Medal of Honor: Warfighter - PC

Ego-Shooter  |  Release: 25. Oktober 2012  |   Publisher: Electronic Arts
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Medal of Honor: Warfighter im Test | Seite 2

Eine Frage der (Shooter-)Ehre

Call/Medal of Duty/Honor

Spielerisch könnte das neue Medal of Honor genretypischer nicht sein. In atemberaubendem Tempo hetzt uns das Programm durch Schlauchlevels und vor die Gewehrläufe unzähliger KI-Gegner, die wir in unkomplizierten Schießereien aufs Korn nehmen.

Medal of Honor: Warfighter : Die geskripteten Ereignisse sind gut, erreichen aber nur selten das Niveau eines Call of Duty. Die geskripteten Ereignisse sind gut, erreichen aber nur selten das Niveau eines Call of Duty. Dabei bemüht sich Danger Close allerdings, Abwechslung ins Kriegsgeschehen zu bringen. Da schleichen wir bei Nacht durch ein verregnetes Terrorcamp, geben patrouillierenden KI-Kameraden mit einem Präzisionsgewehr Deckung oder brettern mit bewaffneten Schlauchbooten durch die von einem Hurrikan zerstörte philippinische Hauptstadt Isabela.

Aber wir erleben dabei nichts, was wir nicht schon in zig anderen Militär-Shootern genauso, so ähnlich oder mitunter auch besser erlebt hätten. An einem stationären Geschütz stehen und auf anstürmende Feinde ballern? Check! Bestimmte Gebäude für einen Luftschlag markieren? Check! Mit Restlichtverstärkern durch stockfinstere Höhlen huschen? Check!

Medal of Honor: Warfighter : Dürfen nicht fehlen: Helikopter-Sequenzen, in denen wir Gegner von Hausdächern pflücken. Dürfen nicht fehlen: Helikopter-Sequenzen, in denen wir Gegner von Hausdächern pflücken.

Immerhin gibt’s in Karatschi und Dubai für das Genre eher ungewöhnliche Sequenzen. In beiden Städten lenken wir ein Auto in der Cockpit-Perspektive durch den Stadtverkehr. Natürlich nicht in gemütlichem Sightseeing-Tempo, sondern rasend schnell. Bei den mit treibender Musik unterlegten Verfolgungsjagden, in denen unter anderem ein Obstmarkt und ein mehrstöckiges Parkhaus in Mitleidenschaft gezogen werden, kommt fast schon Need for Speed-Feeling auf.

Allerdings überspannen die Designer den Bogen. Denn die Raser-Einlagen mögen für zwei, drei Minuten viel (Schaden-)Freude machen. Wenn wir aber jeweils eine geschlagene Viertelstunde damit zubringen, dem (natürlich vorgegebenen) Straßenverlauf zu folgen, wäre das selbst für ein Rennspiel zu viel des Guten.

Die Kunst des (logischen) Krieges

Über nicht ganz zu Ende gedachtes Spieldesign sind wir auch an diversen anderen Stellen gestolpert. Beim Thema »Türe aufbrechen und Raum stürmen« etwa. Das kennen wir zwar bereits aus Call of Duty & Co., die Eintreterei wurde in Warfighter aber um eine theoretisch interessante Komponente erweitert.

Medal of Honor: Warfighter : Schade: Welche Tür-Aufbrech-Variante wir wählen, macht keinen Unterschied. Schade: Welche Tür-Aufbrech-Variante wir wählen, macht keinen Unterschied. So schalten wir durch erfolgreiche Abschüsse bei einem Zugriff nach und nach weitere Möglichkeiten frei, künftige Türen aufzubrechen, vom Tomahawk, mit dem wir den Knauf zertrümmern, bis zur Mini-Sprengladung, die gleich die komplette Tür aus den Angeln hebt. Allerdings macht es schlicht keinen Unterschied, welche Variante wir wählen und ob wir nun laut oder leise »eintreten«. Schade, denn das kostet den Shooter nicht nur Anspruch, sondern vor allem Authentizität.

Über die sieht Danger Close ohnehin gern öfters hinweg. In der Mission »Hattrick« etwa wird Preacher auf einem Schiff gefangen gehalten, kann aber fliehen und soll sich nun eine Waffe besorgen. Gesagt, getan: Wir schleichen uns an den ersten Wachposten heran, jedoch zu forsch, werden bemerkt und kurzerhand erschossen. Zweiter Versuch. Wir pirschen uns erneut an, vorsichtiger diesmal und knipsen den Schergen aus. Doch sein Gewehr dürfen wir nicht aufklauben. Auch beim zweiten und dritten bewaffneten Gegner gehen wir leer aus. Erst bei der vierten Wache, dann nämlich, wenn es das Programm in einer geskripteten Sequenz vorsieht, erhalten wir die rettende Pistole – kompletter Quatsch!

Medal of Honor: Warfighter : Darf ebenfalls in keinem Militär-Shooter fehlen: das Nachtsicht-Gerät. Darf ebenfalls in keinem Militär-Shooter fehlen: das Nachtsicht-Gerät.

Ebenfalls dämlich: Unsere Pistole hat unendlich viel Munition. Und wenn uns die Kugeln für unsere Hauptwaffe ausgehen, dürfen wir jederzeit (!) und beliebig oft (!!) bei unseren Kameraden neue abholen. Soll das etwa die viel gerühmte Authentizität sein, für die sich Danger Close extra ehemalige Soldaten als Berater geholt hat? Dass die GIs im echten Leben mit lastwagengroßen Munitionsrucksäcken in den Krieg ziehen, ist uns jedenfalls nicht bekannt.

Glücklicherweise halten sich derartige Logikpatzer in Grenzen, dennoch sollte man in Medal of Honor: Warfighter nicht zu sehr über Sinn und Unsinn nachdenken und sich stattdessen auf das Herzstück des Spiels konzentrieren: die Schießereien.

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Avatar Paraneuros
Paraneuros
#1 | 25. Okt 2012, 14:35
Moorhuhn im Frostbite 2 Gewand mit haben wir schon x mal gesehen bekommt sogar noch 73 Punkte?

let me Flame!!!
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Avatar Obstmeister
Obstmeister
#2 | 25. Okt 2012, 14:35
War klar dass das nix dolles wird. Schön ist es ja, aber das ist auch schon alles. Schade.
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Avatar xCreaperx
xCreaperx
#3 | 25. Okt 2012, 14:36
Das war irgendwie klar. Dennoch der Vergleich zu CoD zeigt wie falsch diese Wertung ist. Ich meine 8/10 bei Grafik? Genau dasselbe was mw3 bekommen hat?
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Avatar Neclol
Neclol
#4 | 25. Okt 2012, 14:38
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Saschisch
Saschisch
#5 | 25. Okt 2012, 14:38
Puh, hier hatte ich dann doch mal auf rund 10-20 Stunden Story gehofft...

Schade eigentlich, denn im Bereich Multiplayer werde ich wohl noch ne ganze Weile bei BF3 bleiben. Guter Test.
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Avatar Iaquinta
Iaquinta
#6 | 25. Okt 2012, 14:39
Der Test ist doch ein Witz.

Warfighter wird als innovationsarmer Shooter hingestellt, was auch teilweise stimmt und kassiert dafür eine 73er Wertung, Call of Duty dürfte ebenfalls nicht Innovativ sein, bekommt dafür aber eine ca 90er Wertung.
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Avatar Nassam87
Nassam87
#7 | 25. Okt 2012, 14:39
unerklärliche Ruckler <--wusste ich es doch:D!
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Avatar Vögelchen
Vögelchen
#8 | 25. Okt 2012, 14:39
Die Sache mit dem unendlichen Munitionsnachschub durch Kollegen gab es bereits im Vorgänger und bereits da wurde sie kritisiert. Warum schon wieder? *seufz*
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Avatar Spencerhill1911
Spencerhill1911
#9 | 25. Okt 2012, 14:40
Das Ergebnis hat man eigentlich schon bei der Video Vorschau gesehen.
Ich freu mich auf Black Ops II. Das kommt von einen Battlefield Spieler.
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Avatar Nassam87
Nassam87
#10 | 25. Okt 2012, 14:40
Zitat von xCreaperx:
Das war irgendwie klar. Dennoch der Vergleich zu CoD zeigt wie falsch diese Wertung ist. Ich meine 8/10 bei Grafik? Genau dasselbe was mw3 bekommen hat?


Es ruckelt ...das ein ganz dicker - Punkt .
COD ist an sich net wirklich Inovativ ABER es ist ein neues Setting und der MP spielt sich einfach besser daher wird es auch da wieder ne bessere Wertung geben
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Details zu Medal of Honor: Warfighter

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 25. Oktober 2012
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Danger Close
Webseite: http://www.medalofhonor.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 485 von 5644 in: PC-Spiele
Platz 90 von 743 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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