Star Trek: Infinite Space : Das vollkommen im Browser spielbare Star Trek: Infinite Spacewill Spielern eine möglichst große Freiheit bieten, auf welche Weise sie eine Mission bestreiten wollen. Die auf der gamescom präsentierte Story-Mission bot einen guten Einblick in die möglichen Spielmechaniken.

Die gezeigte Mission steht am Ende einer längeren Kette von Story-Missionen, in denen der Spieler dem Klingonen Bardik nachjagt, um ihn in Arrest zu nehmen. Schließlich erreicht der Spieler die gut versteckte und gesicherte Heimatbasis von Bardik. In einer Ferengi-Lounge stellt unser Sternenflotten-Kapitän sein Schiff und seine Crew zusammen und wählt aus dem angebotenen Pool von Missionen die entsprechende aus.

Kaum vor Ort angekommen, empfängt uns auch schon ein klingonisches Bird of Prey-Raumschiff. Doch anstatt das Feuer zu eröffnen, will es mit uns kommunizieren. Ein abtrünniger Klingone bietet uns darauf an, uns die Codes für ein Barriere-Feld vor Bardiks Basis zu übertragen, wenn wir für ihn vier wertvolle Kristalle aus einem gefährlichen Elektronennebel bergen. Als unser nun etwas beschädigtes Schiff aus dem Nebel zurückkehrt können wir dem Klingonen sogar mehr als vier Kristalle übergeben. Aus Freude überträgt er einen zusätzlichen Code, der eine Reihe von Geschütztürmen vor der Feindbasis außer Gefecht setzen kann. Wer hier nur das Nötigste tut, hat es später entsprechend schwerer.

Auf dem Weg zu Bardiks Basis können wir nun die patrouillierenden Klingonenschiffe umschleichen oder im Kampf stellen. Vor der Feindbasis nehmen wir dann die Geschütztürme dank Code aus dem Gefecht. Im Kampf gegen weitere Gegner platzieren wir schließlich unseren eigenen Geschützturm. Da sich die Feinde schnell außerhalb von dessen Feuerradius bewegen, ziehen wir diese dank Traktorstrahl flugs wieder zurück. Oder wir legen wir Schiffe per EMP lahm und ballern dann auf sie. Oder wir fliegen mitten in den Pulk und zünden eine 360-Grad-Schadenswelle. Auch im Kampf entscheidet der Spieler über die Taktik.

Nachdem alle Begleitschiffe außer Gefecht gesetzt sind, entert unser Außentrupp die Basis. Zwar können wir hier nicht aktiv spielen, beeinflussen aber den Verlauf des Außeneinsatzes entscheidend mit. Soll unser Medizinoffizier die Verwundeten eines Feuergefechtes erst einmal heilen oder stoßen wir ohne Rücksicht auf Verluste vor? Oder feuern wir zur Unterstützung einen Phaserstrahl auf die feindliche Brücke, auch auf die Gefahr hin, unsere eigenen Truppen zu verletzten? Der Erfolg unserer Entscheidungen hängt von den Skills unserer Crew-Mitglieder ab, die wir im vorigen Spielverlauf je nach Vorliebe ausgebildet haben. Am Ende führen wir Bardik in Ketten auf unser Schiff und besiegen am Ende noch sein Flaggschiff.

Star Trek: Infinite Space soll noch dieses Jahr als Free2Play-Titel erscheinen. Näheres erfahren sie unserer Vorschau. Von dem dort noch unangekündigten Gildensystem heißt es inzwischen, dass dies mit das erste sei, was sehr bald nach Release implementiert werden soll.

Star Trek: Infinite Space