Outreach : In Outreach schlüpfen Spieler in die Rolle eines Kosmonauten auf einer geheimen Raumstation. In Outreach schlüpfen Spieler in die Rolle eines Kosmonauten auf einer geheimen Raumstation.

Könnte die Sowjetunion neben der Mir noch eine zweite Raumstation betrieben haben, die unter den Augen der Öffentlichkeit allerdings rein militärischen Zwecken diente? Das konspirative Szenario greift der Londoner Indie-Entwickler Pixel Spill in seinem Erstlingswerk Outreach auf, das 2017 erscheinen soll. Das First-Person-Adventure siedelt sich in den 1980er-Jahren an, in denen Geheimniskrämerei schließlich noch zum guten Ton mitten im Kalten Krieg gehörte.

Die Handlung wird aus der Sicht eines Kosmonauten erzählt, der zu der Station im Erdorbit geschickt wird, um das spurlose Verschwinden ihrer Besatzung zu untersuchen.

Völlig losgelöst

Das Geschehen findet also komplett in Schwerelosigkeit statt: Wie das Weltraum-Enthusiasten vielleicht aus Filmaufnahmen von der ISS (oder eben aus ihren Tagträumen) kennen, sollen sich Spieler in Outreach durch das Abstoßen mit Händen und Füßen oder an Geländern entlang durch die engen Korridore der Station manövrieren. Selbst der eine oder andere Außenbordeinsatz steht auf dem Programm.

Nach eigenen Angaben will der Entwickler dabei eine authentische Atmosphäre der Epoche einfangen. Das Design der Raumstation und alle darin verbauten Geräte sollen auf der damaligen Raumfahrttechnik der Sowjetunion basieren.

Was ist damals wirklich passiert?

Dafür werden für die Geschichte Fakten mit Fiktion vermischt: Spieler sollen einer tiefgreifenden Verschwörung auf den Grund gehen, die ihren Ursprung im »Wettlauf ins All« hat. Auf einen bloßen Arbeitsunfall wird der Verschwinden der Besatzung der Station also nicht zurückzuführen sein.

Darauf deutet auch der kürzlich veröffentlichte Ankündigungs-Trailer von Outreach hin. Mit stimmigen Echtfilmszenen wird ein ehemaliger Kosmonaut - offenbar der sichtlich gealterte Protagonist des Spiels - zu seiner Rolle in dem Geheimprojekt befragt.

Die Antworten die er den Journalisten letztendlich schuldig bleibt, sollen Spieler nächstes Jahr selbst herausfinden. Schon 2015 hatte Pixel Spill auch einen Teaser veröffentlicht, in dem auf die beklemmende Atmosphäre auf der Raumstation eingestimmt wird.

Mit Hilfe des Publishers und Investors Gambitious Digital Entertainment soll Outreach zunächst für Windows und Mac-OS auf Steam veröffentlicht werden.

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