Lords of the Fallen 2 : Mit Lords of the Fallen endet auch die Zusammenarbeit von Deck 13 und CI Games. Zu den Hintergründen äußert sich nun der CEO des deutschen Unternehmens. Mit Lords of the Fallen endet auch die Zusammenarbeit von Deck 13 und CI Games. Zu den Hintergründen äußert sich nun der CEO des deutschen Unternehmens.

Zum Thema Lords of the Fallen ab 0,90 € bei Amazon.de Lords of the Fallen für 17,99 € bei GamesPlanet.com Lords of the Fallen wurde fast komplett durch das deutsche Entwicklerstudio Deck 13 entwickelt und legte einen ziemlich erfolgreichen Start hin. Der polnische Publisher CI Games hat sich jedoch deutlich mehr erwartet: Trotz mittlerweile über einer Million verkaufter Exemplare des Spiels hat das Unternehmen die Zusammenarbeit mit seinem deutschen Kooperationspartner überraschend beendet. Das bereits bestätigte Lords of the Fallen 2 entsteht also ohne das Mitwirken der ursprünglichen Entwickler.

Und deren Rolle bei den Arbeiten an Lords of the Fallen war offenbar deutlich wichtiger als bisher angenommen. Wie Jan Klose, der CEO und Creative-Director von Deck 13, im Gespräch mit komputerswiat.pl verriet, war die Beziehung zwischen seinem Unternehmen und CI Games eine klassische Publisher-Entwickler-Zusammenarbeit. Bisher wurde die Kooperation insbesondere aus Polen stets so kommuniziert, dass auch CI Games direkt an der Entwicklung beteiligt gewesen sei:

»Im Grunde genommen war es eine klassische Entwickler-Publisher-Beziehung. Wir haben das Spiel entwickelt und der Publisher hat seine Ideen mit eingebracht, sowohl auf kreativer Seite als auch hinsichtlich der PR und des Marektings. Auch die Finanzierung war eine klassische Entwickler-Publisher-Lösung. Es gab in unseren Büros 70 Leute, die an dem Spiel gearbeitet haben. Und unser Team hat 100 weitere Leute koordiniert, die zu den Hochzeiten extern an dem Projekt mitgearbeitet haben. Ich denke also, dass unser Beitrag zu Lords of the Fallen war, die Entwicklung des Spiels war.«

Auch die gesamte Technologie hinter Lords of the Fallen stammt laut Klose von Deck 13. Der Firmen-Chef spielt damit insbesondere auf die selbst entwickelte Engine Fledge an.

Dem polnischen Interviewer zufolge war es übrigens nicht das erste Mal, dass CI Games eine Zusammenarbeit auf diese Art und Weise beendet hat. Zuvor habe sich das Unternehmen bereits gegenüber polnischen Entwicklern ähnlich verhalten. Klose hofft dennoch, dass die Beendigung der Zusammenarbeit nicht bereits von Anfang an geplant war:

»Nun, wir hoffen, dass sie das nicht absichtlich gemacht haben. Ich hatte nicht den Eindruck, als wir mit ihnen zusammengearbeitet haben. Aber es ist ja ihr Geschäft, man weiß es also nicht. [...] Die Zusammenarbeit mit ihnen war zwar nicht immer einfach. Aber wir sind es auch gewohnt, unter rauen Bedingungen mit Publishern zu arbeiten. Deshalb konnten wir damit umgehen und sie ebenso. Wir sind uns also wirklich nicht sicher, was hinter diesem Schritt steckt. Wir untersuchen das gerade.«

Die Zukunft von Deck 13 sieht Klose indes nicht gefährdet. Lords of the Fallen 2 sei kein fester Bestandteil der Zukunftspläne seines Unternehmens gewesen, so Klose. An Lords of the Fallen anschließen möchte man insbesondere durch die eigene Fledge-Engine, die derzeit immer noch weiter entwickelt wird. Konkrete Pläne verrät der Deck-13-CEO jedoch nicht - verweist aber auf die unzähligen Mitarbeiter-Gesuche seines Unternehmens.

Lords of the Fallen
In den gelegentlichen Gesprächen stehen mehrere Dialogoption zur Auswahl. Der Hauptcharakter bleibt trotzdem blass wie Papier.