Zum Thema » Presseschau: Deus Ex 4 Test-Wertungen im Überblick » Season-Pass Das bietet der Season-Pass » Deus Ex 4 im Test Das Gegenteil von Human Revolution Deus Ex: Mankind Divided ab 29,05 € bei Amazon.de Deus Ex: Mankind Divided für 36,99 € bei GamesPlanet.com In unserem technischen Ersteindruck zu Deus Ex: Mankind Divided hat sich der Steam-Titel vor allem in Bezug auf die Grafikkarte als recht anspruchsvoll erwiesen. Mittlerweile konnten wir das Spiel nicht nur mit vielen unterschiedlichen PC-Konfigurationen, sondern auch mit der finalen Release-Version testen und anhand unserer Erfahrungen eine Technik-Tabelle erstellen. Die Ergebnisse beziehen sich dabei nur auf DirectX 11, die Unterstützung für DirectX 12 wird entgegen früherer Aussagen erst später per Patch nachgereicht. Als Kopierschutz kommt Denuvo zum Einsatz.

Die Technik-Tabelle finden Sie unter dem Fazit am Ende dieses Artikels, auf unsere technischen Erfahrungen mit dem neuesten Deus Ex-Teil gehen wir im Folgenden ausführlich ein. Dabei betrachten wir neben dem Anspruch an verschiedenen Komponenten wie die Grafikkarte, den VRAM, die CPU oder den Arbeitsspeicher auch kleinere technische Probleme wie Grafikfehler und gelegentliche Abstürze. Schwerwiegend sind sie allerdings nicht, insgesamt hinterlässt die PC-Version des Spiels einen ordentlichen Eindruck bei uns.

Systemvoraussetzungen

Minimum (offiziell)

Empfohlen (offiziell)

Prozessor

Intel Core i3 2100

Intel Core i7 3770K / AMD FX 8350

Arbeitsspeicher

8,0 GByte

16,0 GByte

Grafikkarte

Geforce GTX 660 / Radeon HD 7870

Geforce GTX 970 / Radeon RX 480

Festplatte

45 GByte

55 GByte (inklusive DLC)

Grafikeinstellung

Niedrig / Full HD

Hoch / Full HD

Die offiziellen Systemvoraussetzungen verlangen mindestens nach einem Prozessor, der vier Threads parallel bearbeiten kann. Unserer Erfahrung nach lässt sich Mankind Divided aber auch mit nur drei Kernen in maximalen Details zuverlässig flüssig spielen, solange die CPU mit 3,5 GHz oder höher getaktet ist und ihr eine ausreichend schnelle Grafikkarte zur Seite steht. Selbst mit nur zwei Kernen können Sie das Spiel starten, allerdings ruckelt Deus Ex dann auch bei hohen Taktraten immer wieder stark. Insgesamt stellt Mankind Divided aber keine sehr hohen Ansprüche an den Prozessor.

Die minimale Anforderung in Bezug auf den Arbeitsspeicher liegt bei 8,0 GByte RAM, was auch zu unseren Messungen passt. Je nach Menge an VRAM der Grafikkarte belegt Mankind Divided etwa zwischen 6,0 und 7,0 GByte RAM. Deus Ex ist zwar durchaus auch mit 4,0 GByte Arbeitsspeicher noch spielbar, allerdings kommt es dann immer wieder zu Nachladerucklern, grade in Kombination mit etwas langsameren CPUs. Zwischen 8,0 und 16,0 GByte RAM konnten wir dagegen keine nennenswerten Performance-Unterschiede feststellen.

Mit Blick auf die Grafikkarte bestätigt sich der recht hohe Anspruch des Spiels, auch in Bezug auf den Videospeicher (dazu später mehr). Für die Benchmarks haben wir jeweils Nvidias und AMDs aktuelle Treiber genutzt (Geforce Game Ready 372.54 beziehungsweise Crimson Edition 16.8.2 Hotfix), die Mitte August erschienen sind. Der Nvidia-Treiber soll laut den Versionshinweisen bereits für Deus Ex optimiert sein, beim AMD-Treiber ist das nicht der Fall.

Grafikkarten-Performance

Für hohe Details in Full HD sollte es mindestens eine Geforce GTX 960 oder eine Radeon HD 7970 GHz Edition sein, maximale Details sind dagegen erst ab einer GTX 980 oder einer R9 390 möglich, wenn Sie 45 Bilder pro Sekunde oder mehr erreichen wollen. Können Sie auf Grafikdetails verzichten, ist Deus Ex zumindest auch mit etwas älteren und langsameren Modellen wie einer GTX 660 oder einer R9 270 noch flüssig spielbar.

Mit der Auflösung steigt auch der Anspruch an die Grafikkarte, und selbst wenn Sie über die Grafikstufen einiges an Performance gewinnen können, braucht es für 2560x1440 Pixel mit Ultra-Details bereits eine R9 Fury X oder eine GTX 980 Ti. Selbst dann kann es jedoch zu kleineren Nachladerucklern kommen, da Deus Ex in diesen Einstellungen viel Videospeicher belegt.

Hier lässt sich vor allem mit dem Verringern der Texturqualität und der Schattenqualität nachbessern, um die Framerate sowie die Speicherbelegung bei geringen Abstrichen in Sachen Optik deutlich zu verbessern. Wer zusätzlich zu den Ultra-Einstellungen noch die MSAA-Kantenglättung aktivieren will, braucht dennoch mindestens 8,0 GByte Videospeicher.

Deus Ex: Mankind Divided : Der neueste Deus Ex-Teil unterstützt auch 21:9-Auflösungen wie 2560x1080, allerdings nicht ganz fehlerfrei, so werden etwa Zielmarkierungen falsch angezeigt.

Seitenverhältnis 21:9
Der neueste Deus Ex-Teil unterstützt auch 21:9-Auflösungen wie 2560x1080, allerdings nicht ganz fehlerfrei, so werden etwa Zielmarkierungen falsch angezeigt.