Valve : Valve setzt offensichtlich weiter auf Virtual-Reality. Aktuell befinden sich beim Steam-Betreiber drei ambitionierte VR-Spiele in Arbeit. Valve setzt offensichtlich weiter auf Virtual-Reality. Aktuell befinden sich beim Steam-Betreiber drei ambitionierte VR-Spiele in Arbeit.

Dass sich bei Valve einige Spiele-Projekte in Arbeit befinden, hatte Gabe Newell bereits vergangenen Januar im Rahmen einer AMA-Session (Ask Me Anything) auf dem Social-News-Aggregator Reddit verraten. Auch Singleplayer-Titel befänden sich darunter, hieß es. Als Grundlage werde die Source-Engine genutzt.

Zumindest bei einem Teil dieser Projekte scheint es sich zudem um Virtual-Reality-Spiele zu handeln. Das hat der Valve-Gründer und -Chef nun im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite Eurogamer verraten.

Keine Experimente

Derzeit arbeite man an insgesamt drei VR-Titeln, so Newell im Verlauf des Interviews. Und dabei soll es sich keinesfalls um Experimente oder lose Prototypen handeln, wie es bei Valves kleineren Entwicklerteams sonst häufig üblich ist. Stattdessen verspricht Newell vollwertige Spiele.

Bezüglich der Inhalte und Features weiter ins Detail gehen wollte der Valve-Gründer dann zwar nicht. Allerdings verriet er noch, dass als Engines Source 2 und Unity zum Einsatz kommen.

Ambitionierte Pläne

Darüber hinaus scheint man sich bei Valve einiges vorgenommen zu haben. Dadurch, dass man Hardware- und Software-Entwicklung im Bezug auf Virtual-Reality unter einem Dach habe, könne man beides besser aufeinander abstimmen und die Entertainment-Erfahrung für die Leute am Ende optimieren, so Newell weiter.

Valves Virtual-Reality-Spiele sollen zudem etwas bieten, was es nirgendwo sonst gibt. Die VR-Technologie werde kein Erfolg, wenn die Leute einfach nur versuchen würden, existierende Inhalte in die virtuelle Realität zu übertragen, so Newell.

Eine der ersten Sachen, die wir gemacht haben, war, Half-Life 2 und Team Fortress in der virtuellen Realität ans Laufen zu bringen. Das war aber einzig und allein ein Entwicklungs-Meilenstein für uns - es gab einfach nichts überwältigendes daran. Es würde sich ja auch niemand ein VR-System kaufen, nur um Filme damit anschauen zu können.

Das alles klingt nicht danach, als würde Valve einfach nur existierende Spiel-Prinzipen, Gameplay-Mechaniken oder bestehende Spiele in die virtuelle Realität übertragen. Hinter den drei Virtual-Reality-Projekten des Steam-Betreibers scheint deutlich mehr zu stecken.

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