Splinter Cell: Conviction - PC

Action-Adventure  |  Release: 29. April 2010  |   Publisher: Ubisoft
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Splinter Cell: Conviction in der Vorschau

Gewagte Neuinterpretation der Serie

Splinter Cell: Conviction ist Ubisofts gewagte Neuinterpretation der Serie um den einstigen NSA-Agenten Sam Fisher. Wir haben den Titel angespielt.

Von Stefan Dworschak |

Datum: 02.12.2009


Unser jüngster Besuch in Düsseldorf bestätigt, was Ubisoft gern betont, wenn es um das neueste Splinter Cell geht: Splinter Cell: Conviction revolutioniert die Serie. Sam Fisher geht im neuesten Teil deutlich offensiver gegen seine Gegner vor, das Spieltempo und der Actionanteil erhöhen sich um ein Vielfaches.

Das alles passt zur Hintergrundgeschichte. Galt schon im Vorgänger seine Loyalität nicht mehr uneingeschränkt der Abteilung Third Echelon, hat in Splinter Cell: Conviction ein frustrierter, gealterter Sam Fisher der NSA endgültig den Rücken gekehrt und sucht nun nach den Männern, die für den Tod seiner Tochter verantwortlich sind. In der von uns gespielten Mission muss Sam in ein von vier schwer bewaffneten Männern bewachtes Lagerhaus in der Nähe von Washington D.C. eindringen. An den Wachen vorbeizuschleichen, ist aufgrund der Geländebeschaffenheit nicht möglich, ein manueller Angriff wäre angesichts der erdrückenden Überzahl der Gegner blanker Selbstmord. Splinter Cell Conviction Splinter Cell: Conviction ist Ubisofts gewagte Neuinterpretation der Serie um den einstigen NSA-Agenten Sam Fisher. Wir haben den Titel angespielt.

Die wichtigsten Neuerungen

In solchen Situationen kommt das sogenannte »Markieren und Ausschalten «-System zum Einsatz, eine der wichtigsten Neuerungen, die Ubisoft in Splinter Cell: Conviction eingebaut hat. Die Funktionsweise ist simpel: Nachdem Sie aus der Deckung heraus die Gegner mit dem Fadenkreuz markiert haben, reicht ein Tastendruck aus, damit Sam sie mit gezielten Schüssen niederstreckt. Sie müssen lediglich dafür sorgen, dass er ungefähr richtig steht. Maximal drei Ziele können Sie auf diese Weise zugleich ausschalten, vorausgesetzt, die Fähigkeit ist voll entwickelt und Sam verfügt über genügend Punkte, um sie auszuführen. Wie die Punkte vergeben werden, konnten wir noch nicht testen, es soll jedoch ein Belohnungssystem für die Spielweise geben.

Splinter Cell: Conviction : Die Inszenierung orientiert sich mit ihren cineastischen Elementen merklich an Assassin’s Creed. Die Inszenierung orientiert sich mit ihren cineastischen Elementen merklich an Assassin’s Creed.

»Markieren und Ausschalten« sollten Sie nur mit Bedacht einsetzen, da es Stellen gibt, die ohne diese Hilfe nur sehr schwer zu meistern sind. Noch effektiver ist sie, vor allem in Gebäuden, in Kombination mit der Sticky Cam. Werfen Sie diese kleine Kamera in einen unbekannten Raum, kann Sam in aller Ruhe Gegner markieren, als ob sie vor ihm stünden, und anschließend (quasi automatisch) wild um sich schießend das Zimmer stürmen. Lockt er seine Widersacher mithilfe der Geräusche der Sticky Cam zuvor noch in die falsche Richtung, stehen sie gar mit dem Rücken zu ihm. Mit allzu neugierigen Zeitgenossen macht die Explosivfunktion kurzen Prozess. Ob sich der Einsatz der Sticky Cam überhaupt lohnt, zeigt ein Blick durch die Sonarbrille, mit der Sam schemenhaft durch Wände sehen kann.

Splinter Cell: Conviction : Nicht nur Altair, auch James Bond steht dramaturgisch Pate. Nicht nur Altair, auch James Bond steht dramaturgisch Pate. Aber nicht nur schießen, sondern auch Deckung nehmen kann der ehemalige NSA-Agent auf Tastendruck, etwa indem Sie auf einen Betonklotz weisen. Sollten die Gegner ihn bei seinem Weg dorthin wahrnehmen, warnt eine weiße Markierung vor weiteren Fehlern. Machen Sie anschließend nicht mehr auf sich aufmerksam, hat Ihre Unachtsamkeit noch keine Konsequenzen; die Wache denkt schlicht, sie hätte sich geirrt. Eine rote Markierung bedeutet, dass Sam entdeckt wurde, woraufhin die Schergen das Feuer eröffnen, und zwar stur auf die Stelle, an der sie ihn zum letzten Mal gesehen haben, was durch Sams weiße Silhouette angezeigt wird. Verändern Sie Ihren Aufenthaltsort, bleibt die Markierung trotzdem eine Weile bestehen; Sie wissen also genau, wohin der Gegner in dieser Zeit schaut.

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Avatar Ghost
Ghost
#1 | 02. Dez 2009, 14:58
Also ich bin einer derjenigen, die die neue Überarbeitung eher abschreckt, denn mir hat an Splinter Cell eigentlich gerade gefallen, dass es sich aufgrund der vielen Schleicheinlagen etwas von anderen Spielen abhob. Die Verlagerung auf mehr Action spricht mich nicht so an.
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Avatar Theedee
Theedee
#2 | 02. Dez 2009, 15:30
Zitat von Ghost:
Also ich bin einer derjenigen, die die neue Überarbeitung eher abschreckt, denn mir hat an Splinter Cell eigentlich gerade gefallen, dass es sich aufgrund der vielen Schleicheinlagen etwas von anderen Spielen abhob. Die Verlagerung auf mehr Action spricht mich nicht so an.


Dem stimme ich zu. Splinter Cell 1 war von der Kampagne her meiner Meinung nach das beste Spiel, da es in einigen Missionen wirklich darauf ankam den Gegner zu beobachten und sehr überlegt vorzugehen da man niemanden töten durfte. SC3 hatte allerdings den coolen Multiplayerpart der leider nicht ganz fehlerfrei war.
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Avatar sf666
sf666
#3 | 02. Dez 2009, 15:31
Das Spiel kann aufjedenfall spass machen, aber es ist ähnlich wie bei NFS:Shift.
Splinter Cell ist eigentlich ein Schleichspiel, NFS ein Arcade-Racers. Die neuauflagen sind ok, haben aber ihren Namen nicht verdiennt.
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Avatar !D@ PROphet!
!D@ PROphet!
#4 | 02. Dez 2009, 15:33
Ich finde den Schritt von Ubi auch sehr mutig aber richtig und beispielhaft!

Das ursprüngliche Splinter Cell Konzept war sehr gut aber spätestens nach dem dritten Teil ausgelutscht. Das neue Konzept gefällt mir dagegen sehr und macht Lust auf mehr. Es ist erwachsener und vom Ablauf her wesentlisch flüssiger und glaubwürdiger als in den Vorgängerspielen (da stand man im Halbschatten und der Gegener 1m daneben hat einen nicht bemerkt).
Eine richtige Entscheidung ist auf jeden Fall, das Mark-and-kill-System zu limitieren, denn ansonsten wäre das Spiel zu einfach und zu actionlastig.
Ich glaub das wird gut!
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Avatar St0t.
St0t.
#5 | 02. Dez 2009, 16:01
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar FKFlo
FKFlo
#6 | 02. Dez 2009, 16:13
Hab ich mich verklickt dachte hier wüde es um Splinter Cell gehen ;)
Ne ganz ehrlich sf666 hat vollkommen recht.
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Avatar LumpisHirn
LumpisHirn
#7 | 02. Dez 2009, 16:23
hmm, solange wie es genug shooter à la CoD, Crysis, Vegas usw. gibt, finde ich es schade, wenn Spiele wie SC, die ein wenig mehr fordern als Geschick verschwinden...

was aber nicht heißen soll, dass ich das neue Konzept grundsätzlich ablehne, bloß kommt es da echt auf die Story an, die war nämlich in der Vergangenheit oft die größte Schwäche...

und was das vernichten und vollstrecken angeht, mir gefiel Sam gerade weil er Gewalt höchst sparsam einzusetzen wusste, brutal ballern kann doch jeder ;-)
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Avatar Electronic Paradise
Electronic Paradise
#8 | 02. Dez 2009, 16:58
Zitat von St0t.:
Der offensive Handlungstrakt in dieser Serie ist mehr als Bedürftig gewesen !!
Ich habe mich seit Pandora EXTREM gelangweilt...
Das "dauerhafte" schleichen ging mir so richtig auf die Nüsse!
Ich habe bloß darauf gewartet, Sam Fischer als Vernichter und Vollstrecker zu benutzen, in höchster Brutalität und Härte !!!


Lol das ist wie als würde man sich über Gran Turismo aufregen, das man nicht mit 200 Km/h um die Kurve kommt...
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Avatar Maeldanus
Maeldanus
#9 | 02. Dez 2009, 17:55
Find's auch schade... Shooter und Co. gibts doch genug, aber so schleichgames sind einzigartig... Naja, Spaß machen kann's ja trotzdem. :)
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Avatar rdaumann
rdaumann
#10 | 02. Dez 2009, 18:25
UNCHARTED KLON!
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Details zu Splinter Cell: Conviction

Plattform: PC (Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 29. April 2010
Publisher: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft Montreal
Webseite: http://www.manofconviction.com...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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