Diablo 3 : Hat Blizzard fälschlicherweise Linux-Spieler gebannt oder nutzen die Spieler ihr Betriebssystem nur als Vorwand? Hat Blizzard fälschlicherweise Linux-Spieler gebannt oder nutzen die Spieler ihr Betriebssystem nur als Vorwand? In den Blizzard-Foren haben sich in den letzten Tagen einige Spieler über die Sperrung ihres Diablo-3 -Accounts beschwert. Das Brisante daran: Die betroffenen Accounts gehören Linux-Spielern die WINE, eine Art Windows-Emulator für Linux, benutzen. Dieses wird von den Servern des Action-Rollenspiels als Cheat erkannt, auch wenn die Spieler angeblich keine unlauteren Mittel oder Exploits nutzten.

Blizzard erkennt WINE als »Third-Party-Software« und diese sind laut den EULAs nicht erlaubt. Interessanterweise ließ Blizzard beim Echtzeitstrategiespiel StarCraft 2: Wings of Liberty die Nutzung von Linux und WINE zu. Merkwürdig ist auch, dass Blizzard die Spieler anscheinend über zwei Monate lang hat spielen lassen, anstatt von Anfang darauf zu achten, auf welchem System Diablo 3 läuft. Für die betroffenen Nutzer ist dies natürlich besonders ärgerlich, falls sie tatsächlich nicht gecheatet haben sollten.

Inzwischen hat sich Bashiok, alias Micah Whiple, Community Manager bei Blizzard, zum Thema geäußert: »Wir haben sehr genau getestet, ob wir Spieler fälschlicherweise gebannt haben. Wir haben sogar das System der Spieler nachgestellt, die behauptet haben, unfairerweise gebannt worden zu sein. Wie haben dabei keine Fälle gefunden, bei denen wir Nutzer zu Unrecht gebannt hatten. Alle Fälle waren eindeutig und wir sind sehr sicher, dass unser System funktioniert.«

Außerdem stellte er klar, dass kein Spieler jemals für die Benutzung von Linux gesperrt worden sei, auch wenn das Betriebssystem nicht offiziell unterstützt wird - Spieler die cheaten hingegen schon.

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Diablo 3
Unsere Zauberin lebt mit der neuen Feuerrune für die arkane Kugel ihre pyromanische Ader aus.