Silent Hill: Homecoming - PC

Action-Adventure  |  Release: 26. Februar 2009  |   Publisher: Konami
Seite 1 2 3   Fazit Wertung

Silent Hill: Homecoming im Test

Lange Laufwege, blöde Rätsel

Im Bergstädtchen Silent Hill wird’s wieder gruselig: Der fünfte Serienteil Homecoming schockt im PC-Test mit langen Laufwegen und blöden Rätseln.

Von Petra Schmitz |

Datum: 26.02.2009


Silent Hill: Homecoming : So untrennbar wie Dick und Doof: Silent Hill und die gesichtslosen Krankenschwestern, die sich locker mit der Axt bekämpfen lassen. So untrennbar wie Dick und Doof: Silent Hill und die gesichtslosen Krankenschwestern, die sich locker mit der Axt bekämpfen lassen.

Nicht wundern, dass der gerade heimgekehrte Soldat Alex Shepherd sich nicht über das Monster im Keller seines Elternhauses wundert. Die Silent Hill-Helden sind seit dem Start der Serie (1999) dafür bekannt, erstaunlich gleichmütig zu bleiben, wenn plötzlich die Normalität im obligatorischen Nebel verschwindet und sich stattdessen widerliche Kreaturen aus den Schwaden schälen.

Nach dem experimentellen vierten Teil Silent Hill: The Room (2004, GameStar-Wertung: 51 Punkte), in dem der Protagonist durch ein Loch in seiner Badezimmerwand Reisen in Albträume unternahm, besinnt sich Silent Hill: Homecoming wieder auf die ursprünglichen Herausstellungsmerkmale der Serie: das namensgebende Bergstädtchen, schlechte Sicht, Rätsel und bekannte Monster. Insofern ist der Titel Homecoming (deutsch: Heimkehr) also zweideutig zu verstehen.

Doch von vorne: Alex, frisch aus dem Lazarett entlassen, wo ihn Albträume über das Verschwinden seines Bruders Joshua quälten, kommt in seine Heimatstadt Shepherd’s Glen zurück und findet den Ort in dichten Nebel gehüllt. Alle Läden sind geschlossen, auf der Straße trifft er vorerst nur die Richterin Holloway. Die versorgt Sie (wie der Rest des Spiels) zunächst nur mit kryptischen Hinweisen und verschwindet dann in ihr Büro. Auch Alex’ Mutter entpuppt sich als wenig hilfreich, sie sitzt daheim im Schaukelstuhl und wackelt sich langsam in den Wahnsinn. Immerhin wird eines schnell klar: Bruder Joshua ist tatsächlich verschwunden. Alex macht sich auf die Suche nach dem Jungen.

» Testvideo zu Silent Hill: Homecoming ansehen
» Screenshot-Galerie zu Silent Hill Homecoming ansehen

Erprobter Kämpfer

Silent Hill: Homecoming : Wenn Sie durch den Nebel von Shepherd’s Glen traben, kriechen Monster aus der Kanalisation. Wenn Sie durch den Nebel von Shepherd’s Glen traben, kriechen Monster aus der Kanalisation. Zunächst nur mit einem Messer bewaffnet (später gibt’s noch Metallrohr, Pistole, Axt, Schrot- und Sturmgewehr) erkundet Alex sein Elternhaus, Shepherd’s Glen und später auch Silent Hill und legt sich mit albtraumhaften Kreaturen an, die sich aus der Kanalisation winden, in finsteren Ecken lauern oder ihn von hinten anspringen. Voreingestellte Kamerawinkel gibt es nicht, Sie steuern Alex in der Verfolgerperspektive.
Anders als seine Vorgänger ist Alex im Kampf erprobt und kann den Monsterattacken ausweichen. Gerade gegen harmlosere Gegner wie mutierte Hunde oder die serientypischen gesichtlosen Krankenschwestern sind Ausweich-Angriff-Kombinationen enorm effektiv. Spätere Bossgegner erfordern andere Vorgehensweisen. So müssen Sie im Atrium des Grand Hotels in Silent Hill zunächst von der Decke baumelnde Fleischsäcke runterdreschen, um anschließend den so genannten Sepulcher (Pharisäer) erledigen zu können.

Silent Hill: Homecoming hält sich an die Genre-Standards: Munition und Medizin sind Mangelware. Deswegen sollten Sie die Winkel des Spiels genau inspizieren, um eventuell knappe Vorräte wieder aufzufrischen und einen der wenigen Speicherpunkte zu entdecken. 23 gibt es davon, und zuweilen liegen die rot leuchtenden Kreissymbole ziemlich weit voneinander entfernt. Wer sich nicht mit erneutem Spielen von Abschnitten frusten will, weil er gestorben ist, muss sich stattdessen mit teilweise langen Laufwegen zu Speicherpunkten frusten.

Silent Hill: Homecoming
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Avatar ethnix
ethnix
#1 | 26. Feb 2009, 11:45
Schlimm wie die GameStar Silent Hill immer nieder macht.

Action! toll? Bitte Petra, dann spiel deine Call of Dutys und X beliebige langweilige Actionaufgüsse. In dieser Hinsicht, kann man wohl Euch Recht geben, Silent Hill 5 ist schlechter geworden, weil es so viel Action hat.

Silent Hill hat schon immer von der Angst gelebt, die von der Musik gespeist und von der Umgebung und Geräuschen gespeist wurde. Grad das der Kampf mit den Monster so schwer ist, hat einen viel mehr Angst vor den Gegner haben lassen. Dadurch waren wenige Gegner genau das Richtige.

Nein, liebe GameStar, ihr habt wirklich noch nie und werdet nie Silent Hill verstehen. Schade!

Immer schön Actionskriptsequenzen für lau. Dann kriegt man, dank Eurem "tollen" Wertungssystem, eine Gute Wertung, obwohl gute Grafik, guter Sound noch lange kein gutes Spiel macht. Naja. Ich werde es mir holen.
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Avatar Michael Graf
Michael Graf
#2 | 26. Feb 2009, 12:07
Zitat von ethnix:
... obwohl ... guter Sound noch lange kein gutes Spiel macht.


Eben! Auch Silent Hill: Homecoming hat in der Soundwertung 8 von 10 Punkten bekommen, ist deshalb aber noch lange kein erstklassiges Spiel. Denn in anderen Bereichen hat es leider große Schwächen (Details stehen im Test).
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yamage
#3 | 26. Feb 2009, 12:16
Mir ist es auch egal das man hinter einem Puzzel ein Parkplatz findet. Was erwartet ihr? Einen Hubschrauber mit Mission alá "Death from above"? Gerade diese idyllische-schaurige Umgebung macht den Reiz aus. Die Munition ist schweineknapp und motiviert zum vorsichtigen Vorgehen und nicht zum Kanonenfutterabschiessen wie in jedem anderen x-beliebigen Shooter. Dann lieber den Parkplatz der zur Stimmung passt...
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Avatar cushycrux
cushycrux
#4 | 26. Feb 2009, 12:17
Naja mit 69% haben die es ja nicht völlig zerrissen. Der Text liest sich viel schlimmer. Hört sich da eher nach 50% an. Ich denke das ist einfach ein Game für Fans. Ein Star Trek Game um 70% reicht mir locker. Weil ich da eher mit Fantasie rangehe, tauche also total ab. Und das kann man immer nur als Fan "verstehen", nicht als Casual "mal schau'n".
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Avatar Fisto
Fisto
#5 | 26. Feb 2009, 12:20
wer mal die andren Reviews zu dem PC Ableger nachliest wird feststellen das die alles meist das selbe schreiben!
4Players hat sogar nur 39% gegeben der Konsolenversion aber glaub knapp 80%
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Avatar BiffyClyro
BiffyClyro
#6 | 26. Feb 2009, 12:20
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar hoodie
hoodie
#7 | 26. Feb 2009, 12:22
@ #1: Das ist ja auch ein Test/Review - Subjektivität ist da doch durchaus angemessen. Geht hier ja auch nicht darum alle glücklich zu machen, indem man ihre subjektive Meinung bestätigt. Anhand der Vorlieben an Spielen, die Petra testet kannst du doch Rückschlüsse ziehen welche Spiele dir voraussichtlich gefallen werden und welche nicht.
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Avatar Redgirlfan
Redgirlfan
#8 | 26. Feb 2009, 12:38
Wie bei dne vorgängern auch Silenthill wird gnadenlos niedergemacht:rolleyes:

Ich kaufs trotzden hatte mit Silenthill immer meinen Spass
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Avatar Caine4
Caine4
#9 | 26. Feb 2009, 12:57
Deutsche PC Mags verstehen eben meist keine japanischen Games, wobei ab Origins Amerikaner am Werk sind (außer Musik etc.) und sehr viel flöten ging...
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Avatar Fisto
Fisto
#10 | 26. Feb 2009, 12:59
Zitat von Caine4:
Deutsche PC Mags verstehen eben meist keine japanischen Games, wobei ab Origins Amerikaner am Werk sind (außer Musik etc.) und sehr viel flöten ging...


warum sollten sie davon nicht verstehen :rolleyes:
es ist einfach so das der PC Port ein ziemlich schlechter nein mieser Port ist im gegensatz zu den Konsolen
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Details zu Silent Hill: Homecoming

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 26. Februar 2009
Publisher: Konami
Entwickler: Double Helix Games
Webseite: http://konami-data.com/silenth...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 282 von 5683 in: PC-Spiele
Platz 52 von 1430 in: PC-Spiele | Action | Action-Adventure
 
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