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Filmkritik zu Project X

So feiert die Generation YouTube

Mit Alkohol, Drogen, Mädels und vor allem einer alles-sehenden Kamera feiern drei High School Außenseiter die Party ihres Lebens. Das Ergebnis: ein überdimensionales Happening ganz im Sinne der Facebook- und YouTube- Generation.

Von Anne Facompre |

Datum: 02.05.2012


Zum Thema » Kino-Trailer zu Project X Szenen aus dem Kinofilm » Filmkritiken auf Gamestar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Blockbuster-Vorschau Die Kino-Highlights 2012 Letzte Woche durfte die »American Pie« Clique ihr Leinwand-Comeback feiern. Aber nun heißt es Platz machen für die Jungs von »Project X«. Und tatsächlich, die von Thomas, Costa und J.B. gepflegten Partytaktiken lassen Stifler und Co. plötzlich ganz altbacken aussehen.

Bei »Project X« gibt es nämlich nicht nur jugendlichen Slang, derbe Witze, Alkohol, Sex und Drogen. Nein, hier landet ganz nebenbei ein Auto im Pool und die halbe Nachbarschaft geht in Flammen auf. Regisseur Nima Nourizadeh lädt mit seinem Spielfilmdebüt zu einer zügellosen Teenie Party, die gehörig aus dem Ruder läuft und liefert dabei ganz unmissverständlich DEN Party-Film der Facebook-Generation.

Die Story

Einmal beliebt sein. Beliebt sein und von Mädchen beachtet werden, das wünscht sich der unscheinbare Thomas Kub (Thomas Mann) . Seine Freunde Carlos (Oliver Cooper) und J.B. (Jonathan Daniel Brown) wissen Rat: eine Party muss her, und zwar eine, die alles zuvor Dagewesene übertrifft. Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass Thomas' siebzehnter Geburtstag ansteht und er dazu auch noch sturmfrei hat. Die Location für das Mega-Happening steht also fest: das schicke Einfamilienhaus in Pasadena, einem Vorort von Los Angeles, muss dafür herhalten.Nur gut, dass Costa sich als 1A-Partyplaner versteht und die Situation voll im Griff zu haben scheint.

Project X
J.B. (Jonathan Daniel Brown), Thomas (Thomas Mann) und Costa (Oliver Cooper) haben ein ganz schönes Chaos angerichtet.

Ganz im Sinne der Facebook-Generation wird mit einem Mausklick nicht nur die gesamte High School eingeladen, sondern auch noch jede Menge feierfreudiger Unbekannter. Die Dimension der Party übersteigt schon bald die kühnsten Erwartungen der Gastgeber und so ist es kaum verwunderlich, dass die Fete ganz schnell außer Kontrolle gerät. Nach Unmengen an Alkohol und einem unverhofften Fund an Ecstasy-Pillen endet das Unterfangen schließlich nicht nur mit einem Mercedes im Pool, sondern auch noch mit einem abgebrannten Haus und in den nationalen Nachrichten.

Party-Planning vom Expertenteam

Bei »Project X« mangelt es nicht an Teenager-üblichen Klischees. Feiern, Alkohol und Mädchen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Jungs und auch die Dialoge sind wenig kirchentauglich. Ganz im Sinne erfolgreicher Jugendfilme wie »Superbad« und »American Pie« wird auf Fäkalsprache und explizite Ausdrucksweise gesetzt. Hier gibt es wenig wirklich Neues. Die Dialoge sollen schocken und die Jugend zeigen, wie sie wirklich ist. Trotz mangelnder Originalität funktioniert das altbewährte Konzept wie eh und je und die Filmemacher haben die Lacher damit konsequent auf ihrer Seite.

Kein Wunder, Produzent Todd Philipps hat Erfahrung im Chaos-Genre. Mit »Stichtag« und »Hangover« hat er sich schließlich bereits bewiesen. Da überrascht es nicht wirklich, dass Philipps es schafft, das Konzept der schonungslosen Komödie auch auf die Jugend zu übertragen.

Regisseur Nima Nourizadeh betritt dagegen Neuland und liefert sein Spielfilmdebüt. Bis jetzt konnte er sich vorrangig durch Musikvideos einen Namen machen. Für »Projekt X« hat man ihn hauptsächlich aufgrund einiger optisch mitreißender, weltweit ausgestrahlter Adidas Werbespots mit Partythema verpflichtet.

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Avatar Agreon
Agreon
#1 | 02. Mai 2012, 18:20
Regel Nummer 1 bei einer Hausparty:

Sei nicht der Gastgeber!
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Avatar lionxx
lionxx
#2 | 02. Mai 2012, 18:29
Bild 24: "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 2 (22. November 2012)
Der zweite Teil des großen Finales: Bella ist jetzt ein Vampir und wir sind hoffentlich bald erlöst von dem Quatsch."

Haha geil, damit sei euch mehr als verziehen, dass ihr den nächsten (seufz...) Resident Evil Film zu den Kino-Highlights zählt :D
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Avatar Zouk
Zouk
#3 | 02. Mai 2012, 18:34
Das Fazit ist wohl genauso anspruchslos wie der Film, es liest sich mehr wie Werbung, war das beabsichtigt?

Bevor ich mir solch ein beschränktes Machwerk anschaue, mach ich lieber selbst eine Party, füll mich ab und habe wahrscheinlich weniger Gehirnzellen verloren als im Kino.
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Avatar FKFlo
FKFlo
#4 | 02. Mai 2012, 18:47
Schaut doch nach netten, anspruchslosen Popcorn-Kino zum abschalten aus. :)
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Avatar Xariarch
Xariarch
#5 | 02. Mai 2012, 20:05
Also wenn das meine Generation sein soll... ne danke... was für Schrottmusik ;)
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Avatar RWitschi
RWitschi
#6 | 02. Mai 2012, 20:15
Zitat von Xariarch:
Also wenn das meine Generation sein soll... ne danke... was für Schrottmusik ;)


Als toleranter Mensch (Toleranz gilt nicht für Intoleranz) bist du, der anscheinend in meiner Generation ist, bei mir unten durch.

Ehw, wie auch immer. Gehe den Film gucken. Für was hat man ne Jahreskarte?

Lasse mich überraschen und schreibe dann ne eigene Kritk.

Da kommen sicher auch einige Kumpels mit! Intouchables musste ich alleine gucken gehen...
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Avatar 4nobody
4nobody
#7 | 02. Mai 2012, 20:46
Wenn die Kinos nicht so sau teuer wären ... deshalb gehe ich nur noch zu guten Filmen, die nächsten sind Prometheus und Batman xD
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Avatar SethSteiner
SethSteiner
#8 | 02. Mai 2012, 21:26
Das ist wohl eher die Generation Jersey Shore.
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Avatar UrielVentris
UrielVentris
#9 | 02. Mai 2012, 22:44
Zitat von RWitschi:


Als toleranter Mensch (Toleranz gilt nicht für Intoleranz) bist du, der anscheinend in meiner Generation ist, bei mir unten durch.


Du hast ja wohl auch deinen Arsch offen, nicht gescheit genug um zwischen Intolleranz, und dem Ausdrücken einer Persönlichen Meinung zu unterscheiden. Wenn ich gegen Muslime oder Homosexuelle hetzen würde, wäre ich intollerant, wenn ich sage das ich eine Musik schlecht finde, ist das meine persönliche Meinung, ich diffamiere damit nicht automatisch alle, die diese Musik gut finden.

Fand den Trailer relativ ereignisslos, Nerds die eine Party machen, die dann irgendwie schief geht. Das einzig wirklich witzige war der Zwerg gegen ende.
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Avatar Freies Radikal
Freies Radikal
#10 | 02. Mai 2012, 22:47
Scheint ein perfekter Film zum Einschlafen zu sein, genau wie diese Kritik.
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