Star Citizen wird in Zukunft über die Grafik-API (Schnittstelle) Vulkan auf die Hardware des vom Spieler verwendeten Rechners zugreifen. Das hat Alistair Brown vom Entwickler Cloud Imperium Games nun in den offiziellen Community-Foren zur Weltraum-Simulation bekannt geben.

Das Studio des Game-Designers Chris Roberts verabschiedet sich damit von seinen ursprünglichen Plänen. Vor ein paar Jahren hieß es nämlich noch, dass Star Citizen DirectX 12 unterstützen werde. Derzeit plane man jedoch, ausschließlich auf Vulkan zu setzen und die Arbeiten am Support für DirectX 12 sogar komplett einzustellen, so der Director of Graphics Engineering.

Irgendwann werde man dann auch die Unterstützung von DirectX 11 beenden - allerdings nur unter der Voraussetzung, dass dies keinen der Crowdfunding-Unterstützer von Star Citizen beeinträchtige.

Vorteil: Kein Windows-10-Zwang

Für die Pro-Vulkan-Entscheidung gibt es laut Brown einen guten Grund: Vulkan setzt im Gegensatz zu DirectX 12 nicht die Nutzung von Windows 10 als Betriebssystem voraus. Nutzer von zum Beispiel Linux oder auch älteren Windows-Versionen bleiben also nicht außen vor. Zudem habe es dieselben Features wie DX12 und weise darüber hinaus sogar Performance-Vorteile auf.

Komplett ausgeschlossen sei aber nicht, dass man eines Tages den ursprünglich geplanten DirectX-12-Support nachreiche, so Brown weiter. Dazu müsse die Grafik-Schnittstelle jedoch zunächst substanzielle Vorteile gegenüber Vulkan bieten. Zumindest aus technischer Sicht unterscheiden sich DX12 und Vulkan laut Brown aber kaum.

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Star Citizen -Aegis Sabre Comet