Playerunknown's Battlegrounds : Playerunknown's Battlegrounds hatte zuletzt verstärkt mit Cheatern zu kämpfen. Nun haben sich die Entwickler zur Problematik geäußert. Playerunknown's Battlegrounds hatte zuletzt verstärkt mit Cheatern zu kämpfen. Nun haben sich die Entwickler zur Problematik geäußert.

Der Battle-Royale-Shooter Playerunknown’s Battlegrounds hat einen überaus erfolgreichen Start in die Early-Access-Phase hingelegt: Elf Millionen US-Dollar Umsatz innerhalb von sechs Tagen, eine Million verkaufte Exemplare des Spiels und ein dauerhafter Platz in den Top 10 der Steam-Charts sprechen eine deutliche Sprache.

Der Erfolg und die damit einhergehende Popularität von Playerunknown’s Battlegrounds hat jedoch auch negative Seiten: Der Handel mit Cheats und Hacks boomt genauso wie das Spiel selbst. Auf YouTube kursieren bereits seit einiger Zeit erste Videos, die entsprechende Schummel-Programme im Einsatz zeigen.

In den sozialen Medien regt sich deshalb seit einigen Tagen Unmut. Einige Spieler wiesen auf die Problematik hin zeigten sich verärgert darüber, dass sie im Spiel von offensichtlichen Cheatern besiegt wurden. Die Reaktion der Entwickler: Die entsprechenden Threads im Subreddit zum Spiel und auf anderen Kanälen wurden kommentarlos gelöscht.

Erste Stellungnahme zur Cheat-Problematik

Nun gibt es allerdings doch noch eine Stellungnahme der Entwickler. Im wöchentlichen Dev-Update zu den jüngsten Aktualisierungen und Fehlerbehebungen rechtfertigt der Creative Director Brendan Greene (PlayerUnknown) die Löschung der Threads damit, dass man Cheatern keine Plattform zur Selbstdarstellung bieten wolle.

Darüber hinaus, so Greene, habe man den Kampf gegen Cheats in Playerunknown’s Battlegrounds bereits aufgenommen. Nachdem es zunächst das Ziel gewesen sei, möglichst schnell alle notwendigen Gameplay-Systeme zu implementieren, würden jetzt Performance-Optimierungen und Anti-Cheat-Maßnahmen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.

Einfach werde dieser Kampf zwar nicht, so der Kreativleiter weiter. Allerdings sei er zuversichtlich, innerhalb der nächsten Wochen und Monate effektive Maßnahmen etablieren zu können. Alleine zwei große Sicherheitslücken habe man bereits diese Woche schließen können. Playerunknown's Battlegrounds setzt auf die aus DayZ und Ark bekannte Anticheat-Plattform Battleye, die bereits bei Rainbow Six Siege recht erfolgreich im Einsatz ist.

Lag-Ursachen identifiziert

Neben der Cheat-Problematik waren in den vergangenen Wochen auch die zunehmenden Lags in Playerunknown’s Battlegrounds ein größeres Thema. Man habe die Ursachen dafür bereits identifiziert, so Greene. Allerdings seien zur Behebungen Eingriffe in den Core-Engine-Code notwendig - und das werde einige Zeit dauern.

Einen weiteren Patch für das Spiel gibt es diese Woche aber dennoch: Nachdem gerade erst einige Sound-Probleme behoben wurden, gab es am 13. April ein weiteres Update mit Änderungen am Aufbau der Konfigurationsdateien für das Spiel und mit weiteren Fehlerbehebungen.

Die Patchnotes für beide Updates

Config-Änderungen

  • Konfigurationsdateien (ini) verändert, so dass sie nicht mehr zum Ausschalten von Gras, Bäumen usw. genutzt werden können

  • Änderungen des FOV (Sichtfeld) durch die Datei für die Spieleinstellungen (ini) nicht mehr möglich

  • FOV-Änderungen werden ab einem kommenden Update über das Einstellungs-Menü im Spiel möglich sein

Sound

  • Problem behoben, durch das Türen-Sounds nur leise abgespielt wurden

  • Lautstärke von Wind, Regen und Schritten angepasst

  • Buggy-Sounds verbessert

  • bei regnerischem Wetter wird es nun sporadisch Donner geben

Fehlerbehebungen

  • mehr Support für Bildformate, die nicht dem Standard entsprechen. Das Spiel wird auf Bildformaten zwischen 4:3 und 21:9 nun mit dem korrekten FOV-Wert dargestellt. Multi-Monitor-Umgebungen wie Eyefinity werden aktuell nicht empfohlen.

  • Problem behoben, durch das die Kompass-Richtung falsch angezeigt wurde

Diese Patchnotes entsprechen zum Teil jenen des vergangene Woche zunächst veröffentlichten und dann wieder zurückgezogenen Updates. Es fehlen die ursprünglich vorgenommenen Performance-Verbesserungen sowie einige Fehlerbehebungen. Wann diese Dinge nachgereicht werden, ist derzeit noch unklar.

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Aus der Ego-Perspektive zielt es sich besser, dafür leidet die Übersicht.