Battlefield 3 : Battlefield Premium scheint sich für Electronic Arts auszuzahlen. Battlefield Premium scheint sich für Electronic Arts auszuzahlen. Am 4. Juni startete Electronic Arts den kostenpflichtigen Premium-Dienst zum Ego-Shooter Battlefield 3 . In den ersten zwei Wochen haben bereits über 800.000 Spieler für, je nach Anbieter, einmalige 44 Euro (Amazon.de) bis 50 Euro (EAs Online-Plattform Origin) zugeschlagen.

Zum Vergleich: Battlefield 3 verzeichnet derzeit über alle Plattformen gut 12 Millionen verkaufte Einheiten. In den ersten zwei Wochen haben also gut 6,66 (!) Prozent aller BF3-Besitzer zum Premium-Angebot gegriffen. Den Umsatz, den der Publisher dadurch zusätzlich generiert hat, kann sich damit jeder in etwa selbst ausmalen. Zu beachten wäre hier auch, dass Battlefield Premium nun mittlerweile schon seit knapp vier Wochen angeboten wird.

»Wir sind mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden.«, meint EAs Patrick Soderlund gegenüber USA Today. Insgesamt habe der Start von Battlefield Premium die Erwartungen von Electronic Arts übertroffen, für ein abschließendes Urteil sei es aber noch zu früh.

Auf die Frage, ob nach diesem Erfolg ein ähnliches Konzept auch für andere zukünftige EA-Titel geplant sei, wollte Soderlund zwar nicht ins Detail gehen, seine Aussage deutet dies aber durchaus an.

»[Battlefield Premium] läuft nun erst seit zwei Wochen, so dass es etwas früh ist zu sagen, ob es sich wirklich auszahlen wird. Bisher sieht es aber sehr vielversprechend aus.«

Es würde also nicht verwundern, wenn ein ähnlicher Premium-Dienst auch für bald erscheinende Titel wie Medal of Honor: Warfighter oder auch die Need for Speed -Reihe auf EAs »Wunschliste« steht.