Intel SSD 335 Series

SSDs   |   Datum: 24.05.2013
Seite 1 2 3   Wertung

Intel SSD 335 240 GByte im Test

Günstige Intel-SSD mit 20-nm-Speicher

Mit der SSD 335 wechselt Intel auf 20-nm-Flashspeicher, bleibt dem Sandforce-2281-Controller jedoch treu. Wir testen, ob sich der Schritt auf die Performance auswirkt und wie sich die Intel SSD 335 gegen die Konkurrenz schlägt.

Von Jan Purrucker |

Datum: 24.05.2013


Intel SSD 335 240 GByte : Die Intel SSD 335 setzt wie der Vorgänger SSD 330 auf den SandForce-2281-Controller, nutzt aber günstiger zu fertigen 20- statt 25-nm-Speicher. Die Intel SSD 335 setzt wie der Vorgänger SSD 330 auf den SandForce-2281-Controller, nutzt aber günstiger zu fertigen 20- statt 25-nm-Speicher.

Nur die wenigsten Festplatten-Hersteller produzieren die Einzelteile ihrer SSDs selbst. Außer dem Riesenkonzern Samsung greifen fast alle Firmen auf Komponenten von Drittanbietern zurück, bauen diese zusammen und versehen sie eventuell noch mit einer angepassten Firmware für den SSD-Controller. Dadurch lassen sich zwar Entwicklungskosten sparen, jedoch fallen die Leistungs-Unterschiede zwischen den einzelnen Festplatten oft auch denkbar gering aus. Die Hersteller müssen somit durch Ausstattung, Preis und Service-Leistungen wie der Garantie bei den Kunden punkten. Intel nutzt in seinen SSDs schon länger den sehr populären Sandforce-2281-Controller, der auch in vielen anderen aktuellen SSDs steckt und kombiniert diesen mit Flash-Speicher aus eigener Produktion beziehungsweise IMFT (Joint Venture von Intel und Micron zur Flash-Speicherfertigung).

Zum Thema » Samsung SSD 840 Pro 256 GB im Test High-End-SSD im Benchmark-Test » Die besten SSDs Kaufberatung Solid State Disks Intel SSD 335 Series ab 128,57 € bei Amazon.de Wie schon bei der Vorgänger-Generation kommt auch bei der Intel SSD 335 der Sandforce-2281-Controller in Kombination mit sogennanten MLC-Flash-Speicher zum Einsatz.
Die Abkürzung steht für »Multi Level Cell«. MLC-Flash speichert zwei Bits pro Zelle und benötigt daher nur halb so viel Speicherzellen wie der wesentlich teurere SLC-Flash-Speicher (»Single Level Cell«). Der Vorteil von MLC-Speicher liegt somit darin, dass im Gegensatz zu SLC weniger Speicherzellen pro Gigabyte Speicherkapazität benötigt werden. Das drückt den Preis, erhöht aber auch die Beanspruchung der einzelnen Speicherzellen und die Anzahl der maximalen Schreibzyklen sinkt.

Die Ausstattung fällt Intel-typisch umfangreich aus und liegt auf Augenhöhe mit den Samsung-Konkurrenten. Neben der SSD 335 findet sich in der Verpackung ein Einbaurahmen für 3,5-Zoll-Einschübe. Dazu gibt es eine Klon-Software und ein Wartungs-Tool mit gutem Funktionsumfang. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre. Neben der von uns getesteten 240-GByte-Variante bietet Intel die SSD 335 noch mit 80 und 180 GByte Kapazität an.

Intel SSD 335 240 GByte : Die Intel Toolbox bietet umfangreiche Wartungsfunktionen. Mit Hilfe der Software löschen wir etwa die Daten vollständig oder aktualisieren die Firmware. Die Intel Toolbox bietet umfangreiche Wartungsfunktionen. Mit Hilfe der Software löschen wir etwa die Daten vollständig oder aktualisieren die Firmware.

Wie wir testen

Um die Leistung der einzelnen SSDs zu messen, greifen wir auf den bewährten »AS SSD Benchmark« (Version 1.7) zurück. Das Programm prüft SSDs hinsichtlich ihrer Lese- und Schreibleistung, indem es die Festplatten zum Beispiel große, zusammenhängende Dateien wie etwa einen Film lesen und schreiben lässt. Die in diesem Test erzielten Ergebnisse finden Sie im Benchmark-Kasten »Sequenzielle Performance«. Beim Arbeiten mit Windows kommt es dagegen vor allem auf die Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben vieler kleiner, unzusammenhängender Dateien an — die Benchmark-Resultate in dieser Disziplin finden Sie unter »Random Performance«. Der dritte Punkt im Test-Parcour testet die Kopierleistung der SSDs bei unterschiedlichen Datentypen. Der Durchlauf unterteilt sich in: »ISO« (zwei große Dateien), »Programm« (viele kleine Dateien) und »Spiel« (Mix aus großen und kleinen Dateien). Alle Messungen haben wir jeweils fünf Mal durchgeführt und das Ergebnis gemittelt.

Intel SSD 335 240 GByte : Intel baut bereits seit 2008 SSD-Festplatten mit Flash-Speicher. Die 335 läuft unter dem Codenamen »Jay Crest«. Intel baut bereits seit 2008 SSD-Festplatten mit Flash-Speicher. Die 335 läuft unter dem Codenamen »Jay Crest«. Auch wenn sich der AS SSD Benchmark durchaus an der Praxis orientiert und Datentypen sowie Szenarien testet die auch im normalen PC-Betrieb Verwendung finden und verarbeitet werden müssen, testen wir alle SSDs auch beim Einsatz als Windows- und Spielelaufwerk. Nur so lässt sich mit Gewissheit sagen ob die Speicherlösungen auch in einem Spiele-Rechner Sinn machen.

Daher nehmen wir auch hier den Mittelwert aus fünf Messungen und nehmen die Zeit, die vom Drücken des Startknopfes an unserem Testsystem bis zum Erscheinen des Windows-7-Desktops vergeht (inklusive Virenscanner, Skype und Steam). Außerdem prüfen wir, wie lange es dauert, bis ein Spielstand von einer großen Stadt in Anno 2070 (das überraschenderweise kaum von einer SSD profitiert) fertig geladen ist. Zum Schluss lassen wir noch die Stoppuhr beim Betreten einer 64-Spieler-Karte von Battlefield 3 (wo eine SSD die Ladezeit deutlich senkt) mitlaufen. Den Vergleich zu einer herkömmlichen Magnetfestplatte ermöglichen Ihnen die Ergebnisse der Seagate Barracuda (1,0 TByte, SATA3, 7.200 U/Min), die Sie ebenfalls in den Benchmarks finden.

Benchmark-Tests große Dateien

Das Testfeld liegt bei allen Benchmarks sehr eng zusammen. Nur selten gelingt es einer SSD ,sich wirklich abzusetzen. Meistens ist dass die Samsung SSD 840 Pro, die auf eine Kombination aus eigenem Controller und Speicher setzt. Die Intel SSD 335 findet sich beim sequenziellen Lesen und Schreiben im unteren Mittelfeld wieder. Beim Lesen von großen Dateien kommt die Intel-SSD auf 487,8 MByte pro Sekunde und erreicht beim Schreiben einen guten Wert von 314,0 MByte pro Sekunde.

Sequenzielle Performance AS SSD Benchmark
Lesen
Schreiben
Samsung SSD 840 Pro 256 GByte / SATA3
510,9
492,5
Samsung SSD 840 250 GByte / SATA3
510,2
252,9
Adata SX910 256 GByte / SATA3
508,2
311,7
OCZ Vector 256 GByte / SATA3
507,6
491,7
Corsair Neutron GTX 240 GByte / SATA3
506,1
471,2
Transcend SSD720 256 GByte / SATA 3
505,7
273,8
Kingston HyperX 3k 240 GByte / SATA3
504,1
302,0
Intel SSD 335 240 GByte / SATA3
487,8
314,0
Sandisk Ultra Plus 256 GByte / SATA3
484,5
423,5
Kingston SSD Now 200 V+ 240 GByte / SATA3
208,2
232,6
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte / SATA3
117,2
116,6
0
104
208
312
416
520
Gemessen in MByte pro Sekunde. Je höher, desto besser.

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Avatar dachrisse
dachrisse
#1 | 24. Mai 2013, 18:21
Stabil :)
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Avatar Nanoko
Nanoko
#2 | 25. Mai 2013, 08:58
Klingt brauchbar
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Avatar mp777crew
mp777crew
#3 | 25. Mai 2013, 09:12
ich bleib lieber bei samsung oder ocz. die Intel sind mir zu anfällig. meine erste intel hielt genau ein jahr. dann war sense.
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Avatar M_T_B
M_T_B
#4 | 25. Mai 2013, 09:51
Zitat von mp777crew:
ich bleib lieber bei samsung oder ocz. die Intel sind mir zu anfällig. meine erste intel hielt genau ein jahr. dann war sense.


Deine Intel ist nach 1 Jahr ausgefallen also sind alle Intel SSD also anfällig, interessante Logik. Vorallem OCZ besser als Intel hinzustellen ist auch lustig, keiner hat nachweislich höhere Ausfallraten gehabt als die.


Aber schön zu sehen das Intel mittlerweile auch im Preisbereich von Samsung angekommen ist.
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Avatar deraufpasser81
deraufpasser81
#5 | 25. Mai 2013, 09:51
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar mp777crew
mp777crew
#6 | 25. Mai 2013, 10:07
Zitat von M_T_B:


Deine Intel ist nach 1 Jahr ausgefallen also sind alle Intel SSD also anfällig, interessante Logik. Vorallem OCZ besser als Intel hinzustellen ist auch lustig, keiner hat nachweislich höhere Ausfallraten gehabt als die.


Aber schön zu sehen das Intel mittlerweile auch im Preisbereich von Samsung angekommen ist.


ich habe nicht gesagt dass alle intel-ssd's anfällig sind. ich hab hier nur meine persönliche erfahrung gepostet. anscheinend ist das aber heutzutage nicht mehr erlaubt. wenn du mit intel zufrieden bist, dann gratuliere ich dir. ich hab jetzt die vector von ocz. läuft ohne Probleme.

@deraufdecker, sorry jetzt nennst dich ja aufpasser81:

du hast anscheinend wirklich kein richtiges leben. anders kann ich es mir nicht erklären dass du nur darauf fixiert bist deine kranken fantasien hier zu posten, die du anscheinend selbst gern erleben würdest. aber wenn du wirklich so auf analdehnungen stehst gib mir einfach deine Adresse durch. ich komm dann mit einem baseballschläger vorbei und erfülle dir deine geheimsten wünsche.
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Avatar Kehool
Kehool
#7 | 25. Mai 2013, 10:31
Zitat von mp777crew:
ich bleib lieber bei samsung oder ocz. die Intel sind mir zu anfällig. meine erste intel hielt genau ein jahr. dann war sense.


intel SSDs sind den statistiken nach die am wenigsten fehleranfälligen

OCZ SSDs waren bisher die anfälligsten SSDs überhaupt (mit abstand) und es sind im letzten jahr auch einige unschöne gerüchte über die reparaturethik entstanden (man sei nicht vorbereitet auf so viele reparaturansprüche und weist die verantwortung von sich und zu den händlern)

wie es mit den neueren modellen steht bleibt abzuwarten, aber solange dort keine genauen zahlen (also die "return rates" oder "failure rates") bekannt sind rate ich jedem in meinem umfeld von einer OCZ ab und eher zu einer intel oder samsung

ausfallen kann eine SSD immer mal, auch das beste modell, aber intel SSDs sind bislang im schnitt die verlässlichsten
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Avatar TotalWarGamer783
TotalWarGamer783
#8 | 25. Mai 2013, 10:43
Gute SSD. Ist eine Überlegung wert.

Was mich aber bezüglich des Tests wundert.
Warum gibt es bei der Wertung am Schluss nur positive Punkte und trotzdem nur 83 Pnukte?
Wieso wurde keine volle Punktzahl erreicht, wenn es keine Kritikpunkte gibt?
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Avatar M_T_B
M_T_B
#9 | 25. Mai 2013, 10:47
Zitat von TotalWarGamer783:

Wieso wurde keine volle Punktzahl erreicht, wenn es keine Kritikpunkte gibt?


Weil es bessere gibt die auch keine Kritikpunkte haben. Für eine höhere Wertung müsste sie allgemein bessere Lese/Schreibwerte haben und evtl. auch mit 250-256GB statt 240GB Platz kommen.
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Avatar mp777crew
mp777crew
#10 | 25. Mai 2013, 10:54
Zitat von Kehool:


intel SSDs sind den statistiken nach die am wenigsten fehleranfälligen

OCZ SSDs waren bisher die anfälligsten SSDs überhaupt (mit abstand) und es sind im letzten jahr auch einige unschöne gerüchte über die reparaturethik entstanden (man sei nicht vorbereitet auf so viele reparaturansprüche und weist die verantwortung von sich und zu den händlern)

wie es mit den neueren modellen steht bleibt abzuwarten, aber solange dort keine genauen zahlen (also die "return rates" oder "failure rates") bekannt sind rate ich jedem in meinem umfeld von einer OCZ ab und eher zu einer intel oder samsung

ausfallen kann eine SSD immer mal, auch das beste modell, aber intel SSDs sind bislang im schnitt die verlässlichsten


ja na ich bin mal gespannt wie lange meine ocz hält. vielleicht hab ich ja glück und hab eine ohne fehler :-)
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