Burnout Paradise im Test
Perfekt portierte Konsolen-Umsetzung
Fazit der Redaktion
Daniel Matschijewsky: Noch eine Mission, noch ein Levelaufstieg, noch ... verdammt, ich muss ins Bett! So eine Suchtspirale kenne ich bislang höchstens aus Rollenspielen, doch Burnout Paradise hat mich eines Besseren belehrt. An jeder Ecke warten Aufträge, Stunt-Rampen, Geheimnisse. Die Renn-Modi sind so abwechslungs- wie actionreich, und an den brachialen Karambolagen kann ich mich auch nach der x-ten Mission nicht satt sehen. Klar, das Tuning ist mau und die KI oft zu aggressiv, wirklich gestört hat mich das aber nicht – dafür ist Burnout Paradise insgesamt einfach zu motivierend, zu packend, zu spaßig.
Raser-Paradies
Heiko Klinge: Ich bin Burnout-Fan der ersten Stunde. Trotzdem oder gerade deswegen hatte ich so meine paar Startschwierigkeiten mit Burnout Paradise. Denn während ich in den Vorgängern auf abgetrennten Strecken unterwegs war und mich so ganz auf das mörderische Tempo konzentrieren konnte, habe ich anfangs in der nun frei befahrbaren Spielwelt regelmäßig die entscheidende Abzweigung verpasst. Das nervt, zumal es keine Neustart-Option gibt. Erst wenn man sich in Paradise City wirklich auskennt, dreht der Spaß-Motor auf Hochtouren. Anders als Pure ist Burnout Paradise also kein Adrenalinkick für zwischendurch, sondern erfordert ein paar Stunden Einarbeitungszeit. Als Gegenleistung gibt‘s die beste Langzeit-Motivation im Genre.
Irrwege zum Glück