Civilization 6 : Civilization 6 stellt das Serienkonzept an vielen Stellen auf den Kopf - wir helfen Einsteigern und Veteranen, sich reinzufinden. Civilization 6 stellt das Serienkonzept an vielen Stellen auf den Kopf - wir helfen Einsteigern und Veteranen, sich reinzufinden.

Alles falsch gebaut! Am besten nochmal die ganze Stadt einstampfen! Oder gleich den Spielstand in die Tonne kloppen und nochmal von vorne anfangen. Denn diesmal wissen wir ja, worauf wir achten müssen!

Wer das bei Civilization 6 nicht weiß, der kann beim ersten Durchlauf ordentlich danebengreifen. Es gibt diesmal enorm viel zu tüfteln, zu planen - und dementsprechend auch falsch zu machen. Diese Einsteigertipps hätten wir liebend gerne gekannt, bevor wir drauflos gesiedelt haben.

So gut kann es werden: Civilization 6 im Vorab-Test (Plus)

Tipps zur Stadt- und Bezirksplanung

Civilization 6 : Perfekt: Unser Campus ist umgeben von Bergen. Perfekt: Unser Campus ist umgeben von Bergen. Städte bauen wir in Civilization 6 über Bezirke aus, die eigene Hexfelder auf der Karte belegen. Das bedeutet, dass wir unsere Metropolen diesmal stärker spezialisieren müssen: Wir können nicht einfach jeden Distrikt in jeder Stadt errichten. Und was eine Stadt am besten kann, hängt vom Terrain ab.

Jeder Distrikt erhält nämlich Boni für bestimmte angrenzende Hexfelder. Eine Stadt in Gebirgsnähe eignet sich etwa besonders gut für heilige Stätten oder einen Forschungscampus. Es lohnt sich also, ab der ersten Runde darüber nachzudenken, wo man Städte gründet und wie man sie in Zukunft ausbauen will.

Auch wichtig zu wissen: Alle 19 Zivilisationen, ihre Anführer und Fähigkeiten im Überblick

Dabei hilft es, die Nachbarschaftsboni der einzelnen Distrikte im Kopf zu behalten. Und sogar Distrikte, die selbst keine erhalten, können sie anderen verleihen - viele profitieren nämlich von allen umliegenden Bezirken. Zuletzt noch wichtig: Alle Bezirke dürfen höchstens drei Felder entfernt vom Stadtzentrum gebaut werden.

Civilization 6
Unser französisches Imperium breitet sich langsam aus. Links nahen die Chinesen heran, oben buhlen wir um die Gunst mehrerer Stadtstaaten.

Alle Bezirke und ihre Nachbarschaftsboni

  • Aquädukt: Muss sowohl ans Stadtzentrum als auch einen Fluss, See, Berg oder eine Oase grenzen.

  • Campus: +1 Wissenschaft durch jedes angrenzende Gebirgsfeld, jedes zweite Regenwald-Feld und jeden zweiten angrenzenden Bezirk.

  • Flugplatz: Keine Nachbarschaftsboni. Kann nicht auf Hügeln errichtet werden.

  • Hafen: +1 Gold durch jede angrenzende Küstenressource und jeden zweiten Bezirk. Mit einer Schiffswerft erhält der Hafen außerdem Produktionsboni in gleichem Maß.

  • Handelszentrum: +2 Gold durch jeden angrenzenden Fluss, Hafen und jede Royal-Navy-Werft. +1 Gold durch jeden zweiten angrenzenden Bezirk.

  • Heilige Stätte: +2 Glauben für jedes angrenzende Naturwunder, +1 Glauben durch jedes angrenzende Gebirgsfeld, jedes zweite Waldfeld und jeden zweiten angrenzenden Bezirk.

  • Industriegebiet: +1 Produktion für jede angrenzende Mine, jeden Steinbruch und jeden zweiten Bezirk. Kann seinen Bonus mit Fabrik auf alle Städte in sechs Feldern Entfernung ausweiten.

  • Lager: Keine Nachbarschaftsboni. Darf nicht ans Stadtzentrum grenzen.

  • Raumhafen: Keine Nachbarschaftsboni.

  • Theaterplatz: +1 Kultur durch jedes angrenzende Wunder und jeden zweiten Bezirk.

  • Unterhaltungskomplex: Keine Grenzboni, aber: Mit Zoo kann er seinen Bonus auf alle Stadtzentren in sechs Feldern Entfernung ausweiten.

  • Wohnviertel: Keine Grenzboni, bietet aber mehr Wohnraum, wenn auf attraktiveren Geländefeldern gebaut.

Wasser und Wohnraum

Eine Stadt mit Zugriff auf Wasser kann deutlich mehr Bürger beherbergen. Einen kleinen Bonus gibt es, wenn die Stadt an der Küste gegründet wird. Noch besser ist es aber, sie an einer Süßwasserquelle, also einem Fluss oder See, zu errichten. Alternativ kann sie auch später über ein Aquädukt mit Wasser versorgt werden.

Civilization 6 : Ein Aquädukt kann Städte mit Süßwasser aus einem nahen Berg versorgen. Ein Aquädukt kann Städte mit Süßwasser aus einem nahen Berg versorgen.

Aber Vorsicht: Das muss sowohl direkt ans Stadtzentrum als auch an einen Berg, einen See oder einen Fluss grenzen. Die Wasserquelle des Aquädukts darf also nicht weiter als ein Feld von der Stadt entfernt sein. Wer seine Stadt fernab alles frischen Wassers errichtet, verzichtet damit auf viel Bevölkerungskapazität.

Ein Bauernhof kommt ungern allein

Schon früh sollte man darauf achten, Bauernhöfe nebeneinander zu bauen - am besten in aneinandergrenzenden Dreierpacks. Die im Mittelalter verfügbare Feudalismus-Ausrichtung sorgt dafür, dass Bauernhöfe ertragreicher werden, wenn mindestens drei beieinanderstehen. In der Moderne lassen sich dann Normbauteile erforschen, die Höfe für jeden einzelnen benachbarten Hof mehr Nahrung produzieren lassen.

Civilization 6 : Bauernhöfe werden später effektiver, wenn sie mindestens in Dreiergruppen angelegt werden. Bauernhöfe werden später effektiver, wenn sie mindestens in Dreiergruppen angelegt werden.

Siedler, Handwerker und schnelle Expansion

Es empfiehlt sich, möglichst bald weitere Städte zu gründen und ihnen durch Gebietsverbesserungen auf die Sprünge zu helfen. Dazu müssen zunächst Siedler, dann Handwerker rekrutiert werden. Es gibt schon früh einige Wege, diese Expansion zu beschleunigen.

Ab der ersten Runde das Ziel in Sicht: Alle Siegtypen von Civilization 6 im Überblick

Die Ausrichtung »Frühes Reich« schaltet die Kolonisierungspolitik frei, die +50 % Produktion für Siedler gibt. Mit »Handwerkskunst« beschleunigen wir die Rekrutierung von Handwerkern um 30 %. Die Pyramiden schenken Handwerkern eine zusätzliche Aktion, bevor sie aufgebraucht sind. Später lassen sich mit der Feudalismus-Ausrichtung noch zwei weitere Aktionen freischalten, was einen enormen Effizienzschub bedeutet.