Battlefield 3 : Battlefield 3: Mod-Unterstützung könnte laut DICE ein Sicherheitsrisiko darstellen. Battlefield 3: Mod-Unterstützung könnte laut DICE ein Sicherheitsrisiko darstellen. Im Februar dieses Jahres gab DICE bekannt, dass Battlefield 3zum Release keinen Mod-Support bieten wird, da die Frostbite 2.0-Engine zu komplex sei. Im Interview mit der Website IGN.com spricht der General Manager des Studios, Karl Magnus Troedsson über weitere Gründe. Die Modding-Community, so Troedsson verdiene größten Respekt für die großartigen Dinge, die sie möglich gemacht hat. Der Studio-Chef sieht in der Community Parallelen zu Brancheneinsteigern, die sich bereits vorhandene Titel anschauen um zu verstehen wie sie funktionieren. Der Entwicklungsprozess einer Mod, nähere sich immer mehr der Produktion eines eigenen Spiels an. Deshalb zolle man der Modding-Community eine Menge Respekt. DICE habe seit langem keinen Mod-Support angeboten. Wenn man Mods unterstützen wolle, dann mit vernünftigen, qualitativ hochwertigen Tools, erklärt Troedsson.

»Für uns stellt das ganze einen riesige Aufwand und in gewisser Weise auch ein Sicherheitsrisiko dar. Es ist ein wenig beängstigend eine Investition wie Battlefield 3 heranzunehmen und alle Leute in der Engine herumwühlen zu lassen, sodass sie machen können was sie wollen. Wir sind bemüht die Anzahl von Hacks und dergleichen einzuschränken aber wenn wir [Modding-Tools] herausgeben, haben die Leute alle Tools zur Hand um zu versuchen Cheats und Exploits zu schaffen. Das würde die Spielerfahrung von vielen Leuten zerstören. Ich gebe Modding-Tools nicht die Schuld am Vorhandensein von Cheats und Exploits, aber wir müssen uns damit beschäftigen«, so Troedsson.

Auch wenn der Studio-Chef nochmals klarstellte, dass Battlefield 3 zum Release keine Mod-Tools enthalten wird, so habe DICE die Community gehört und man spreche intern viel darüber. »Ich kann nicht versprechen, dass wir etwas dergleichen machen aber wir haben es gehört und wir werden sehen, was wir in der Zukunft machen werden.«