Deus Ex: Human Revolution : Achtung Verwechslungsgefahr: Damit Far Cry 3-Spieler nicht ständig an Deus Ex denken, wurde der Synchronsprecher nach zwei Jahren Arbeit ausgetauscht. Achtung Verwechslungsgefahr: Damit Far Cry 3-Spieler nicht ständig an Deus Ex denken, wurde der Synchronsprecher nach zwei Jahren Arbeit ausgetauscht.

Deus Ex: Human Revolution gehört zu den Titeln, bei denen viele Spieler aus dem deutschsprachigen Raum, die einen Hang zur englischen Original-Synchro haben, Protagonist Adam Jensens deutsche Stimme trotzdem der englischen vorziehen. Grund: Der kanadische Sprecher Elias Toufexis, dessen Stimme ziemlich Geschmackssache ist. Eines hat sie aber in jedem Fall: Wiedererkennungswert.

Das dürfte auch dazu geführt haben, dass Toufexis ein recht lukrativer Job entgangen ist. Denn eigentlich sollte er die Rolle von Jason Brody, dem Hauptdarsteller aus Far Cry 3, übernehmen, nachdem er für Ubisoft bereits bei Titeln wie Splinter Cell: Conviction, mehreren Assassin's Creed-Teilen und Rainbow Six Vegas 2 tätig war.

Seine Arbeit für Square Enix an Deus Ex: Human Revolution verwehrte im aber letztlich die Rolle als Brody, obwohl er diesen bereits über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren eingesprochen hatte. Ubisoft störte sich aber nicht etwa daran, dass Toufexis »fremd gegangen« ist, sondern eben an dem bereits erwähnten Wiedererkennungswert. Die Franzosen hatten also keine Lust, dass Spieler von Far Cry 3 an einen Titel von der Konkurrenz denken.

»Wahrscheinlich sollte ich nicht darüber sprechen, aber es gibt da ein Spiel namens Far Cry 3, welches ihr sicherlich kennt, wo ich Jason Brody gesprochen hatte.«, so Elias Toufexis auf der MCM Comic Con in London. »Ich habe ihn für zwei Jahre gesprochen, doch als dann Deus Ex: Human Revolution erschien hat mich [Ubisoft] ersetzt, da sie nervös wurden … 'wir wollen nicht, dass Leute unser Spiel spielen und dabei an ein anderes denken'.«

»Das ist berechtigt und nachvollziehbar. Doch irgendwie fühlt es sich nun so an, als hätte ich wegen der Bekanntheit von Adam Jensen Arbeit verloren.«

Via Polygon.com