Homefront: The Revolution : Koch Media hat Crytek die Homefront-Marke abgekauft. Koch Media hat Crytek die Homefront-Marke abgekauft.

Wie das deutschen Medienunternehmen Koch Media bekannt gibt, hat es die Marke Homefront samt aller dazugehöriger »Assets« von Crytek erworben. Die Shooter-Reihe wird fortan durch sein Publishing-Label Deep Silver vertrieben. Koch Media betont, dass der Kauf auch den zweiten Teil Homefront: The Revolution mit einschließt, der sich somit nicht mehr bei Crytek in der Entwicklung befindet.

Für die Fortsetzung der Entwicklung von Homefront: The Revolution hat Koch Media eine neue Spieleschmiede namens Dambuster Studios gegründet, die ihren Sitz in Nottingham, Großbritannien hat. Bemerkenswert ist das natürlich auch, da sich Homefront: The Revolution offensichtlich schon in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet. Erst kürzlich wurde selbst eine spielbare Demo auf der Gamescom angekündigt.

Doch kriselt es bei Crytek bekanntlich. Erst Mitte Juli geriet das Unternehmen wieder in die Schlagzeilen, weil die Führungskräfte bei Crytek UK zurückgetreten seien - das Studio, das sich zuletzt für Homefront: The Revolution verantwortlich zeigte. Davor gab es Insolvenzgerüchte und Berichte über einen Stellenabbau. In einer Stellungnahme von Crytek deutete das Frankfurter Unternehmen Probleme bei seiner Neuausrichtung zu einem Online-Service an.

Für Homefront ist das nicht der erste Wechsel des Besitzers. Das Original von 2011 stammt von dem mittlerweile geschlossenen Entwickler Kaos Studios. Nach der Pleite des Publishers THQ hatte Crytek 2013 die Rechte an der Marke ersteigert.

» Zur GameStar-Vorschau auf Homefront: The Revolution

Homefront: The Revolution
Wo während der Besatzung noch die Soldaten der KVA patrouillieren...