Minecraft : Die Zukunft von Minecraft könnte durch bessere Gegner bestimmt sein, die deutlich lernfähiger sind als bisher. Ein Forscherteam nutzt das Spiel zur Grunlagenforschung im Bereich der KI. Die Zukunft von Minecraft könnte durch bessere Gegner bestimmt sein, die deutlich lernfähiger sind als bisher. Ein Forscherteam nutzt das Spiel zur Grunlagenforschung im Bereich der KI.

Wenn uns die Maschinen eines Tages regieren, werden wir vielleicht in den Geschichtsbüchern der Zukunft lesen, dass alles mit Minecraft begann. Ein Team im Forschungsbereich von Microsoft nutzt das Sandbox-Spiel von Mojang derzeit dazu, künstlichen Intelligenzen Dinge beizubringen und diese zu trainieren, damit sie selbständig lernen und sich weiterentwickeln können.

Als Beispiel wird der KI nur ein Ziel gegeben, nämlich »Erreiche den höchsten Punkt der Karte«. Im Gegensatz zu klassischen Computergegnern wird dieser KI aber nichts ansonsten über die Welt gesagt. Die KI muss sich dann durch Trial & Error selbständig das Regelset der Welt erarbeiten. So findet es zum Beispiel im direkten Kontakt mit Lavafeldern heraus, dass diese eher hinderlich darin sind, einen Berg zu erklimmen, weil man bei Berührung stirbt. Ebenso muss die KI erst rausfinden, ob ein Höhleneingang in den inneren des Bergs positive Auswirkungen bringt, oder eher Nachteile verschafft. Das Forscherteam erhofft sich von dieser Grundlagenforschung weitreichende Verbesserung der »Lernfähigkeit« von Systemen.

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Project AIX nennt sich die Schnittstelle, die dazu genutzt wird, Minecraft als virtuelle Umgebung für Forschungszwecke im Bereich der Künstlichen Intelligenz einzusetzen. Im Sommer soll diese Plattform auch als Open-Source-Software veröffentlicht werden. Ab dann können auch Modteams und Entwickler die Möglichkeiten nutzen, bessere KI für Spielideen und Gegnertypen einzusetzen.

Minecraft - Nachbau von Anor Londo aus Dark Souls