Am 6. und 7. April hat Electronic Arts zum mittlerweile sechsten Mal das so genannte EA Showcase in London ausgetragen, eine jährliche Hausmesse, auf der der Branchen-Riese sein Spieleportfolio für das kommende Geschäftsjahr vorstellt.

EA Showcase 2011 in London :

Aus allen Ecken Europas, Asiens und sogar Südafrikas sind Pressevertreter angereist, um die potenziellen EA-Hits anzuspielen. So auch GameStar und GamePro. Wir waren mit drei Mann vor Ort und haben uns Battlefield 3, Alice: Madness Returns, Kingdoms of Amalur: Reckoningund Star Wars: The Old Republiczeigen lassen.

Biowares heißersehntes Online-Rollenspiel durften wir sogar einen ganzen Tag lang ungestört im PvP-Modus testen und die spannende Story-Kampagne ausprobieren. Alle Infos und vor allem unsere ungefilterten Eindrücke zu dem Lichtschwert-Abenteuer gibt’s Anfang Mai hier auf gamestar.de. Auch zum Action-Rollenspiel Kingoms of Amalur dürfen wir erst in Kürze berichten. So viel vorneweg: Für das neue Programm von Big Huge Games zeichnet eine Reihe prominenter Persönlichkeiten verantwortlich, darunter der Spawn-Schöpfer Todd MacFarlane, der Forgotten Realms-Autor R.A. Salvatore sowie der Morrowind- und Oblivion-Lead Designer Ken Rollston.

So groß die Titel auch sein mögen, die Electronic Arts uns gezeigt hat, so sparsam geht der Publisher mit neuen Informationen und Screenshots beziehungsweise Videomaterial um. Die Szenen aus dem mit Abstand spannendsten Spiel – Battlefield 3 – haben wir bereits bei Dice in Stockholm sowie auf der GDC in San Francisco gesehen. EA genehmigte uns lediglich einen Hauch mehr der bereits bekannten Levelabschnitte aus der neuen Einzelspieler-Kampagne. Da ist es doppelt unverständlich, dass wir das Gezeigte nicht filmen durften, kursiert ähnliches Material doch schon seit Wochen im Internet.

Ähnlich strikt ging Electronic Arts bei Alice: Madness Returns und Kingdoms of Amalur vor. Letzteres wurde uns zwar eine halbe Stunde lang live vorgespielt und machte bereits einen sehr guten Eindruck, unsere Kamera mussten wir dennoch abschalten – schade! Wir lassen es uns trotzdem nicht nehmen, über unsere eindrucksvollen, aber mitunter auch enttäuschenden Erlebnisse zu berichten.