Max Payne 3 als Benchmark
25 Grafikkarten im Vergleich
Max Payne 3 begnügt sich selbst mit 80-Euro-Grafikkarten, bringt mit Kantenglättung aber auch High-End-Modelle ans Limit. Wir stellen 25 Karten auf den Benchmark-Prüfstand.
Von
Hendrik Weins
|
Datum:
14.06.2012
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Geforce GTX 600 vs. Radeon HD 7000
Max Payne 3
macht ähnlich wie seinerzeit
GTA 4
die maximal möglichen Grafikkarteneinstellungen vom verfügbaren Grafikspeicher abhängig. So können wir zum Beispiel mit einer
Geforce GTX 570
mit 1.280 MByte Video-RAM selbst in 1680x1050 kein vierfache Kantenglättung nutzen, weil Max Payne 3 sich über zu wenig Speicher beklagt.
Im Gegenzug erlaubt das Spiel diese Einstellung aber auf einer
Radeon HD 6950
, da diese 2,0 GByte Speicher besitzt. Wie unsinnig diese Begrenzung ist, zeigen unsere Benchmarks. Denn während die HD 6950 in dieser Einstellung auf rucklige 27,8 fps kommt, liefert die GTX 570 butterweiche 42,4 Bilder pro Sekunde. Selbst in Full HD spielen wir mit der GTX 570 noch mit annähernd 40 fps.
Um diese Sperre zu umgehen, müssen Sie Hand an die »graphics.xml« legen, die Sie im Ordner »C:\Benutzer\IHR_BENUTZERNAME\Dokumente\Rockstar Games\Max Payne 3« finden. Wenn Sie die xml-Datei mit dem Editor öffnen, können Sie dort alle Grafikeigenschaften ändern. Für die Auflösung wichtig sind die beiden Einträge »Width Value« und »Height Value«. Um in Full HD zu spielen, müssen Sie folgende Werte eintragen:
Width Value=“1920“
Height Value=“1080“
Ärgerlich: Max Payne 3 erlaubt bestimmte Einstellungen nur dann, wenn genügend Grafikspeicher vorhanden ist – auch wenn der keine wirkliche Aussagekraft über die Leistung einer Grafikkarte hat.
Wollen Sie hingegen die Kantenglättung anpassen, ändern Sie den Eintrag »MSAA Value«. Dabei steht der Wert von »2« für 2xMSAA, »4« für 4xMSAA sowie »8« für 8xMSAA. Nachdem Sie alle Einträge Ihren Vorstellungen angepasst haben, speichern Sie die Datei. Beim nächsten Spielstart läuft Max Payne 3 mit diesen Einstellungen. Sollte Max Payne 3 aber nicht mehr korrekt starten, löschen Sie die »graphics.xml« und starten Sie das Spiel erneut. In diesem Fall erstellt das Spiel eine neue Konfigurationsdatei mit den Standardwerten.
Testsystem
Für die Benchmarks verwenden wir unser normales Grafikkarten-Testsystem mit einem Core i7 2600K und 8,0 GByte Arbeitsspeicher auf dem Asus-Mainboard Maximus IV Extreme.
Windows 7
Home Premium 64 Bit und die Spiele haben wir auf einer 512 GByte großen
Samsung SSD 830
installiert.
Benchmarks ohne Kantenglättung
Max Payne 3 läuft in unserem Test bereits auf einer betagten
Geforce GTX 460
oder
Radeon HD 5770
in Full HD und maximalen Details erfreulich gut und ruckelfrei. In der noch immer weit verbreiteten Auflösung von 1680x1050 bringt jede getestete Karte das Spiel in maximalen Details ruckelfrei auf den Monitor, nur die
Geforce GTX 550 Ti
rutscht denkbar knapp unter die 30-fps-Marke.
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Max Payne 3 ohne Kantenglättung maximale Details