Star Wars: The Old Republic - Free2Play

Online-Rollenspiel  |  Release: 20. Dezember 2011  |   Publisher: Electronic Arts
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Star Wars: The Old Republic im Test | Seite 2

Kontrollbesuch zum Star Wars-MMO

Der Kartellmarkt: N2H oder P2W?

Bereits beim ersten Einloggen ins Spiel sticht er ins Auge: Ein oranger Button der regelrecht »Klick mich!« flüstert. Hinter ihm versteckt sich der neue »Kartell-Markt«, der Item-Shop. Die meisten Angebote dort hebeln viele der bereits erwähnten Einschränkungen aus. Darüber hinaus können wir etwa unser Inventar oder Bankfach erweitern, was nur als Abo-Spieler auch mit Spielgeld funktioniert. Die restlichen Spielerrassen warten hier ebenfalls auf ihre Freischaltung. Medizinische Wiederbelebungs-Sonden und temporäre Erfahrungs- sowie Tapferkeits-Schübe gehören zum Free2Play-Standard.

Am wichtigsten dürften aber die sogenannten Wochenpässe sein, mit denen für umgerechnet gut 2,50 Euro temporär jeweils beliebig viele Flashpoints, Raid-Operationen, PvP-Kriegsgebiete oder Weltraum-Missionen bestritten werden können.

Star Wars: The Old Republic : Die meisten Gegenstände aus dem Kartell-Markt können auch gegen Credits direkt mit anderen Spielern gehandelt werden. Die meisten Gegenstände aus dem Kartell-Markt können auch gegen Credits direkt mit anderen Spielern gehandelt werden. Ansonsten finden sich Dinge kosmetischer Natur, etwa Haustiere, spezielle Gleiter, die Anzeige von Titeln oder auch die Möglichkeit, seine Kopfbedeckung unsichtbar zu machen. Zunächst bedenklich: Im Markt stehen auch epische Rüstungen bereit. Allerdings nur für die Charakterstufen 15 bis 41, mit Beute aus Operationen & Co. ist der Kram also nicht konkurrenzfähig.

Abonnenten können den Kartell-Markt theoretisch komplett ignorieren, weil sich für sie sowieso nichts ändert. Trotzdem spendiert ihnen Bioware jeden Monat einige Münzen, die man etwa anstelle von Credits in Bankerweiterungen stecken kann. Alternativ kaufen wir Berechtigungen wie Wochenpässe und verhökern sie weiter. Denn die meisten Waren aus dem Kartell-Markt sind nicht charaktergebunden -- eine Alternative für Kostenlos-Spieler, um an Freischaltungen zu kommen, ohne Euros auf den Tisch zu legen.

Was im Kartellmarkt allerdings klar fehlt, sind weitere Charakterplätze. Wer mehr als zwei Helden erstellen möchte, muss zwingend ein Abo abschließen. Da bringt es Gratisspielern wenig, dass man beim Kauf vieler Berechtigungen die Wahl hat, ob man sie nur für einen oder alle Charaktere eines Kontos erwerben möchte.

Das Endgame: Festmahl oder Snack?

Zum Start wartete The Old Republic mit zwei (fehlerbehafteten) Operationen für Raid-Gruppen auf -- nicht wirklich viel auf dem heutigen MMO-Markt. Auch hatte es Bioware versäumt, Beschäftigungen abseits des Genre-Standards (instanziertes PvE und PvP) für Spieler anzubieten, die bereits die Höchststufe erreicht haben: Ein Housing-System fehlt, offenes PvP existiert praktisch nicht, und die Raumschlachten sind kaum mehr als ein nettes Extra. Hier hatte der »Vorgänger« Star Wars Galaxies von 2003 (!) mehr auf dem Kasten. Klar, fair ist es nicht, dass The Old Republic sich jahrelang gereifter Konkurrenz à la World of Warcraft stellen muss. Aber das ist nun mal die Marktrealität und hat man sich letztlich auch selbst so ausgesucht.

Immerhin war Bioware in den letzten Monaten fleißig und hat neben ein paar neuen Konfrontationen in »Karragas Palast« sowie zusätzlichen Weltbossen auch zwei frische Operationen eingeführt. »Explosiver Konflikt« entführt uns auf den bewaldeten Planeten Denova, wo wir uns durch abtrünnige Imperiale zum trandoshanischen Kriegsherrn Kephess durchkämpfen müssen. In der Operation »Schrecken aus der Tiefe« bekommen wir es hingegen mit den mächtigen Schreckensmeistern zu tun, denen wir die Kontrolle über ein uraltes Gree-Hypertor entreißen müssen. Selbstverständlich winken als Belohnung neue, mächtige PvE-Sets, deren Qualität auch davon abhängt, auf welchem Schwierigkeitsgrad wir antreten. Denn viele Herausforderungen lassen sich entweder im Story- oder im schweren Modus bestreiten.

Star Wars: The Old Republic : Auf Corellia kam mit dem Schwarzen Loch ein neues Gebiet inklusive Daily-Quests hinzu ...

Schwarzes Loch
Auf Corellia kam mit dem Schwarzen Loch ein neues Gebiet inklusive Daily-Quests hinzu ...

Wer für die Operationen zu schwach ausgerüstet ist, kann vorher den beiden neuen Stufe-50-Flashpoints »Kaon wird belagert« und der »Verlorenen Insel« einen Besuch abstatten. Im nächtlichen Kaon City, das von blutrünstigen Rak-Ghulen heimgesucht wird, müssen oft Lampen zur spärlichen Beleuchtung des Areals ausreichen. Wenn uns dann noch das Heulen der heranstürmenden Ghule aus der Finsternis entgegenschallt, ist Gänsehaut garantiert. Auf der verlorenen Insel wiederum jagen wir dem verrückten Wissenschaftler hinterher, der für den Ausbruch der Seuche verantwortlich ist.

Star Wars: The Old Republic : Wer mit Beute von Artefakt-Qualität überhaupt etwas anfangen will, braucht eine entsprechende Berechtigung aus dem Kartellmarkt. Oder ein Abo. Wer mit Beute von Artefakt-Qualität überhaupt etwas anfangen will, braucht eine entsprechende Berechtigung aus dem Kartellmarkt. Oder ein Abo. Dazu kommt Nachschub bei den Kriegsgebieten, die mittlerweile auch als Ranglistenspiele unter Abonnenten ausgetragen werden können. An der »Novare-Küste« kämpfen Republik und Imperium Gefechte um drei Artilleriestellungen. Bereits auf den Test-Servern befindet sich mit den »Alten Hyperraumtoren« ein weiteres PvP-Schlachtfeld. Auch neue, wöchentlich zu absolvierende und »heroische« Weltraummissionen inklusive neuer Schiffsausrüstung soll Update 1.6 bieten. Vielleicht macht dann der Wochenpass für die All-Ausflüge etwas mehr Sinn, denn aktuell sind sie nicht mehr als ein nettes Gimmick.

Übrigens: Wer als Nicht-Abonnent mit den Beutestücken aus Flashpoints, Operationen und PvP-Schlachten überhaupt etwas anfangen will, benötigt eine Berechtigung vom Kartellmarkt. Die meisten Gegenstände von Artefakt-Qualität (violett) können sonst nämlich gar nicht angelegt werden. Ohne die einmalige Gebühr von umgerechnet circa 8 Euro hat man gegen andere Spieler oder in den harten Operationen einen deutlichen Nachteil. Wer konkurrenzfähig bleiben möchte, wird also tatsächlich einmalig zur Kasse gebeten.

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Avatar Grayzor
Grayzor
#1 | 02. Dez 2012, 11:24
lol 92. is klar
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Avatar servana
servana
#2 | 02. Dez 2012, 11:27
SW:ToR ist nach wie vor ein sehr gutes MMORPG, nur leider hat es Bioware versäumt ordendlich Content hinterherzuschieben. Und sie haben wohl vergessen das der größe Punkt in SW:ToR die Story ist, wo sich bis heute nichts getan hat :/

Trotzdem muss ich sagen das 92 vieleicht ein bisschen zu hoch ist, 88-90 würde auch reichen^^ Den damit wäre das Game besser als WoW ( was etwas runder ist) und GW2 (was ein wenig innovativer ist)!
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Avatar Thelonius
Thelonius
#3 | 02. Dez 2012, 11:30
Der Link zur Wertung führt zur Wertung von Knights of the Old Republic. 92 für TOR wäre ja auch ein Witz.
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Avatar phantomias2023
phantomias2023
#4 | 02. Dez 2012, 11:37
Der Link zur Wertung führ zu KNIGHTS OF the old Republic und nicht zu The old Republic!
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Avatar chuuuuucky
chuuuuucky
#5 | 02. Dez 2012, 11:43
92% ist tatsächlich etwas viel selbst für meinen Geschmack der das Spiel immernoch begeistert spielt.
Ich kann dem Artikel im großen und ganzen Zustimmen wer Kotor mochte und mit dem ganzen rumgerenne in OPs, FPs, usw nichts anfangen kann der ist kostenlos sehr gut bedient und das über Monate.
Das man fürs Endgame dann bezahlen muss ist an für sich nur fair und macht auch Sinn. Intensive PvP Spieler, Hardcore Raider und Freunde von RP und alternativen Beschäftigungen schauen tatsächlioch relativ schnell dumm aus der Wäsche wenn sie erstmal durch das Endgame gepflügt sind. Das kann auch sicher 1 bis 2 Monate unterhalten aber ab dann kann es durchaus vorkommen das man sich dabei erwischt sich mehr vom Spiel zu wünschen.
Wer es allerdings auch mit dem Endgame langsam angeht und nur ab und an mal eine OP oder einen Flashpoint macht der kann auch dort einige Zeit investieren und langweilt sich nicht zu schnell.

Prinzipiel kann man sagen das Spieler jetzt noch 1 Monat warten sollten und dann F2p einzusteigen. Im neuen Jahr soll dann irgendwann zwischen Februar und März Makeb der neue Levelplanet rauskommen und auch Illum's PvP Gebiet soll einen revisit bekommen.
Wer also zu dem Zeitpunkt neu einsteigt der hat genug zu tun bevor er den gesamten Content durch hat. Wobei selbst jetzt einzusteigen kein Problem wäre wenn man in normaler Geschwindigkeit Levelt und im anschuss gleich noch die andere Fraktion in Augenschein nimmt.

WICHTIG: Bevorzugte Spieler bekommen bald auch Zugriff auf 4 Characterslots was zwar eine Characterslot zukauf Option nicht obsolet macht aber das ganze zumindest für eine gewisse Zeit abfängt.
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Avatar Veto
Veto
#6 | 02. Dez 2012, 11:45
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar NeoScully
NeoScully
#7 | 02. Dez 2012, 11:47
Wir wollen SWG2!
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Avatar KosmoPro
KosmoPro
#8 | 02. Dez 2012, 12:03
Was muss ich da lesen? Star wars besser als WoW ??? Das ist ein WITZ
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Avatar Der Holzfäller
Der Holzfäller
#9 | 02. Dez 2012, 12:07
GS hat sich mal wieder sehr tief in die Materie begeben.

Die Wahl der Rasse macht sehr wohl mehr aus als nur die Optik.

Wenn man im Imperium ein Sith-Reinblut spielt wird man von nahezu allen anders behandelt und hat auch in einigen Questen ganz andere Möglichkeiten.

Auf Seiten der "guten" Republik ist das anders, aber im Imperium behandeln Reinblütige alle ausser Reinblütige sch... und Menschen behandeln alle anderen Rassen ausser Sith und Menschen sch...


Ich habe im Vorfeld eine Gilde mit aufgebaut zu ToR und wir haben über ein Jahr Member gesucht, HP erstellt etc. wir waren so gehyped und freuten uns riesig auf das Spiel, aber nachdem es raus war ist es grandios gewesen bis man seinen ersten Char auf Endlevel hatte und die ersten beiden OP's durch hatte.
Danach leider fast wie in WoW nächster Char alles schon gesehen abseits der Klassenstory, alles schon gemacht, ausser natürlich man ist mal auf die Gegenseite gegangen.

Alles in allem ist SWTOR immer noch großartig in Hinsicht auf die verschiedenen Klassenstorys, aber mehr nicht. Es wurde im Vorfeld soviel von BW versprochen und nicht eingehalten, dass TOR zwar den sehr guten Aspekt Klassenstory und Inszenierung hat, aber der Rest ist same as usual nichts besonderes.

Es wäre zu schön gewesen hätten sie sich mehr Entwicklungszeit genommen und mehr reingebracht a la GW2, open PvP, oder meine Lieblinge die Gildenschiffe. (Gab ja lange Zeit nicht mal eine Gildenbank.)

Alles in allem je nach Spieltyp solange cool bis der erste Char alles 1x gesehen hat, leider. :(
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Avatar Gotha Mora
Gotha Mora
#10 | 02. Dez 2012, 12:09
Bin ich der Einzige den diese gezwungen Anspielungen auf KOTOR nerven?

HK-51, bei aller Nostalgie, diese Technologie ist über 300 Jahre alt, wäre wenigenstens die Bezeichnung angepasst worden...

@ Video: Das ist ja die reinste Ruckelorgie. War die Aufnahmesoftware daran schuld, oder wird TOR bei mehreren Figuren zur Slideshow?
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Kategorie: Free2Play Genre: Rollenspiel Release: 20.12.2011
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Details zu Star Wars: The Old Republic

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 20. Dezember 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://www.swtor.com/de
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 49 von 5644 in: PC-Spiele
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