Octodad: Dadliest Catch : Das Entwicklerteam hinter Octodad: Dadliest Catch hat sich offenbar solange nicht ernst genommen gefühlt, wie es keine Konsolenspiele entwickelt hat. Das Entwicklerteam hinter Octodad: Dadliest Catch hat sich offenbar solange nicht ernst genommen gefühlt, wie es keine Konsolenspiele entwickelt hat. Werden Spielentwickler, die ihre Projekte nur für den PC veröffentlichen, nicht ernst genommen? Philip Tibitoski, Präsident des Indie-Entwicklers Young Horses, hat diese Erfahrung offenbar gemacht, wie er kürzlich im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite polygon.com verriet.

Er habe das Gefühl, dass man als Entwickler nicht ernst genommen werde, solange man nicht ein Spiel für Konsolen-Systeme entwickelt habe, so Tibitoski. Das Ganze sei eine seltsame Sache: Wenn er seinen Eltern berichte, dass er ein PC-Spiel veröffentlichte, dann ließe sie das weitestgehend kalt - erwähne er jedoch den allgemein bekannten Namen Sony als Auftraggeber, dann sehe die Welt für den einen oder anderen erwachsenen Menschen schon direkt ganz anders aus.

Gleichzeitig hob Tibitoski die Art und Weise, wie Sony mit Indie-Entwicklern zusammenarbeitet, als äußerst positiv hervor:

»Sony war sehr unterstützend - sie haben uns Dev-Kits für die Ps4 geschickt und uns gesagt, dass es auch okay wäre, wenn wir [das Spiel nicht dafür entwickeln wollen würden] - dann sollten wir es einfach zurückschicken. Wir haben uns dann gedacht: Okay, warum eigentlich nicht? Wir haben es versucht und waren dann wirklich erpicht darauf, ein Konsolenspiel zu machen.«

Das original Octodad wurde 2010 noch als Studienprojekt verwirklicht. Der Nachfolger Octodad: Dadliest Catch war anschließend einer der ersten Titel, die grünes Licht auf Steam Greenlight bekamen und spielte mehr als 24.000 US-Dollar über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter ein.

Octodad: Dadliest Catch