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Report: Spott für die »Killerspiele«-Killer | Seite 2

Spieleentsorgung in Stuttgart

Harsche Kritik an Medien

Staudenmaier war es auch, der das Vorgehen von Medienvertretern kritisierte und ein entsprechendes Video davon einstellte.

Spott für die »Killerspiele«-Killer : Provokant: Diesen Spruch trug ein Computerspieler auf seiner Jacke. Provokant: Diesen Spruch trug ein Computerspieler auf seiner Jacke. Demnach sind Szenen, in denen zwei Kinder Computerspiele in den Container werfen, fürs Fernsehen gestellt worden. » Die Packungen wurden immer wieder aus dem Container geholt und für mehrere Kamerateams erneut eingeworfen.« Ein Mitarbeiter einer bundesweit erscheinenden Tageszeitung hatte den Piraten gefragt, ob er für ein Foto posieren wolle. Außerdem berichteten mehrere Medien von einer größeren Zahl weggeworfener Spiele. Manche Journalisten wollen »bis zum frühen Nachmittag etwa zwei Dutzend« Titel und darunter das »umstrittene Counterstrike« gesehen haben.

Den Container hatte das Aktionsbündnis von einer Künstlerin gestalten lassen.

Bücherverbrennung reloaded?

Die Veranstaltung verlief friedlich, obwohl es im Vorfeld angesichts von rund 500 zum Teil bösartigen E-Mails an das AAW Bedenken gegeben hatte.

Einige Spieler waren mit provokanten Sprüchen wie »Ich lache über euer simples Weltbild!« und »Bücherverbrennung reloaded« erschienen. Dennoch kamen immer wieder junge Erwachsene zum Stand und mit den deutlich älteren Vertretern des Aktionsbündnisses ins Gespräch. Dirk Bloksma vom AAW-Förderverein erwies sich dabei als aufgeschlossener Diskussionspartner. Den Dialog zwischen allen Beteiligten werteten auch VDVC und Piraten als Erfolg.

Spott für die »Killerspiele«-Killer : Der Stuttgarter Student Dennis Grunert demonstrierte still gegen Zensur. Der Stuttgarter Student Dennis Grunert demonstrierte still gegen Zensur.

»Stigmatisierung von Spielern«

Sebastian Salveter, Spiele-Fan aus Stuttgart, war wegen kleinerer Spannungen zunächst sauer. Man hatte ihn nicht gleich in den Container blicken lassen, weil er nichts einwerfen wollte. Ferner kritisierte er, dass einige Vertreter des Bündnisses sich nicht eingehender mit Actionspielen befassen. »Wenn das nicht geschieht, hat das Ganze für mich einen Stigmatisierungshintergrund.« Es könne keinesfalls angehen, dass Spieler diskriminiert werden, nur weil es darunter ein paar schwarze Schafe gebe. »Man sollte mit diesen Menschen nicht zu hart ins Gericht gehen«, meinte Dennis Homm aus Böblingen, Kritik sei aber nichtsdestotrotz angebracht.

» Video: Eindrücke der AAW-Aktion

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Avatar Joehnsson
Joehnsson
#1 | 19. Okt 2009, 13:14
Das habt ihr nun davon, finde ich gut, dass die Aktion dermaßen nach hinten losgegangen ist.
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Avatar Holf
Holf
#2 | 19. Okt 2009, 13:21
natürlich ist es tragisch, dass menschen ihre kinder an so einen sinnlosen amoklauf verlieren. ich verstehe daher den (sicherlich nicht blinden, aber übertriebenen) aktivismus. trotzdem muss man sachlich bleiben, was leider gerade im bezug auf die lieben killerspiele so gut wie garnicht gemacht wird.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#3 | 19. Okt 2009, 13:24
:D man lernt durch Action-Spiele den Umgang mit Waffen. Na klar. Wenn ich bei einem Ego-Shooter wild los stürme und mich in Massen von Gegner werfe,da ich ja eh wieder belebt werde, soll das den Umgang mit Waffen schulen? Solche Spiele haben doch nix mit sowas zu tun.
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Avatar Graf Metzger
Graf Metzger
#4 | 19. Okt 2009, 13:26
Ich finde das auch gut und wichtig, dass sich die Leute dort miteinander unterhalten haben.... aber die "Aktion" fiel wohl kräftig ins Wasser, was den ursprünglichen Plan angeht.
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Avatar Nebelrambo
Nebelrambo
#5 | 19. Okt 2009, 13:27
Wäre ich nur hingefahren.

HE WARTET!!! IHR KÖNNT MEIN "DIE SIMS 2" NOCH BEKOMMEN!!!
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Avatar Cherry Coke
Cherry Coke
#6 | 19. Okt 2009, 13:28
Ist ja voll nach hinten losgegangen diese bescheuerte Aktion. Freut mich! :) Haben sie mehr als verdient! Einfach nur Schwachsinn...
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Avatar ethnix
ethnix
#7 | 19. Okt 2009, 13:29
Sehr bedenklich, dass die Tageszeitungen lügen und von mehr Spielen reden, als es waren. Das spiegelt eindeutig die teils verlogenen Medienlandschaft.

Ich denke solch eine Verlogenheit ist einer der Gründe warum Leute austicken.
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Avatar Strykaar
Strykaar
#8 | 19. Okt 2009, 13:30
Gottseidank sind sie damit auf die Fresse geflogen. Bin richtig glücklich darüber. Schade das über den Reinfall nicht von den bundesweiten non Gaming Medien berichtet wird.
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Avatar Dethroras
Dethroras
#9 | 19. Okt 2009, 13:31
Wie kann ein vernünftig denkender Mensch damit rechnen, dass die Zahl der weggeworfenen Spiele auch nur am zweistelligen Bereich kratzt?

Die Leute haben dafür Geld bezahlt. Auch Eltern, deren Kinder "Killerspiele" spielen, haben das über den Umweg Taschengeld finanziert. Die Spiele kann man immer noch weiterverkaufen.

Selbst für Herrn Pfeiffer und co. wäre das Wegwerfen von Spielen in etwa so sinnvoll wie das Runterschlucken von Geldscheinen.
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Avatar ScimiX
ScimiX
#10 | 19. Okt 2009, 13:31
ich musste grinsen bei dem 2ten Bild....^^
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