DDoS-Angriffe : Unter anderem das PlayStation Network soll erneut Ziel eines DDoS-Angriffes geworden sein. Auch die Server von Destiny und Call of Duty: Ghosts sind angeblich betroffen. Unter anderem das PlayStation Network soll erneut Ziel eines DDoS-Angriffes geworden sein. Auch die Server von Destiny und Call of Duty: Ghosts sind angeblich betroffen.

Die Script-Gruppe, die in der jüngeren Vergangenheit bereits diverse DDoS-Angriffe auf die Server von Gaming-Plattformen wie dem Battle.net oder dem PlayStation Network zu verantworten hatte, hat offenbar schon wieder zugeschlagen. Wie die unter dem Namen Lizard Squad auftretende Vereinigung über ihren Twitter-Account mitteilte, wurden am vergangenen Wochenende die Server von Destiny und Call of Duty: Ghosts lahmgelegt.

Laut gamepur.com sollen zudem auch einige PlayStation-Besitzer Probleme mit der Online-Verbindung ihrer Konsole haben. Offenbar zeigte eine sporadisch auftretende Fehlermeldung angebliche Wartungsarbeiten im PlayStation Network an, die von Sony bisher allerdings weder angekündigt noch bestätigt wurden. Da das Netzwerk zuletzt häufiger das Ziel angeblicher Lizard-Squad-Angriffe war, liegt die Vermutung nahe, dass die Gruppe auch hier die Verantwortung trägt.

Bungie hat die bestehenden Server-Probleme bei Destiny übrigens zunächst via twitter.com bestätigt und angekündigt an einer Lösung zu Arbeiten - den Tweet wenig später allerdings wieder gelöscht. Möglicherweise hat man die Probleme mittlerweile wieder in den Griff bekommen.

Ob die oben genannte und zwischenzeitlich aufgrund einer Bombendrohung auch ins Visier des FBI geratene Script-Gruppe tatsächlich für die Server-Ausfälle verantwortlich ist, oder ob es sich um Trittbrettfahrer oder nur um einen Zufall handelt, bleibt offen. Bereits am vorherigen Wochenende meldeten die Mitglieder der Vereinigung, den Ausfall verschiedener Gaming-Server ausgelöst zu haben.