Grafik-Engine Frostbite 2 - »Battlefield 3 war erst der Anfang«
Die Frostbite-2-Engine wurde für die kommende Technik-Generation entwickelt, sagt Patrick Soderlund vom Publisher Electronic Arts.
Von
Daniel Feith
|
Datum:
19.06.2012
;
10:10 Uhr
Michael Graf (GameStar) im Gespräch mit Patrick Söderlund
Der Chef von EA Games, Patrick Söderlund, sagt in einem Interview mit der englischsprachigen Branchenseite Gamasutra, dass die High-End-Grafik-Engine Frostbite 2 der Electronic-Arts-Tochter DICE eigentlich für die nächste Hardware-Generation gedacht ist. Auf die Frage, ob EA mit der Frostbite 2 gezielt aktuelle Hardware an ihre Grenzen treibe, um langsam das kommende Technik-Zeitalter einzuläuten sagte Soderlund:
»Unser Ansatz ist, dass ich uns an der Speerspitze [der technischen Entwicklung] sehe; dass wir die Grenzen dessen, was aktuelle Hardware leisten kann, verschieben und dann weitersehen, was wir in Zukunft tun können.
Ich will ehrlich sein: Die Frostbite 2 wurde für die nächste Technik-Generation entwickelt. So haben wir mit [der Engine] angefangen. Wir haben schon an Next-Gen gedacht und sagten: 'Wir müssen etwas bauen, das skalierbar ist.' Das heißt, dass das was ihr bei
Battlefield 3
seht, nicht das Ende ist. Es ist der Anfang, der Startpunkt von dem aus wir vorwärts gehen. Unsere technische Basis gibt mir viel Zuversicht, dass wir dem gewachsen sein werden, was die Zukunft bringt.«
Die Frostbite-2-Engine wird auch in EA zukünftigen Titeln
Medal of Honor: Warfighter
,
Need for Speed: Most Wanted
und wahrscheinlich auch in
Dead Space 3
zum Einsatz kommen.
Aktuell wird die Frostbite-2-Engine hauptsächlich in Battlefield 3 und dessen Addons eingesetzt. Das Test-Video zur jüngsten Erweiterung
Close Quarters
sehen Sie hier: