Mass Effect 3 - UK-Werbung war nicht irreführend
Auch in England gab es Proteste von Mass-Effect 3-Spielern zur beworbenen Vielfalt der Endsequenzen in der Werbung zum Sci-Fi-Rollenspiel. Die britische Werbeaufsicht wies den Vorwurf der Irreführung jetzt aber zurück.
Von
Christian Fritz Schneider
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Datum:
14.06.2012
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11:01 Uhr
In England wurde die vermeintlich irreführende Werbung zum Mass-Effect-Finale jetzt als okay durchgewunken.
Der Publisher Electronic Arts wurde in Großbritannien vom Vorwurf der irreführenden Werbung im Fall von
Mass Effect 3
freigesprochen. Die zuständige Werbeaufsicht ASA kam zu dem Ergebnis, dass EA zwar etwas übers Ziel hinausgeschossen ist, als versprochen wurde, dass die Entscheidungen des Spielers den Ausgang von Mass Effect in schier unendlich vielen Variationen beeinflussen würden.
Vorsicht Spoiler
Die drei Hauptenden seinen aber unterschiedlich genug und von den Entscheidungen der Spieler in den drei Spielen geprägt, dass man nicht von einer Irreführung in der Werbung sprechen könne. Zudem würden auch vor dem letztendlichen Finale viele frühere Entscheidungen zu zahlreichen kleinen Abweichungen führen.
Spoiler Ende
Nach dem Release von Mass Effect 3 war viel Fan-Kritik am Finale aufgekommen, es gab Petitionen, Beschwerden bei Werbeaufsichten und Verbraucherzentralen und sogar den Versuch einer Sammelklage. Bioware reagierte auf die Kritik und kündigte einen Extended Cut DLC an, der das Ende ausbauen soll. Die kostenlose Erweiterung soll im Sommer 2012 erscheinen.