Star Citizen : In Star Citizen gibt es aktuell ein neues Schiffsmodell zu kaufen: Die A3G Vanguard kostet 250 US-Dollar, existiert jedoch noch gar nicht. In Star Citizen gibt es aktuell ein neues Schiffsmodell zu kaufen: Die A3G Vanguard kostet 250 US-Dollar, existiert jedoch noch gar nicht.

Dass manch ein Spieler der Weltraum-Simulation Star Citizen in die Ausstattung seines virtuellen Hangar mehr investiert als in das eigentliche Spiel, dürfte bei der Vielzahl an käuflich erwerbbaren Raumschiffen kein Geheimnis mehr sein. Ein wenig ungewöhnlicher (wenn auch in dieser Form nicht neu) ist da schon ein aktuelles Angebot des Entwicklerstudios Cloud Imperium Games: 250 US-Dollar veranschlagt das Unternehmen derzeit für ein Raumschiff, das noch gar nicht existiert - also noch nicht einmal virtuell.

Der Deep-Space-Fighter A3G Vanguard liegt bisher nur als Konzept vor und wird im Rahmen eines bis zum 6. April 2015 andauernden Concept-Sale angeboten. Dafür gibt es dann an der Front montierte Waffensysteme wie Hochkaliber-Laserkanonen und eine zentrale Gatling-Gun. Das Schiffsmodell gehört zur Flotte des United Empire of Earth und kommt gemeinhin in der ersten Frontlinie zum Einsatz. Insbesondere im Krieg gegen die Vanduul hat sich die A3G Vanguard als äußerst durchschlagskräftig erwiesen.

Warum das Raumschiff noch gar nicht im Spiel existiert, erklärt das Entwicklerteam übrigens damit, dass die Implementierung noch nicht vollständig fertiggestellt sei. Zwar entspreche das Schiffsdesign bereits den eigenen Qualitätsanforderungen, sei bisher aber noch nicht bereit zur Darstellung im Hangar oder zum Fliegen im Arena-Commander-Modus.

In den 250 US-Dollar sind neben dem virtuellen Raumschiff übrigens auch eine Versicherung auf Lebenszeit und diverse dekorative Gegenstände für den eigenen Hangar enthalten. Im kommenden Patch wird etwa bereits ein virtuelles Poster enthalten sein. Zudem soll es einen kleinen Modellnachbau geben, sobald das fertige Schiffs-Design in Star Citizen implementiert wurde. Nach dem 6. April 2015 fallen dann die Boni beim Kauf weg. Und auch der Kaufpreis steigt an.

Die Einnahmen durch den Vanguard-Verkauf sollen wie bei vorherigen Concept-Sales für die Finanzierung der Entwicklung von Star Citizen genutzt werden. Die Entwickler betonen jedoch, dass sämtliche Raumschiffe im fertigen Spiel auch durch In-Game-Credits kaufbar sein werden. Außerdem sollen sie nicht für den Spielstart notwendig sein.

Für die Entwicklung von Star Citizen wurde bisher übrigens ein Betrag von 77 Millionen US-Dollar eingenommen - alles durch eine längere Crowd-Funding-Kampagne und diverse einzelne Verkaufsaktionen. Ein Großteil der alleine in der vergangenen Woche gesammelten 1,2 Millionen US-Dollar soll aus dem Verkauf virtueller Raumschiffmodelle stammen.

Star Citizen befindet sich derzeit noch in der Crowd-Funding-Phase und liegt demnach noch in einer relativ unfertigen Version vor, zu der nur Unterstützer des Projekts Zugang haben. Die Weiterentwicklung erfolgt modular - heißt: das Projekt wird regelmäßig durch neue Module erweitert, die sich nach und nach zu einem kompletten Spiel zusammenfügen.

Der kommerzielle Release von Star Citizen ist dann für 2016 vorgesehen.

Wie es 2015 mit der Entwicklung der Weltraumsimulation weitergeht, klären wir in unserem Roadmap-Special zu Star Citizen hier auf GameStar.de.

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