EVE Online : Worlds Within a World heißt ein Monument, das CCP Games zu Ehren der Spieler von EVE Online errichtet hat. Nun kam es zu einem ersten Vandalismus-Schaden. Worlds Within a World heißt ein Monument, das CCP Games zu Ehren der Spieler von EVE Online errichtet hat. Nun kam es zu einem ersten Vandalismus-Schaden.

Update (9. Mai 2014): CCP Games hat seine Androhung, dass der Vandalismus am EVE-Monument in Reykjavik Folgen für die betreffenden Spieler haben könnte, wahr gemacht. Das Entwicklerstudio aus Island sperrte drei involvierte Nutzer permanent von allen seinen Angeboten aus.

Insgesamt wurden sieben Accounts des Online-Rollenspiels EVE Online und ein Account des Online-Shooters Dust 514 gesperrt. Die acht Accounts gehörten den drei offensichtlich überführten Vandalen. Ein weiterer EVE-Account eines Spielers, der wohl nur indirekt involviert war, bekam zudem einen sechsmonatigen Bann auferlegt.

Außerdem wurden alle vier Spieler von zukünftigen Fanfest-Events ausgeschlossen.

Ursprüngliche Meldung: Dass die Rivalitäten im Online-Rollenspiel EVE Online mitunter etwas ausufernd sein können, dürfte dem einen oder anderen Spieler des Titels vielleicht bekannt sein. Ein Nutzer hat es nun allerdings etwas zu weit getrieben - zumindest nach dem Geschmack von Spielentwickler CCP Games: Er kratzte kurzerhand den Namen eines offensichtlich verhassten In-Game-Rivalen aus einem Monument, das das Entwicklerstudio erst am 30. April 2014 in Reykjavik enthüllt hatte.

Die Beschädigung des Denkmals, auf dem die Namen aller bis zum 1. März 2014 aktiven EVE-Spieler eingraviert sind, fand offenbar während des EVE-Fanfests statt und wurde vom Täter anschließend auch noch via twitter.com öffentlich gemacht. Eine Aktion, die ihm nicht nur reichlich Gegenwind der mit Unverständnis reagierenden EVE-Community einbrachte, sondern womöglich auch rechtlichen Ärger.

CCP Games hat zwischenzeitlich nämlich im offiziellen Forum zu EVE Online unter eveonline.com angedeutet, nicht nur gegen den Spiel-Account des Vandalen vorgehen zu wollen, sondern auch rechtliche Schritte einzuleiten.

»Es geht hier um die Beschädigung von Gemeingut in der Stadt Reykjavik. Die Polizei wurde bereits informiert und die Untersuchungen halten an. Das hier ist nicht mehr zum Lachen und wird als Straftat gehandhabt. Wir untersuchen derzeit die Aufzeichnungen von Überwachungskameras einiger umliegender Gebäude.«

Gleichzeitig rief das Entwicklerteam dazu auf, das virtuelle Mobbing gegen den Spieler, dessen Nickname vom Monument gekratzt wurde, sofort einzustellen. Man toleriere ein solches Verhalten nicht und werde entsprechende Maßnahmen gegen die Accounts der Angreifer in die Wege leiten, sollte sich keine Besserung einstellen.

»Wir werden eine solche Schikane nicht tolerieren. Was hier passiert ist, ist absolut abscheulich. Es ist eine Beleidigung für die gesamte Community und ganz klar die Tat einer Person, die glaubt, dass das Verhalten in einer virtuellen Welt ein zulässiger Grund dafür ist, jemanden im echten Leben anzugreifen und Gemeingut zu verunstalten. Wir werden das nicht tolerieren.«

Einige Spieler, die offenbar auch aus der Allianz des Täters stammen, haben CCP Games mittlerweile scheinbar bereits ihre Hilfe bei den Untersuchungen angeboten. Das Entwicklerteam selbst bietet dem Vandalen Straffreiheit an, sollte er sich unverzüglich stellen.

» EVE Online - CCP errichtet Denkmal mit Spielernamen in Reykjavik

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