Anno 1503 : Beim Angriff auf die Anno-Siedlung fahren die Belagerer zweigleisig: Artilleriebeschuss schleift die Mauern, während Infanterie per Belagerungs-Turm in die Stadt eindringt. Beim Angriff auf die Anno-Siedlung fahren die Belagerer zweigleisig: Artilleriebeschuss schleift die Mauern, während Infanterie per Belagerungs-Turm in die Stadt eindringt. Angesichts der Vielseitigkeit von Anno 1503 wird jedes Schweizer Taschenmesser rostig vor Neid: Friedlich siedeln oder knallhart kämpfen, effektiv wirtschaften oder Eingeborene ausbeuten, episches Endlosspiel oder knackig kurze Kampagnenmissionen - Sunflowers will es auch wirklich jedem Strategen Recht machen. Und die Chancen stehen gut, dass der Multifunktions-Coup gelingt. Davon konnten wir uns bei einem Probespiel, assistiert vom Anno 1503-Projektmanager Marc Huppke, ausführlich überzeugen.

Bleibt alles anders

Anno 1503 : Per Boje verschieben Sie Handelsrouten-Wegpunkte. Per Boje verschieben Sie Handelsrouten-Wegpunkte. Das kennen wir ja schon von Anno 1602: Fahne wählen, Insel suchen, Schiff ankern, Kontor bauen - und schon sitzen wir auf einem unfruchtbaren Eiland in der Patsche. »In Anno 1503 ist es schlauer, vor Siedlungsbeginn die Insel mit deinem Pionier erst mal auf Rohstoffe und Pflanzenwachstum zu untersuchen!«, klärt Marc uns auf. Außerdem dürfen wir unser erstes Kontor nicht nur am Wasser platzieren, sondern auch mitten auf dem Land. Das bringt wesentlich mehr Baufläche und schützt dank des neuen Kriegsnebels vor neugierigen Blicken der Konkurrenz. Früher oder später wird aber auch der erste Hafen fällig. Auf einer Insel können wir schließlich nur einen Bruchteil der insgesamt 46 Rohstoffe an- beziehungsweise abbauen. Also segeln Schiffe in alle Himmelsrichtungen, um neues Land zu erschließen oder Handel zu treiben. Als Vertrags- oder auch Kriegspartner bieten sich dabei sowohl die ebenfalls siedelnden Computergegner als auch neun Inselvölker wie Azteken und Mongolen an.