Diablo 3 : Laut Josh Mosqueira, neuer Lead Designer von Diablo 3, wurde sein Vorgänger Jay Wilson von den Fans unfair behandelt. Laut Josh Mosqueira, neuer Lead Designer von Diablo 3, wurde sein Vorgänger Jay Wilson von den Fans unfair behandelt.

Josh Mosqueira, der neue Game Director von Diablo 3 findet, sein Vorgänger Jay Wilson wurde von den Fans unfair behandelt. Viele der neuen Features, für die er und sein Team nun die Lorbeeren einheimsen, so Mosqueira, wären ohne Wilson gar nicht möglich gewesen oder noch unter ihm angestoßen worden.

»Ich finde, man hat Jay unfair behandelt, indem man ihn allein für manche Probleme verantwortlich gemacht hat. Er hat eine hervorragende Basis geschaffen, auf der wir jetzt aufbauen. […] Als wir unsere Arbeit an der Konsolenfassung und Reaper of Souls aufgenommen haben, waren es Jay und unser Productuion Director Ray Gresko, die uns von Anfang an die nötigen Freiheiten gelassen haben, um viele Änderungen vorzunehmen. […] Was später Loot 2.0 wurde, wäre ohne Jay Wilson nicht möglich gewesen«, so Mosqueira im GameStar-Interview.

Auch das berüchtigte Auktionshaus von Diablo 3, so Mosqueira, wäre sicher genauso verschwunden, wenn Jay Wilson weiter die Entwicklung des Spiels geleitet hätte. »Wir alle bei Blizzard haben unterschätzt, was das Auktionshaus für eine Welle schlagen würde. Wir dachten, das ist etwas das sowieso nur ein paar Leute benutzen. Am Ende jedoch benutzte es fast jeder Spieler und das schadete der Spielmechanik. Ab da ging es nur noch darum den richtigen Zeitpunkt zu finden, um es zu entfernen«, erklärt Mosqueira.

Zu Anfang, so Mosqueira weiter, habe er wegen dem Umgang der Fans mit Wilson zunächst sogar gezögert, ob er den Job seines Nachfolgers überhaupt annehmen wolle. Letztlich sei er aber ins kalte Wasser gesprungen und es sei gelungen, den Dialog mit der Community wieder auf eine konstruktive Basis zu stellen.

Diablo 3 Ultimate Evil Edition
Mit ein bisschen Köpfchen kann man auch die Umgebung für sich kämpfen lassen.