Zum Thema DayZ ab 8,05 € bei Amazon.de Früher oder später wird Bohemia Interactive sein Zombie-Survival-Onlinespiel DayZ zwar für die Modding-Community öffnen - dennoch wird auch weiterhin das ursprüngliche Originalkonzept im Vordergrund stehen. Das hat der Producer Brian Hicks nun in einem Foren-Beitrag klargestellt.

Heißt im Klartext: Die Vanilla-Version des Spiels und die privaten sowie die modifizierten Versionen von DayZ sollen strikt getrennt werden.

Trotz geplantem Modding-Support: Fokus auf Vanilla-Version

Das äußert sich unter anderem im Menü-Design des Spiels. Laut Hicks werden Spieler beim Spielstart grundsätzlich immer ihren offiziellen Charakter angezeigt bekommen. Außerdem erfolgt der Beitritt zu offiziellen Servern lediglich über einen Mausklick - oder maximal zwei.

Wer jedoch auf privat aufgesetzten Hives oder einem Server mit modifizierter Spielversion spielen möchte, muss zunächst in ein anderes Menü wechseln. Die Entwickler wollen so sicherstellen, dass auch neue Spieler immer erst die original Spielerfahrung erleben und DayZ so kennenlernen, wie es ursprünglich gedacht war.

Überlebenskampf steht im Vordergrund

Auch auf den Survival-Aspekt in DayZ und die Einsteigerfreundlichkeit geht Hicks noch einmal ein - und entgegnet damit der Kritik einiger Spieler an den Plänen der Entwickler, die Zugänglichkeit des einstigen Hardcore-Survival-Spiels zu verbessern.

Laut Hicks stellt das Grundkonzept der Entwickler immer noch den Überlebenskampf in den Vordergrund. Einige Spielmechaniken würden jedoch nicht funktionieren und am Ende peile man eben eine wirklich spielbare Erfahrung an, bei der es um den Überlebenskampf gehe.

Die ersten Spielstunden stellt sich Hicks demnach so vor: Innerhalb der ersten Momente im Spiel sollten Spieler die grundlegenden Elemente für das Überleben finden können - also zum Beispiel ein wenig Nahrung und Wasser.

Erste Schusswaffe innerhalb der ersten Spielstunde

Anschließend sollte es innerhalb einer Stunde möglich sein, eine Schusswaffe und erste Munition zu finden. Derart ausgerüstet möchte man die Spieler dann dazu animieren, weiter ins Inland vorzudringen - wo es dann Hotspots gibt, an denen hochwertige Ausrüstung und bessere Waffen warten.

Alternativ soll es jedoch auch weiterhin möglich bleiben, Regionen mit Konfliktpotenzial aus dem Weg zu gehen und in einem abgelegenen Camp von erneuerbaren Ressourcen zu leben.

Dieser Ansatz mag laut Hicks nicht jedem gefallen - aber es gebe ja dann eben die Möglichkeit, sich durch Modifikationen oder eigene Server-Regeln eine angepasste Spielversion zu erschaffen.

DayZ - Neuer Renderer