Metro: Last Light - PC

Ego-Shooter  |  Release: 17. Mai 2013  |   Publisher: Koch Media
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Metro: Last Light im Technik-Check

Systemanforderungen und Grafikvergleich

Wie schon der Vorgänger verwendet auch Metro: Last Light von 4A Games die 4A Engine. Was der ursprünglich drei Jahre alte Grafikmotor mittlerweile kann und welche Systemanforderungen er stellt, zeigt der Technik-Check.

Von Mark Geiger |

Datum: 16.05.2013


Metro: Last Light im Technik-Check : Dank der aufgebohrten 4A Engine erzeugt Metro: Last Light eine unglaublich dichte und stimmige Atmosphäre. Dank der aufgebohrten 4A Engine erzeugt Metro: Last Light eine unglaublich dichte und stimmige Atmosphäre.

Untergrund-Schießereien im postapokalyptischen Moskau, kombiniert mit dichter Atmosphäre, gut erzählter Story und einer ordentlichen Portion Grusel: Das bot Metro 2033 . Im Nachfolger Metro: Last Light , der die Handlung um den Held Artjom nahtlos fortsetzt, jagen wir erneut durch die U-Bahn-Schächte der russischen Hauptstadt. Dabei sorgen wie schon im Vorgänger die unglaublichen Licht- und Schatteneffekte sowie die detaillierten Texturen für eine in sich sehr stimmige Spielwelt.

Zum Thema » Metro: Last Light im Test Dunkelhammer 4A Games bleibt auch nach drei Jahren der eigenen 4A Engine treu, hat diese aber konsequent weiterentwickelt. Ein neues System zur Kantenglättung, hochauflösende Schatten, erweiterte PhysX-Effekte und eine Leistungsoptimierung des Grafikgerüsts sorgen dafür, dass sich Metro: Last Light vor Genre-Kollegen wie Crysis 3 oder Battlefield 3 nicht verstecken muss. Vor allem die Beleuchtung sorgt für die richtige Atmosphäre – passend zur düsteren Stimmung. Die Systemanforderungen variieren je nach Einstellungen von durchschnittlich bis extrem hoch. 2,0 GByte Arbeitsspeicher reichen für flüssiges Spielen aus und auch ein schneller Zweikern-Prozessor liegt noch im Bereich des Ausreichenden.

Jeder weitere Kern bringt aber einen derart hohen Gewinn bei der Bildwiederholrate, dass wir einen Vierkern-Prozessor empfehlen. Innerhalb der Vierkernwelt wird Metro allerdings genügsam, da bereits ein Intel Core 2 Quad Q6600 für die hohe Qualitätsstufe ausreicht. Mehr als vier Kerne bringen keinen weiteren Vorteil. Noch wichtiger aber ist bei den meisten aktuellen Spielen die Leistung der Grafikkarte, so auch bei Metro: Last Light. Unter DirectX 10 auf normaler Qualitätseinstellung, bei deaktivierter Kantenglättung und in der Auflösung 1920x1080 wird bereits eine Nvidia Geforce GTX 460 oder AMD Radeon HD 7770 benötigt. Für ein flüssiges Spielerlebnis auf hoher Qualität unter DirectX 11 sollte zumindest eine Nvidia Geforce GTX 470 oder eine AMD Radeon HD 7870 verbaut sein. Auf der höchsten Qualitätsstufe zusammen mit Tesselation ist allerdings mindestens eine Nvidia Geforce GTX 660 Ti oder AMD Radeon HD 7970 Pflicht. Für Kantenglättung reicht es dann allerdings immer noch nicht.

Metro: Last Light im Technik-Check : Schon der Vorgänger Metro 2033 glänzte durch die tolle Beleuchtung. Schon der Vorgänger Metro 2033 glänzte durch die tolle Beleuchtung.

Kantenglättung setzt schon bei zweifacher Einstellung eine Nvidia Geforce GTX 680 oder Radeon HD 7970 GHz Edition voraus, vierfaches SSAA zwingt dann im Technik-Check sogar die Nvidia Geforce GTX Titan in die Knie. Generell sind Radeon-Grafikkarten momentan deutlich langsamer als ihre direkten Geforce-Konkurrenzmodelle, was aber auch daran liegen kann, dass Nvidia bereits einen angepassten Treiber (Version 320.14) veröffentlich hat. Zum Leistungsvergleich eignet sich wie beim Vorgänger wieder das integrierte Benchmark-Tool, das einige der anspruchsvollsten Szenen im Spiel nutzt und brauchbare Ergebnisse liefert. Minimum-, Durchschnitt- und Maximalwert stellt das Programm grafisch übersichtlich dar und speichert den Benchmark zusätzlich in einer html-Datei ab.

Hinweis: Metro: Last Light ist auf DirectX 10 & 11 optimiert und setzt eine dementsprechende Grafikkarte voraus. Allerdings kann mit etwas Aufwand in den DirectX-9-Modus gewechselt werden. Dafür passen wir die »user.cfg-Datei« an. Diese befindet sich im versteckten Ordner »Benutzername\AppData\Local\4A Games\Metro LL« — darin liegt ein nummerierter Ordner mit der Konfigurationsdatei. Dort suchen wir nach dem Eintrag »r_api« und setzen den Wert auf »0«. Eine »1« aktiviert DirectX 10, »2« DirectX 11.

Systemanforderungen

Systemanforderungen für 1920x1080, Sehr hoch, Tesselation: An, Kantenglättung: Aus
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 660 Ti oder AMD Radeon HD 7970
Prozessor: Intel Core i5 3450 oder AMD FX 8350
Arbeitsspeicher: 4,0 GByte

Systemanforderungen für 1920x1080, Hoch, Tesselation: Aus, Kantenglättung: Aus
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 470 oder AMD Radeon HD 7870
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q6600 oder AMD Athlon II X3 435
Arbeitsspeicher: 4,0 GByte

Systemanforderungen für 1920x1080, Normal, DirectX- 10, Kantenglättung: Aus
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 460 oder AMD Radeon HD 7770
Prozessor: Intel Core 2 Duo E7400 oder AMD Athlon II X2 260
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte

Grafikeinstellungen

Metro: Last Light bietet nur wenige Möglichkeiten, um die Grafik des Spiels an den eigenen Rechner anzupassen. So regelt Qualität die Texturschärfe, die Schattenqualität, die Partikeleffekte, die Beleuchtung und die Umgebungsverdeckung. Daneben können wir noch Auflösung, Kantenglättung, Texturfilterung, Bewegungsunschärfe und Tesselation verändern.

Metro: Last Light im Technik-Check : Das Grafikmenü ist sehr spartanisch ausgefallen.

Videoeinstellungen
Das Grafikmenü ist sehr spartanisch ausgefallen.

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Avatar ZyklopMarco
ZyklopMarco
#1 | 16. Mai 2013, 19:17
Die Anforderungen sind ja ziemlich heftig...
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Avatar Theedee
Theedee
#2 | 16. Mai 2013, 19:26
Wow, die Anforderungen sind aber wirklich übel hoch.
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Avatar SynysterGates
SynysterGates
#3 | 16. Mai 2013, 19:27
Bei mir ruckelts also stark? Omg :o Zeit für ne neue Grafikkarte
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Avatar b0^
b0^
#4 | 16. Mai 2013, 19:39
Schöner Test. Wie sieht es mit PhysX und fps hunger aus? SSAA scheint ja leider nicht möglich zu sein, um bei vollen Einstellungen bei 40-50 fps zu bleiben
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Avatar **FreakimKäfig**
**FreakimKäfig**
#5 | 16. Mai 2013, 19:41
Nach Jahren in denen sich Grafisch nicht viel getan hat wird es doch schon mal Zeit das Titel rauskommen die die Hardware ausreizen. Klar kamen da schon immer wieder in paar Perlen aber so wie früher als man wirklich alle 6 Monate eine neue Grafikkarte "brauchte" um den neuen Ober-Blockbuster spielen zu können ist es ja schon lange nicht mehr.
Und wenn die "Next-Gen" (Ich hasse diese Bezeichnung -,-) -Konsolen rauskommen werden sich unsere alten verstaubten Grafikkarten, CPUs und RAM-Bausteine ins Jahr 2010 zurückwünschen als man damit noch alles spielen konnte ;D
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Avatar Matsches
Matsches
#6 | 16. Mai 2013, 19:47
Ok, Last Light läuft also nicht, aber Crysis 3 läuft auf "Mittel". Irgendwie gibt es doch sehr große Unterschiede und anscheinend wurde Crysis 3 also besser optimiert. Gute Arbeit Crytek :)
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Avatar xCreaperx
xCreaperx
#7 | 16. Mai 2013, 19:55
Also schafft es eine Hd 4870, aber eine 6850 ruckelt stark? Irgendwie sinnlos da die 6850 schneller ist.
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Avatar psyclops
psyclops
#8 | 16. Mai 2013, 20:00
Zitat von ZyklopMarco:
Die Anforderungen sind ja ziemlich heftig...


Was? Naja, geh schon. Aktuelle Systeme kommen damit gut klar. Ältere Rechner werden ihre Probleme haben. Damit musste man aber schon immer rechnen. War zum Bsp. 1994 auch nicht anders.

Wie alt sind denn dein Prozessor und GraKa? Älter als 3 bis 4 Jahre? Dann wird's wohl leider ein wenig eng werden.

Ich überleg schon, ob ich die GraKa nicht langsam mal ersetze. Warte aber erst noch die nächste Konsolengeneration ab.
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Avatar Jirim
Jirim
#9 | 16. Mai 2013, 20:11
Hm, hab da echt schlimmeres erwartet :o
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Avatar Raz0rlight
Raz0rlight
#10 | 16. Mai 2013, 20:14
Zitat von xCreaperx:
Also schafft es eine Hd 4870, aber eine 6850 ruckelt stark? Irgendwie sinnlos da die 6850 schneller ist.


die xx50 er karten sind ja auch nur die abgespeckten Karten.
Naja.


Btt:


Eigentlich bin ich mit der Leistung meiner 7970 zufrieden, schade nur das Grundlose FPS drops den SPaß bissl drücken können.
Ich Spiele mit ~50fps im Schnitt bei max details (ohne SSAO)
und komm durchweg flüssig damit klar. Ausser eben an gewissen stellen.

PC Games Hardware hat n nettes Video gemacht ,das zeigt wie diese FPS einbrüche völlig grundlos auftreten.


Hoff da kommt noch npatch und seitens AMD schnell n treiber.
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Details zu Metro: Last Light

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Mai 2013
Publisher: Koch Media
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://enterthemetro.com/de/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 117 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 18 von 711 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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