Minecraft-Macher : Markus Persson spricht über die Monopolstellung von Steam und seinen Visionen um Spiele zu vertreiben. Markus Persson spricht über die Monopolstellung von Steam und seinen Visionen um Spiele zu vertreiben. Update: Gegenüber der US-Website pcgamer.com äußerte sich Notch erneut zur Thematik:

[...]»Ich hoffe, dass in Zukunft möglicherweise mehr Spiele selbst vertrieben werden, dadurch, dass man Social-Media-Plattformen zum Marketing heranzieht. Vielleicht gibt es ja etwas, dass wir tun können, um zu helfen. Wenn es sonst keinen Weg gibt werden wir vielleicht andere zum Eigenvertrieb inspirieren.«

Ursprüngliche Meldung: In einem Interview mit der englischsprachigen Spielewebsite Gamespy erklärt Minecraft-Macher Markus Persson, dass die Stellung von Steam auf dem digitalen Spiele-Marktplatz gefährlich ist, weil es keine vergleichbaren Online-Portale gibt.

»Meiner Ansicht nach ist es gefährlich, dass es lediglich eine digitale Spiele-Plattform wie Steam gibt. Ich bin zwar ein Fan von Valve, aber rein aus Prinzip finde ich die Idee eines Monopolisten beängstigend. Darum ist es gut, dass es noch andere Marktteilnehmer gibt, die die Position des Marktführers anstreben. Zum Beispiel Desure und Impulse, die kürzlich von der Videospiel-Kette GameStop aufgekauft wurden«.

Auch auf Origin geht Notch ein. Er zeigt sich etwas verwundert darüber, dass man selbst nach vielen Jahren Beobachtungszeit zum Launch von Origin einige Dinge sehr viel schlechter machte als Steam. Schließlich habe man acht Jahre Zeit dazu gehabt, die Online-Plattform eingehend zu studieren.

Seiner Meinung nach sollte der Publisher Electronic Arts statt Titel exklusiv über Origin anzubieten und Spieler somit in die Online-Plattform hineinzuzwängen davon abkehren und den Käufern zeigen, dass sie Origin freiwillig nutzen sollten.