Eigentlich ist PlayStation VR ja für die Nutzung an einer PlayStation 4 vorgesehen - logisch: Das Virtual-Reality-Headset stammt ebenso wie die Konsole von Sony. Doch wie einige Nutzer bereits kurz nach der PSVR-Markteinführung herausgefunden haben, funktioniert das Gerät auch mit anderen Konsolen.

Nachdem sich entsprechende Berichte beim Social-News-Aggregator Reddit häuften, haben auch einige Technikseiten die PlayStation-VR-Brille an anderen Geräten mit HDMI-Anschluss ausprobiert. Und siehe da: Das Sony-Produkt lässt sich auch mit Nintendos Wii U, Microsofts Xbox One oder einem handelsüblichen PC betreiben.

Virtual-Reality-Erfahrung ist eingeschränkt

Allerdings: Die volle VR-Erfahrung entfaltet PlayStation VR bei diesem »unsachgemäßen« Gebrauch nicht. Zwar werden Spiele wie Splatoon durchaus angezeigt - allerdings nur in einer Art abgespecktem Cinema-Modus: Einen halben Meter über dem Boden schwebt einfach ein 2D-Bildschirm in der virtuellen Realität, auf dem die Spiele oder der Windows-Desktop dargestellt werden. Und das auch nur in geringer Auflösung.

Allerdings variierten die Resultate: Einige Nutzer berichten, dass die Soundübertragung nicht funktioniert habe. Auf der Xbox One sorgte wohl ein Anschließen von Kopfhörern an den Controller für Besserung. Auf 360-Grad-Audio müssen Spieler jedoch verzichten.

Es ist zu erwarten, dass PlayStation VR auch von anderen HDMI-Quellen entsprechende Bilder abspielen kann - also etwa an TV-Receivern, Mobiltelefonen oder der Ouya.

PlayStation VR ist seit dem 13. Oktober 2016 weltweit erhältlich. Möglicherweise folgt in absehbarer Zukunft auch noch eine ohne Einschränkungen funktionierende PC-Version.

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Sony PlayStation VR