Shinra : Mit dem Cloud-Dienst Shinra verspricht Square Enix eine »radikal neue Spielerfahrung. Mit dem Cloud-Dienst Shinra verspricht Square Enix eine »radikal neue Spielerfahrung.

Square Enix' schon 2013 als »Project Flare« bekannt gegebene Pläne einen eigenen Cloud-Dienst zu starten, nehmen langsam Gestalt an. Der Publisher hat heute das Portal Shinra Technologies angekündigt, über das er zukünftig also Spiele anbieten will, die via Videostream auf den Endgeräten landen.

Shinra soll »Anfang 2015« zunächst als Beta in Nordamerika und Japan starten. Noch fehlt es an Angaben zu anderen Regionen. Wie schon letztes Jahr hebt Square Enix hervor, dass über den Service nicht einfach nur Spiele zur Verfügung gestellt werden sollen, die sich auch regulär beziehen lassen: Die Cloud von Shinra soll es ermöglichen, Spiele von einem »virtuellen Supercomputer« berechnen zu lassen, womit eine »High-End«-Darstellung erreicht werde. Bei dem Publisher ist von nicht weniger als einer »Evolution des Gamings« des Rede.

Square Enix verspricht mit Shinra eine »radikal neue Spielerfahrung die auf dem PC und Konsolen bislang nicht möglich war«. Der Service soll sich offenbar mit vielen gängigen Plattformen nutzen lassen, denn »eine spezielle Hardware wird dafür nicht benötigt«.

Um »Videostreams mit hoher Qualität aber geringen Latenzzeiten« anbieten zu können, sei Square Enix bereits Partnerschaften mit mehreren Internetprovidern eingegangen. Der Publisher bemüht sich zudem um »einflussreiche Entwickler, die von der Technologie Gebrauch machen möchten«.

Bereits bestätigt ist eine Zusammenarbeit mit Ubisoft. Der Geschäftsführer des französischen Branchenriesen, Yves Guillemot, gibt an, dass er »schon lange davon überzeugt war, dass die Cloud eine wichtige Rolle in der Zukunft des Gamings spielt«.

Ein erstes Spiele-Linup für Shinra soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Mit Einzelheiten zu dem Betatest will Square Enix »im Laufe der nächsten Monate« herausrücken. In dem Video unter dieser Meldung gibt der Square-Enix-Chef Yoichi Wada selbst noch einen Ausblick auf die Technologie.

Und wenn uns nicht alles täuscht, hat Square Enix den Namen des Dienstes an hauseigenes »Lore« angelehnt - nämlich an den Megakonzern »Shin-Ra« in Final Fantasy 7. Nette Geste.