Vor einigen Monaten hat Niantic mit der Entscheidung, die Tracking-Funktion in Pokémon Go zu streichen, einige Spieler verärgert. Die Maßnahme hatte das Auffinden neuer Pokémon deutlich erschwert - allerdings hatte das Feature auch zuvor schon nicht richtig funktioniert.

Seit einiger Zeit haben die Entwickler nun eine Alternative getestet. Zunächst in San Francisco, dann auch in anderen Regionen der USA, in Australien und in Teilen Kanadas - und jetzt endlich auch in Europa und damit Deutschland.

Wie es auf dem offiziellen Firmen-Blog von Niantic heißt, wurde das neue »In der Nähe«-Feature nun auf die gesamte USA und auch auf Europa ausgeweitet.

So funktioniert's

Befindet sich ein Pokémon in der Nähe des Spielers, wird der jeweilige Pokéstop als kleines Bild angezeigt. Anschließend lassen sich das Pokémon auswählen und ein Fußsymbol auswählen - das hebt den Pokéstop auf der Übersichtkarte hervor.

Die Markierungen werden deaktiviert, sobald das entsprechende Taschenmonster eingefangen wurde.

Nachteile in ländlichen Regionen steigen

So angenehm die Funktion in Städten mit vielen Pokéstops auch sein mag, so groß ist die Kritik in eher ländlichen Regionen. Eine Lösung für diese Problematik gibt es bisher nicht. Allerdings haben die Entwickler angekündigt, sich die Reaktionen auf das »In der Nähe«-Feature genau anzuschauen und eventuell noch Verbesserungen vorzunehmen.

Spieler sauer: Tracking-System in Pokémon Go benachteiligt Spieler in ländlichen Regionen

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