Gears of War : Epic Games hatte selbst kein Interesse mehr an der Fortführung der Reihe Gears of War. Anstatt die Marke aber ungenutzt im Keller zu lassen entschied man sich zum Verkauf an Microsoft. Epic Games hatte selbst kein Interesse mehr an der Fortführung der Reihe Gears of War. Anstatt die Marke aber ungenutzt im Keller zu lassen entschied man sich zum Verkauf an Microsoft.

Die Marke Gears of War ist bei Microsoft besser aufgehoben - das hat Tim Sweeney, Chef des Entwicklerstudios Epic Games, auf der Game Developers Conference 2014 gegenüber der englischsprachigen Webseite polygon.com geäußert. Sein Unternehmen hatte das Franchise im vergangenen Januar an den Konsolenhersteller aus Redmond veräußert.

Sweeney bezeichnet den Verkauf der Marke als einen dieser seltenen Momente, in denen eine Geschäftsentscheidung getroffen werden, die offensichtlich das beste für die Community sei. Er und sein Team hätten kein Interesse mehr daran gehabt, einen weiteren Ableger von Gears of War zu entwickeln - die Community habe einen solchen hingegen gefordert und so habe man sich einfach mit Microsoft geeinigt:

»Es ist sehr viel besser, wenn Microsoft Gears-Spiele entwickelt, als wenn wir es ungenutzt im Keller behalten würden. Der Verkauf einer Marke wie dieser ist eine seltene Sache. Die meisten Unternehmen sehen so etwas als ihre Kornjuwelen an. Aber wir bei Epic hatten eine eher praktische Sicht der Dinge: Wir werden nicht mehr daran arbeiten und wir haben festgestellt, dass die Welt mehr Gears of War wollte.«

Auch zu den Gründen dafür, warum Epic Games nicht mehr selbst an der GoW-Reihe weiterarbeiten wollte, äußerte Sweeney sich. Man wolle sich in Zukunft sehr viel mehr auf Online-Spiele mit kompetitivem und kooperativem Charakter fokussieren und da hätten die Kern-Elemente der Marke Gears of War einfach nicht mehr hinein gepasst, so der Epic-Chef.

Gears of War 3 - Das Team