaxy S5 : Ob Deus Ex: The Fall...

Deus Ex: The Fall
Ob Deus Ex: The Fall...

Die im Snapdragon 801 integrierte Grafikeinheit Adreno 330 könnte sogar einen 2160p-Bildschirm befeuern, muss im Galaxy S5 mit seinem Full-HD-Display aber nur ein Viertel dieser Auflösung bedienen. Wir haben den leistungsstarken Chip in einigen grafisch anspruchsvollen Android-Spielen wie Deus Ex: The Fall und Asphalt 8 getestet. Um es kurz zu machen: keines davon bereitete dem Galaxy S5 das geringste Problem. Die starke Hardware sorgt nicht nur für eine flüssige Darstellung mit maximalen Details in 1080p, sondern reduziert auch die Ladezeiten auf wenige Sekunden.

Die Energie für all das zieht das Galaxy S5 aus einem wechselbaren, 2800 mAh starken Akku, mit dem sich bei mittlerer Benutzung locker eineinhalb bis zwei Arbeitstage durchstehen lassen, bevor das Licht ausgeht. Selbst bei intensiver Nutzung war am Ende des Tages immer noch mindestens 40 Prozent der Akkuladung vorhanden. Eine beachtliche Leistung hinsichtlich der Hardware-Power und des großen 5,1-Zoll-Bildschirms, offensichtlich werden der Snapdragon 801 als auch der AMOLED-Bildschirm ihrem Ruf gerecht, besonders energieeffizient zu arbeiten.

Zudem hat Samsung dem S5 einen Ultra-Energiesparmodus spendiert. Im Unterschied zum normalen Energiesparmodus, der nur die Bildschirmhelligkeit herunterregelt und die Prozessorleistung einschränkt, schaltet das S5 darin fast sämtliche Hintergrundprozesse ab, gibt das Bild in Graustufen aus und lässt uns nur auf wenige Apps zugreifen. Dazu zählen die Telefonfunktion, der Browser und Whatsapp – wir bleiben also erreichbar, während sich die Akkulaufzeit stark verlängert. Bei voller Akkuladung zeigt uns der Ultra-Energiesparmodus eine restliche Standby-Zeit von satten 12,5 Tagen an.

Samsung Galaxy S5 : Antutu testet Smartphones auf ihre Rechenleistung und spuckt auf dem Galaxy S5 extrem hohe Ergebnisse aus. Antutu testet Smartphones auf ihre Rechenleistung und spuckt auf dem Galaxy S5 extrem hohe Ergebnisse aus.

Vom internen Speicher, der je nach S5-Version 16 oder 32 GByte beträgt, gehen von Haus aus etwa 5,0 GByte für Systemdateien und vorinstallierte Software ab. Eine 64-GByte-Variante des Galaxy S5 gibt es gar nicht erst, dafür nimmt der MicroSD-Kartenslot auch neueste Speicherkarten mit einer Speicherkapazität von 128 GByte an. Die kosten zwar noch über 100 Euro, damit lässt sich dann aber eine ansehnliche Medienbibliothek herumtragen.

Im Bereich der Verbindungsmöglichkeiten gibt es dieses Jahr keine großen Neuerungen. Das Galaxy S5 unterstützt alle gängigen 3G- und 4G-Netze, die maximale Downloadrate wurde aber von 100 auf 150 Mb/s heraufgesetzt. GPS als auch GLONASS dienen zur Navigation. Die NFC-Technologie erlaubt das unkomplizierte Übertragen von Daten über kleine Distanzen, etwa zum Auslesen eines NFC-Chips, der vorprogrammierte Aktionen auslöst. Im Heimnetzwerk beherrscht das S5 die Wi-Fi Standards 802.11 a/b/g/n/ac und kommuniziert per DLNA mit anderen Geräten wie Musikanlagen und Smart-TVs.

Durch Bluetooth 4.0 und dessen Low-Energy-Modus können kompatible Geräte wie Fitness-Armbänder dem Galaxy S5 konstant Daten zuspielen. Während im kabellosen Bereich also alle erdenklichen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, verzichtet Samsung erneut auf einen gesonderten Micro-HDMI-Anschluss. Wer den Bildschirminhalt auf ein TV-Gerät übertragen möchte, benötigt einen separaten MHL-Adapter (etwa 15 Euro).

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PayDay
#1 | 08. Mai 2014, 10:25
Zitat von :

Samsung scheut sich nicht, abzukucken und macht das Galaxy S5 wasserfest.


jedesmal wenn jemanden "kucken" schreibt wird ein niedlicher kleiner hase brutalst geschlachtet.
es heisst gucken gottverdammt :) kucken sehe ich bald öfter als standart (richtig: standard)
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Avatar DrProof
DrProof
#2 | 08. Mai 2014, 10:41
Zitat von PayDay:


jedesmal wenn jemanden "kucken" schreibt wird ein niedlicher kleiner hase brutalst geschlachtet.
es heisst gucken gottverdammt :) kucken sehe ich bald öfter als standart (richtig: standard)


"Kucken" ist genauso richtig wie "gucken". Kucken wird nur eher im norddeutschen Raum verwendet. Woraus ich kombiniere, dass der Artikelschreiber wohl daher kommt... ;)

Geht es hier um nen Smartphone?
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Avatar Stargame
Stargame
#3 | 08. Mai 2014, 10:44
Zitat von PayDay:
jedesmal wenn jemanden "kucken" schreibt wird ein niedlicher kleiner hase brutalst geschlachtet.
es heisst gucken gottverdammt :) kucken sehe ich bald öfter als standart (richtig: standard)

kucken, kucken, kucken, kucken, kucken, kucken, kucken, kucken

Heute gibt es Hasenbraten für alle! :)
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silent.hunter
#4 | 08. Mai 2014, 10:46
Zitat von PayDay:


jedesmal wenn jemanden "kucken" schreibt wird ein niedlicher kleiner hase brutalst geschlachtet.
es heisst gucken gottverdammt :) kucken sehe ich bald öfter als standart (richtig: standard)


kuck mal genauer auf DrProofs Erklärung :P

Ich komme aus Süddeutschland und schreibe es auch mit K ;),
aber im Endeffekt ist ja beides zulässig, also tolerieren wir es einfach gegenseitig und alle sind froh :D
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Avatar CeeKa
CeeKa
#5 | 08. Mai 2014, 10:46
Zitat von PayDay:


jedesmal wenn jemanden "kucken" schreibt wird ein niedlicher kleiner hase brutalst geschlachtet.
es heisst gucken gottverdammt :) kucken sehe ich bald öfter als standart (richtig: standard)


Kucken steht auch im Duden, also nicht immer gleich meckern.
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Avatar 13Tona06E
13Tona06E
#6 | 08. Mai 2014, 10:59
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/brutals t

?
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Avatar Klatsch
Klatsch
#7 | 08. Mai 2014, 11:04
Das Handy lohnt einfach nicht. Alles in allem nen marginal aufgebohrtes Galaxy S4. Das gibts allerdings schon für 300€ neu.

Finde den Handy Aufrüstwahn eh ziemlich daneben. Am Anfang ists immer toll nen neues Handy zu haben, aber nach 2Wochen ist der Zauber verflogen und man macht doch nur die üblichen Sachen, die man mit jedem Smartphone machen kann.

Da bleib ich wohl noch etwas beim S2, dass die meisten wichtigen Sachen auch kann, aber wo man bei nem Restwert von 60€ auch nicht vorsichtig mit umgehen muss.
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Avatar Wener2303
Wener2303
#8 | 08. Mai 2014, 11:18
Wenn ich was über Smartphones oder Mobile-Gaming erfahren will, so lese ich lieber Beiträge von kompetenten Fachmagazinen.
Gamestar.
Lasst es bitte sein.
Das ist unmöglich, wie Ihr selber die Seite mit Smartphones, Filmen und sonst welchen Scheiss zumüllt.
Welcher Gamer will schon neue Kinotrailer sehen?
Dazu gibt es andere Interentseiten.
Total nervig das Ganze.
Wenn Ihr nicht wisst, was Ihr jeden Tag berichten sollt, dann nehmt eine Rubrik auf, wo Ihr über Spiele- oder über Hardwareklassiker schreibt.
Lasst den mobilen Teil weg.
Lasst die Filme weg.
Besinnt Euch auf das, was Ihr seid. Eine PC-Gamer Redaktion.
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Avatar patze86
patze86
#9 | 08. Mai 2014, 11:39
mir kommt kein samsung smartphone mehr ins haus. ich hatte das S1-S3 und jedes mal nach ca 1 1/2-2 jahren wurde das smartphone plötzlich langsamer und es traten immer mehr fehler auf. das handy neu aufzusetzen oder den speicher zu löschen brachte keinen erfolg. geplante obsoleszens? ein schelm wer böses denkt.

seit dem habe ich ein LG und bin sehr zufrieden.
Für das habe ich damals übrigens nur 329€ bezahlt und es hat trotzdem vergleichbare leistungen zum S4 (LG E975). Das S5 ist nicht wesentlich besser. zusätzlich stellt sich die frage, ob man diese "verbesserunegn" eigentlich wirklich braucht?!
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Avatar Schattenlos
Schattenlos
#10 | 08. Mai 2014, 11:41
Zitat von PayDay:
es heisst gucken gottverdammt :)

Gott hat damit nichts zu tun - aber der Duden sagt, dass "kucken" im norddeutschen und "gucken" im süddeutschen Raum verwendet wird. Beides ist also richtig! Also, erst informieren - dann aufregen.

Zum S5: Für den Preis holen ich mir nicht so eine Plasteschüssel. Ein ordentliches (vor allem im haptischen Sinn) Gerät könnten sie ein Metallgehäuse verwenden - erst recht bei diesem Preis!
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