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Paradox Interactive - »Die nächste Konsolengeneration ist die letzte«

Der Indie-Publisher Paradox sieht den Konsolenmarkt auf dem absteigenden Ast, während Streaming immer wichtiger wird.

Von Michael Graf |

Datum: 19.01.2012; 14:05 Uhr


Paradox Interactive : Während immer noch Gerüchte um eine Xbox 720 kursieren, den potenziellen Nachfolger der Xbox 360, denkt der schwedische Publisher Paradox ( Hearts of Iron 3 ) bereits einen Schritt weiter. »Die nächste Konsolengeneration wird die letzte sein«, hat der Paradox-Geschäftsführer Fred Mester auf seinem jährlichen Presse-Vortrag verlautbart.

Die Zukunft sieht Paradox im Spiele-Streaming, wie es derzeit Pioniere wie OnLive zu etablieren versuchen. Die Streaming-Technologie, so Mester, werde sich in den nächsten Jahren so stark weiter entwickeln, dass es bald niemand mehr für nötig halten werde, eine sperrige Konsole an seinen Fernseher anzuschließen. Stattdessen liege die Zukunft der Branche im »Smart TV«, im Streaming-Fernsehen, bei dem man Spiele wie Fernsehkanäle starten und direkt auf den Internet-Servern spielen könnte.

Als weiteren Zukunftstrend betrachtet Paradox Online-Plattformen. »Nicht als Kopierschutz«, begründet Mester, »sondern weil sie die Spieler verbinden und interessante Dienste anbieten können.« Deshalb hat Paradox die Verkaufsplattform GamersGate gegründet und arbeitet derzeit an einem Online-Dienst namens Paradox Connect. Auch wenn die Arbeiten an Letzterem, das gibt Mester zu, zuletzt nicht wirklich vorangekommen sind.

Paradox Interactive : Auf Gamersgate gibt's nicht nur Blockbuster-, sondern auch Indie-Spiele. Auf Gamersgate gibt's nicht nur Blockbuster-, sondern auch Indie-Spiele.

All das sind freilich strategische Überlegungen, ansonsten will Paradox seiner Linie treu bleiben – und ihr sogar noch treuer werden. Denn die Schweden möchten weiterhin kleine, aber feine (Indie-)Titel à la Magicka fördern, statt auf Teufel komm raus mit der Marktmacht der bekannten Blockbuster zu konkurrieren. »Indie 2.0« nennt Mester diese Strategie.

»Es ist verdammt schwer, World of Warcraft als Ganzes zu schlagen«, umreißt Mester ein Beispiel, »aber vielleicht kann man ja ein einzelnes Spielelement besser machen, zum Beispiel das Kampf- oder das Looting-System« Deshalb konzentriere sich Paradox bei seinen Spielen darauf, einzelne Dinge zu verbessern statt zum aussichtslosen Großangriff auf Marktführer zu blasen.

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Avatar [VMP] Behemoth
[VMP] Behemoth
#1 | 19. Jan 2012, 14:17
Ich möchte auch mal so ne tolle Kristallkugel haben, nie kann ich in die Zukunft gucken, immer nur andere =(
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Avatar SubSeven
SubSeven
#2 | 19. Jan 2012, 14:20
Ich gestehe im ja zu das sich das das Streaming wohl einen, wenn auch kleinen Marktanteil, sichern wird. Aber das es die Konsolen komplett ablöst kann ich mir absolut nicht vorstelllen. Dafür ist auch die Infrastruktur ausserhalb der Ballungszentren noch lange nicht gegeben.
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Avatar Jonesy-WsH
Jonesy-WsH
#3 | 19. Jan 2012, 14:20
Er wird aber vermutlich recht haben.

Ich mag Paradox Interactive toller Publisher und sie bringen Spiele auf dem Markt die sonst keiner bringen würde.

Mount & Blade Warband beispielsweisse wieviele Stunden ich mit diesem Spiel verbracht habe und noch verbringen werde. :-)

Zitat von SubSeven:
Dafür ist auch die Infrastruktur ausserhalb der Ballungszentren noch lange nicht gegeben.


Gebe ich dir Recht, aber wann kommt die nächse Konsolengeneration ich würde sagen nicht vor 2013, dazu die Lebenspanne der aktuellen Konsolen bis dahin hat sich hierbei einiges getan.

Ich bin gespannt.
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Avatar BeRse
BeRse
#4 | 19. Jan 2012, 14:22
Paradox ist mir sympathisch
von denen kauf ich auch gerne Spiele im Original - die gängeln mich nämlich nicht mit Kopierschutz/Online-Zwang/begrenzte Aktivierungen und lassen mich sogar jedes einzelne Spielelement editieren (böse grüße an Shogun 2 -.-)
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Avatar Kuomo
Kuomo
#5 | 19. Jan 2012, 14:22
Wir werden sehen...
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Avatar Kater.xD
Kater.xD
#6 | 19. Jan 2012, 14:22
Das ist doch Schwachsinn ... Solange Streaming nicht den vollen Leistungsumfang des Spieles bieten kann und die Internetleitungen nicht GLOBAL einen vernünftigen Standard haben, sehe ich das Streaming nicht in den nächsten 10 Jahren.
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Avatar anon_kun_uguu
anon_kun_uguu
#7 | 19. Jan 2012, 14:25
Zitat von [VMP:
Behemoth]Ich möchte auch mal so ne tolle Kristallkugel haben, nie kann ich in die Zukunft gucken, immer nur andere =(


musst du analyst werden, da gibt's gratis eine zu jedem abschluss dazu.
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Avatar Atze-Peng
Atze-Peng
#8 | 19. Jan 2012, 14:26
Erinnert mich an: “Niemand wird jemals mehr als 640 k RAM benötigen!”
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Avatar BigRob
BigRob
#9 | 19. Jan 2012, 14:27
Naja, zum Streamen braucht man ne ziemlich dicke Leitung, unter 16 MBit/s geht da nicht wirklich was. In manchen Ländern ist die Infrastruktur dafür da, in manchen Ländern eben nicht. Mal schauen wie es dann in 5 - 10 Jahren ausschaut.

Das Game-Streaming steckt aktuell noch in den Kinderschuhen, ob es erfolgreich wird das wird sich die nächsten Jahre zeigen. Ich würde eher prognostizieren, dass sich der Gaming-Bereich eher in den Mobile Sektor verschiebt - Smartphones und tragbare Konsolen. Ggf. wird die nächste Konsolen-Generation bereits mit "Mobile"-Chips ( PowerVR / ARM ) rauskommen.

Wenn man sich die 6. Generation von dem PowerVR-Chip anschaut... Hola die Waldfee. Die ARM-Prozessoren werden auch immer Leistungsfähiger, Quad-Core ist ja bereits eingeläutet.

/ reicht seine Kristallkugel an den Nächsten weiter /
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Avatar cribs
cribs
#10 | 19. Jan 2012, 14:29
Zitat von Kater.xD:
Streaming nicht in den nächsten 10 Jahren.

das kann ja durchaus sein. Bis die neuste Kosolengeneration erscheint ist ja noch ein bisschen. Werden diese wirklich nicht dieses Jahr angekündigt kann das locker 2014 oder 2015 werden bis die auf dem Markt sind. Die haben dann wieder eine Lebensdauer von 8-10 Jahren und bis dahin sollten die I-net Leitungen wohl so gut ausgebaut sein, dass Streaming gut möglich ist.
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