Minecraft 1.3 :

Zum Thema » Minecraft 1.0 - Test Check zur Verkaufsversion Minecraft ab 4,99 € bei Amazon.de Minecraft war und ist – zumindest in den Augen des Entwicklers Mojang – vorangig ein Einzelspieler-Abenteuer. Doch ein großer Teil der Fans verbaut bereits seit der Alpha-Phase seine Blöcke lieber auf einem der vielen, vielen Multiplayer-Server. Trotzdem wurde lediglich die Mehrspieler-Bastelei über das Internet unterstützt, bei der ein Server mit einer zusätzlich erhältlichen Minecraft-Datei erstellt werden musste; ein LAN-Modus fehlte bislang.

Mit dem neuen Update macht Mojang nun aber jede neu erstellte Einzelspielerpartie zu einem lokalen Netzwerk-Server, bei dem wir sogar entscheiden können, ob wir die laufende Partie für Freunde öffnen oder nicht. Praktischer Nebeneffekt: Das Mojang-Team um Jens »jeb_« Bergensten muss nun nicht mehr wie bisher Fehler aus zwei verschiedenen Versionen beheben, sondern kann quasi an einem Spiel feilen.

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Ich mach' mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt...

Da nun der Singleplayer-Teil von Minecraft de facto dem Multiplayer-Pendant entspricht, dürfen natürlich auch für LAN Partien nicht die entsprechenden Funktionen fehlen.

Minecraft 1.3 : Mit einem schnellen Klick kann man seine Partie nun jederzeit für Freunde im lokalen Netzwerk öffnen. Mit einem schnellen Klick kann man seine Partie nun jederzeit für Freunde im lokalen Netzwerk öffnen. So fügt Mojang mit dem Patch 1.3 umfangreiche Befehle in den Einzelspieler-Teil ein, die bereits von Mehrspieler-Servern bekannt sind. So gibt es nun die Möglichkeiten, den Spielmodus von »Survival« auf »Creative« und – ganz neu – auch auf »Adventure« zu ändern, die Spieler zueinander oder zu bestimmten Koordinaten zu teleportieren oder Teilnehmern, die nicht im Creative-Modus sind, bestimmte Gegenstände zu schenken.

Auch Erfahrungspunkte kann man sich nach Belieben selbst geben, wodurch diese »Cheats« vor allem für solche Bauherren nützlich sind, die ihre Karten speziell für andere Spieler zum Abenteuererleben bauen. Dadurch können sie bequem und zeitsparend Spielmechaniken wie Fallen oder auch bestimmte Verzauberungen testen. Reine Survival- und Adventure-Spieler können die Option beim Erstellen ihrer zukünftigen Welten aber auch abstellen.

Adventure-Time!

Der Creative-Modus war im Grunde der erste, den wir aus Minecraft kannten. Alle Blöcke standen zu Verfügung, und die Spielfigur war unsterblich. Während der Alpha-Phase kristallisierte sich dann der Survival-Modus heraus, der bis heute als Hauptmodus von Minecraft gilt.

Minecraft 1.3 : Mit den neuen, erweiterten Befehlen lässt sich allerhand anstellen. Mit den neuen, erweiterten Befehlen lässt sich allerhand anstellen. Mit den Adventure-Updates von Beta 1.8 und 1.9 wurde dieser unter anderem um eine Hungerleiste, Verzauberungen und neue Gegner erweitert. Mit den Neuerungen von Anfang August fügt Mojang nun einen weiteren Modus hinzu: den Adventure-Modus. Blöcke abbauen ist hier mit bloßen Händen nicht möglich, und der Spieler hat wie im Survival-Modus eine Lebens- und Hungerleiste. Das Interagieren mit Truhen, Türen und Mobs ist aber weiterhin möglich und auch der Gebrauch von Werkzeugen ist ebenfalls gestattet.

Bisher können wir diesen Modus zwar indirekt durch einen Befehl anwählen, doch spielbar ist er noch nicht. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen verschiedene textbasierende Befehle im Stile eines alten Text-Adventures hinzugefügt werden. Grundsätzlich ist es gut, dass Mojang einen neuen Modus einbringt, der vor allem Adventure-Fans bedient. Auch wird ein solcher Modus sicherlich für von Spielern erstellte Adventure-Maps nützlich sein, die zuhauf im Internet veröffentlicht und gespielt werden. Bestes Beispiel für die Popularität solcher Abenteuer ist der Youtube Kanal von Yogscast.

Ich mach' ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann

Minecraft 1.3 : Gegen Emerald-Münzen verkaufen Dorfbewohnern nun spezielle Items. Gegen Emerald-Münzen verkaufen Dorfbewohnern nun spezielle Items. Dorfbewohner gibt es bereits seit dem großen Adventure-Update aus der Beta-Phase des Spiels. Doch bisher waren sie nicht mehr als das Frustventil für viele Spieler, wenn man wieder einmal von einem Creeper in die Luft gesprengt wurde.

Mit Version 1.3 hat jeder der NPCs nun einen bestimmten Beruf, zu erkennen an der jeweiligen Farbe ihrer Robe. Darüber hinaus sind sie inzwischen – zumindest im unmodifizierten Einzelspieler-Teil – die treibende Handelsmacht der Welt. Findet der Spieler das neue Emerald-Erz und stellt daraus Münzen her, kann man den NPCs ihre Waren abkaufen. Das Angebot reicht dabei von einfachen Items, basierend auf dem Beruf des jeweiligen NPCs, bis hin zu außergewöhnlichen Gegenständen, die wir regulär gar nicht im Spiel finden. So darf man sich durchaus als Glückspilz bezeichnen, wenn man auf diesem Wege eine Kettenhemdrüstung ersteht.

Minecraft
Zum Wettbewerb »GameStar sucht das schönste Minecraft-Bauwerk« wurde dieser Beitrag eingesendet von Phono

Minecraft bekommt so eine Art Wirtschaftssystem, und das bereichert das Spiel für Survival-Spieler erheblich. Cool dabei: Die verschiedenen Berufe lassen das System nicht zu einem Selbstbedienungsladen verkommen, sondern machen jeden einzelnen Dorfbewohner einzigartig. Das Handeln ist also nicht nur umfangreich, sondern auch sehr praktisch. Mit Emerald wird darüber hinaus eine Währung geschaffen, die auch im Mehrspieler-Teil Einzug finden könnte. Waren vorher oft digitale Währungen ohne entsprechendes Objekt im Spiel Zahlungsmittel, ist Emerald nicht abstrakt und hat einen konkreten Bezug zur Spielwelt.