Gute Nachrichten für PC-Spieler: Wie Producer Cameron Lee von Spielentwickler BioWare gegenüber videogames.com verraten hat, dient der PC dem Entwicklerteam als Lead-Plattform bei der Entwicklung von Dragon Age: Inquisition:

»Der PC ist im Grunde genommene unser Lead-Plattform, weil wir alle auf dem PC entwickeln. Wir haben da diese umwerfenden, leistungsstarken PCs, die einfach nur unbeschreiblich sind. Auf denen entwickeln wir also zuerst und schauen dann, dass wir auf den anderen Plattformen nachziehen, um so sicherzustellen, dass sie nicht zu weit zurückfallen.«

Zudem äußerte sich Lee zu den möglichen Unterschieden zwischen PlayStation 4 und Xbox One - wenn auch nur zaghaft:

»Wir können hier nicht allzu sehr ins Detail gehen. Es gib Unterschiede, wenn wir mit ihnen arbeiten, sicher. Aber wir können diesbezüglich keine Details nennen.«

Zudem müsse man sich auch mit den einzelnen Features der Konsolen beschäftigen, darunter das Second-Screen-Konzept, Kinect und Move. Diese Aspekte werde man sich aber erst anschauen können, wenn die Entwicklung weiter fortgeschritten sei, so Lee weiter. Und das sei dann eben auch einer der Vorteile dessen, dass man das Spiel erst 2014 auf den Markt bringe: Die Möglichkeit, zu schauen, wie sich der Markt entwickele.

Auch zu den Unterschieden zwischen aktueller und nächster Konsolengeneration gab Lee noch ein Statement ab. Auf allen Modellen soll demnach dieselbe Spielerfahrung abgeliefert werden. Die Herausforderung sei jedoch, ob wirklich alle Inhalte auf PlayStation 3 und Xbox 360 passen würden und falls nein, inwiefern ein Trade-Off zwischen Content und Grafikqualität stattfinden könne.

Und damit hat der massive Info-Output auch noch kein Ende - im Rahmen der am Wochenende in Seattle abgehaltenen PAX Prime 2013 wurde nämlich endlich auch das vierte spielbare Volk neben Menschen, Elfen und Zwergen enthüllt: Es sind die Qunari. Außerdem gab das Entwicklerteam bekannt, dass es auf allen Plattformen, für die das Rollenspiel erscheinen wird, eine taktische Ansicht gibt, auf die sich das Spielgeschehen umschalten lässt. Kämpfe werden sich also pausieren und aus einer Top-Down-Perspektive anschauen lassen. Ein solches Feature ist bereits aus Dragon Age: Origins bekannt, fehlte jedoch in Dragon Age 2.

Die Dragon-Age-Präsentation auf der PAX Prime 2013 wurde übrigens auch mitgefilmt:

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